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schon wieder ein Ermüdungsbruch?

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  • schon wieder ein Ermüdungsbruch?

    Hallo
    im September 02 wurde bei mir ein Ermüdungsbruch im medialen Tibiakopf (Schienbeinkopf) festgestellt den ich mir nach dem joggen zugezogen habe.
    Meiner Meinung nach ist dieser die ganzen Monate über nicht wirklich verheilt gewesen weil auch in der ganzen Gipszeit einiges nicht so gelaufen ist wie es hätte laufen sollen.
    Jedenfalls hatte ich immer noch Schmerzen sobald ich etwas fester aufgetreten bin, aber mein Arzt meint der Bruch müsste verheilt sein und so wurde ich dann mit tabletten vollgestopft.
    Letzte Woche habe ich dann mal wieder ganz vorsichtig gewagt zu joggen und nun geht wieder nichts mehr. Es sind wieder genau dieselben Schmerzen wie im letzten Jahr aber mein Arzt meint es wäre "nur" die Innenbänder und spritzte mir Kortison ins Knie. Leider hat die Spritze nichts gebracht und ich frage mich, ob so ein Ermüdungsbruch 2x an derselben Stelle entstehen kann oder ob der alte Bruch vielleicht doch noch nicht verheilt war?
    hat vielleicht jemand Erfahrung mit solchen Ermüdungsbrüchen?

    Liebe Grüße
    Meggi


  • RE: schon wieder ein Ermüdungsbruch?


    Natürlich kann ein Ermüdungsbruch an der gleichen Stelle wieder auftreten, insbesondere, wenn der erste nicht richtig verheilt war.
    Als erstes würde ich an Deiner Stelle den Arzt wechseln, denn diese Kortisonspritzen sind sowas von ******** unsinnig und m.E. bei einem Ermüdungsbruch sogar kontraproduktiv. Ob die Fraktur verheilt ist oder nicht kann man mit einem Röntgenbild nachprüfen. Und ob die Innenbänder beteilgt sind, läßt sich durch eine vernünftige Untersuchung herausfinden, bei Dir klingt es eher nach Raten.
    Außerdem sollte nach der Ursache des Ermüdungsbruches gefragt werden, denn gesunde Leute sollten so etwas nicht bekommen. Also: Knochenstatus (Osteoporose? warum?), evtl. ein Knochenszintigramm, Calcium/Phophat/Vit. D3/Parathormon getestet?
    Wie gesagt, ich würde einen anderen Arzt aufsuchen, der eine vernünftige Untersuchung macht. Leider sind gute Orthopäden rar.
    Viel Erfolg und gute Besserung!
    Thomas

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    • RE: schon wieder ein Ermüdungsbruch?


      Hi Thomas,
      vielen Dank für Deinen Beitrag. Zumindest weiß ich jetzt, das sowas möglich ist und
      nach viel herumtelefonierei hab ich noch eine Orthopädin gefunden zu der ich auch gleich am nächsten Tag gehen konnte.
      Erstmal kam wieder, das ich für einen Ermüdungsbruch eigentlich zu jung wäre und blablabla.... Sie hat mein Knie geröngt und hat dann tausend andere Sachen gefunden die zuvor auf keinem Kernspin oder Röntgenbild zu sehen waren. Neuer Arzt, neuer Befund? Letztendlich hat sie mich mit einem Rezept für Salbe und Krankengymnastik nach Hause geschickt und in einer Woche soll ich wieder kommen. Krankengymnastik deswegen weil mein Oberschenkelmuskel noch nicht wieder voll da ist nach meinem ersten Bruch/Gips.
      Ich salbe also fleißig und habe auch meine Gehstützen wieder rausgeholt weil ich wirklich ziemlich dolle Schmerzen beim gehen habe.
      Es heißt jetzt plötzlich das ich eine leichte Arthrose hinter der Kniescheibe habe, mein Gelenkinnenspalt verschmälert ist, ein Teil der Gelenkfläche weich (?) und uneben ist und meine Kniescheibe etwas zu sehr nach innen steht und dann ist an der Außenseite des Knie noch irgendein Knubbel der da eigentlich nicht hingehört, aber da ich ja im Innenbereich schmerzen habe hält sie das nicht für wichtig sich das näher anzuschauen.
      All diese Sachen wurden bisher nicht mal auf einem Kernspin gesehen obwohl danach geschaut wurde und jetzt ist das alles auf einem Röntgenbild zu sehen?
      vor allem die Gelenkfläche war bisher immer in Ordnung und jetzt das? Sackt da vielleicht was ab?
      Jedenfalls hat sie zu all diesen Sachen nichts weiter gesagt und mir nur die beiden Rezepte in die Hand gedrückt.
      Ich weiß eigentlich nicht, was ich noch machen soll, denn ich irgendwie scheint die Vorgeschichte nicht zu interessieren und ich glaube sie wird jetzt auch erstmal wochenlang an meinem Knie rumdoktorn, weil man kann sich ja von einem Patienten nicht sagen lassen was man hat oder was man vermutet.
      Ich kann doch nicht schon wieder den Arzt wechseln?!
      Kann das alles war sein? Langsam macht mir das alles auch ein bisschen Angst weil die Schmerzen wirklich überhaupt nicht besser werden, sondern immer schlimmer.
      Geht es nur mir so mit den Ärzten?

      Liebe Grüße
      Meggi

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      • RE: schon wieder ein Ermüdungsbruch?


        Erstmal (auch wenn es wohl keine Beruhigung ist): Es geht nicht nur Dir so! Ich habe lange gebraucht, eine gute Orthopädin zu finden...

        Klingt zwar blöd, aber ich würde Dir trotzdem raten: Ja, geh nochmal zu einem anderen Orthopäden.

        Krankengymnastik ist natürlich nie schlecht, aber erstens helfen Salben so gut wie nie was, und zweitens ist es schon verdächtig, daß sie aufgrund eines einfachen Röntgenbildes mehr sieht als vorher auf dem Kernspin gefunden wurde. Mag zwar alles richtig sein, was sie da sieht, aber ob es für Deine Probleme irgendwas zu bedeuten hat, ist ja was anderes.

        Deine Schmerzen an der Innenseite könnten Richtung Innenmeniskus deuten. Das kann aber sehr wohl rein funktionell sein, aufgrund der Instabilität Deines Gelenkes nach der langen Ruhigstellung - Du schreibst ja, daß Dir noch Muskelmase fehlt. Da kann Dir die Krankengymnastik evtl. weiterhelfen. Auch der (mögliche) "Schiefstand" der Kniescheibe kann durch muskuläre Imbalancen verursacht sein. Und die Arthrose - naja, mag sein, Deine Schmerzen klingen aber anders, als das für eine Kniegelenksarthrose typisch wäre, außerdem - wo soll die denn her sein?

        Ich kann Dir nur raten, noch einen weiteren Orthopäden "auszuprobieren". Und Dir die Röntgenbilder (wenn irgend möglich) immer mitgegen zu lassen bzw. von dem anderen Arzt (oder von Deinem Hausarzt) anfordern zu lassen, um Dir die ständige Rötgerei zu sparen.

        Thomas

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        • RE: schon wieder ein Ermüdungsbruch?


          Hallo

          so....jetzt war ich anfang Februar dann doch nochmal zum MRT und dabei herausgekommen ist, das an bekannter Stressfraktur wiederum ein deutliches Knochenödem ist und ein geringer Gelenkerguss.
          Die Ärztin die mich dort hingeschickt hat interessiert das aber wenig sondern beharrt auf die Krankengymnastik um meinen Muskel wieder richtig fit zu bekommen (so abgebaut ist der im Grunde aber gar nicht).
          Das war´s. Nach der Krankengymnastik soll ich mal wieder vorbeikommen (so also ob sich dsa mit dem Ödem dann erledigt haben müsste).
          Zudem hat sich diese Orthopädin die Kernspinbilder auch noch falsch herum angeschaut, also auf dem Kopf stehend und da hat sich sowieso schon alles erledigt.

          Der nächste Orthopäde gibt gleich zu, das er sich mit solchen Brüchen nicht auskennt und weiß nicht was bei einem Knochenödem zu tun ist. Er möchte mal Akupunktur versuchen um wenigstens die Schmerzen weg zu kriegen. Wenn es klappt meint er, dann ist es ja egal ob da noch so ein Ding im Knochen ist (ist das alles wahr oder werde ich langsam verrückt).

          Der Physiotherapeut lehnte die Krankengymnastik gleich ab bei so einem Befund und riet mir, doch bitte die Gehstützen zu benutzen. Er könne das nicht verantworten weil die Physiotherapie unter voller Belastung stattfinden würde und er macht es nicht weil es evtl. zu weiteren einbrüchen kommen kann.
          So, und jetzt bin ich mit meinem Latein echt am Ende. Kein Arzt kann mir sagen was zu tun ist bei einem Knochenödem das ja offensichtlich für die Schmerzen verantwortlich ist.
          Kann mir bitte jemand einen Rat geben?
          Danke
          Liebe Grüße, Meggi

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