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Reaktive Depression

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  • Reaktive Depression

    Ich habe unheimlich viele Menschen verloren und seit Februar geht es mir immer schlechter. Ich vermutete selber eine Depression. Ich habe alles menschenmögliche versucht um damit klar zu kommen. Ich bettelte um Hilfe. Heute war ich beim Psychiater/Psychologen/Neurologen. Ergebnis: Reaktive-Erschöpfungsdepression.
    Aber einen Therapietermin bekomme ich frühestens in drei Monaten und was mache ich bis dahin ?????????Ich heule nur und weiß, dass ich bald den nächsten Menschen verlieren werde.
    Bitte schreibt mir ernsthaft und im vorraus lieben Dank


  • RE: Reaktive Depression


    Hallo Susanne

    bitte verzweifle nicht, das Schicksal ist manchmal sehr grausam und immer trifft es die Selben.
    Auch ich leide, nach vielen Schicksalsschlägen, an einer chron. Depression.
    Warum hat Dir Dein Arzt keine Antidepressiva verschrieben, das ist das Einzige, was Dir in der akkuten Phase hilf!!! Gesprächstherapie kommt erst viel später. Du musst auch keine Angst vor diesem Medikament haben, es macht Dich nicht süchtig. Am Anfang wist Du müde sein, aber nach ca. 2 Wochen wirst Du Dich deutlich Besser fühlen.

    Sprich noch einmal mit Deinem Psychiater darüber!
    Kopf hoch, es wird besser werden.........und wenn Du glaubst es geht nicht mehr,- kommt immer wo ein Lichtlein her ! (War unser Kinderspruch)

    Viele Grüsse....Eveline

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    • RE: Reaktive Depression


      hallo susanne!
      geh doch mal auf die seite www.panik-attacken.de
      da sind viele andere denen es so geht wie dir. vielleicht hilft es.
      ich wünsche dir alles gute!

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      • RE: Reaktive Depression


        Liebe Susanne, aus eigener Erfahrung kann ich
        sagen, daß Antidepressiva helfen, nicht süchtig machen und Du dadurch aus diesem Tief
        herauskommen kannst.
        Herzliche Grüße
        Karla

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        • RE: Reaktive Depression


          Hallo Susanne!
          Dein Eintrag ist ja nun schon einen Monat her. Mich würde interessieren wie es dir geht. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst, weil ich schon Jahre lang an Depressionen leide. Auch mir helfen Antidepressiva sehr gut und du solltest deinen Arzt unbedingt darum fragen.Wenn ich sie absetze merke ich bald das es mir schlechter geht. Hast du es denn schon in einer anderen Klinik probiert? Bei mir war es vor ca. einem Jahr auch so schlimm das nichts mehr ging und hätte mir mein Freund nicht so zur Seite gestanden, wäre ich heute wahrscheinlich nicht mehr am leben. Bei mir war es auch so das ich von Arzt zu Arzt bin, eine Einweisung für ein Fachkrankenhaus in Bredstedt (Nordfriesland) hatte dort aber nicht aufgenommen wurde weil, wie sie dir sagten es eine Wartezeit gibt, dann hatte ich ne Einweisung in ne Psychatrie, dort wollten Sie mich nicht aufnehmen weil ich zudem noch Opiatabhängig bin. Ich war völlig am Ende, hatte das Gefühl keiner hilft mir, keiner will mich haben. Ich hatte schon aufgegeben, weil (so geht es dir bestimmt auch) man selbst gar nicht mehr die Kraft hat selber etwas zu regeln). Zum Glück hat mein Freund mich ins Auto gesetzt und ist mit mir wieder zum Fachkrankenhaus hin, und hat mit dem Oberartz gesprochen. Ich selber konnte gar nicht mehr reden, weil ich entweder wie gelähmt war, oder nur geheult habe. Naja, der hat dann in der Klinik angerufen, ob ein Bett frei wäre und ich sollte gleich an dem Abend als Notfallpatient eingeliefert werden. Ich bin dann am nächsten Tag hin, weil mir das denn doch zu schnell ging. Aber siehe da, nichts mehr mit Wartezeit, obwohl du Recht hast, es kann Monate dauern, eh man einen Platz bekommt. Nach 3 Wochen habe ich die Therapie zwar abgebrochen ( das ist nicht so leicht und man muss es wollen) aber mir ging es deutlich besser. Ich würde dir auch zu einer Therapie raten, weil in einer Psychatrie (ist meine Erfahrung) man nur mit Medikamenten vollgeknallt wird und nicht lernt wie man aus der Depression raus kommt. So, meine Finger sind schon wund. Vielleicht magst du mir ja mal mailen wie es dir jetzt geht. Ich wünsche dir viel Erfolg das du aus der Situation wieder raus findest. Alex

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          • RE: Reaktive Depression


            Hallo Alex.Ich leide auch seit Jahren an sechwerer Depression,denke öfters an Selbstmord.Du hast geschrieben,dass dir Antidepressiva sehr gut helfen.Welche Antid. und wie viel am Tag nimsst du?`Ich nehme Fluctine(SSRI) einmal am Tag,aber das hat fast keine Wirkung.Ich weiss dass ich die Dosis erhöhen soll,aber ich habe auch fast keine Hoffnung dass mir durch die Medikamente besser gehen wird,weil ich fühle,dass mir die Seele durch den Teufel weggenommen wurde..Ausserdem habe ich EssBrechsucht,was mich immer depressiver macht

            Alex (andra) schrieb:
            -------------------------------
            Hallo Susanne!
            Dein Eintrag ist ja nun schon einen Monat her. Mich würde interessieren wie es dir geht. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst, weil ich schon Jahre lang an Depressionen leide. Auch mir helfen Antidepressiva sehr gut und du solltest deinen Arzt unbedingt darum fragen.Wenn ich sie absetze merke ich bald das es mir schlechter geht. Hast du es denn schon in einer anderen Klinik probiert? Bei mir war es vor ca. einem Jahr auch so schlimm das nichts mehr ging und hätte mir mein Freund nicht so zur Seite gestanden, wäre ich heute wahrscheinlich nicht mehr am leben. Bei mir war es auch so das ich von Arzt zu Arzt bin, eine Einweisung für ein Fachkrankenhaus in Bredstedt (Nordfriesland) hatte dort aber nicht aufgenommen wurde weil, wie sie dir sagten es eine Wartezeit gibt, dann hatte ich ne Einweisung in ne Psychatrie, dort wollten Sie mich nicht aufnehmen weil ich zudem noch Opiatabhängig bin. Ich war völlig am Ende, hatte das Gefühl keiner hilft mir, keiner wil....

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