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Eine Schrumpfniere

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  • Eine Schrumpfniere

    Hallo
    Bei mir ist schon lange bekannt, dass eine Niere / Schrumpfniere ist , da ist also keine Funktion mehr sein. Zweite Niere ist in Ordnung , keine auffälligen Blutwerte. Es gibt keine Kontrolluntersuchungen wegen der Niere, nur alle paar Jahre die üblichen Blutuntersuchungen. Blutwerte in Zahlen werden mir leider nie genannt.
    Nun war ich in einer Apotheke wegen einem freiverkäuflichen Migränemedikament und wurde gefragt ob Nieren u. Leber ok sind. Nach meiner Antwort " ja , aber nur eine Niere" . Darauf sagte die Apothekerin , damit wäre ich ja schon Niereninsuffizent, evtl. erst beim Arzt ansprechen wegen Mirgänemedikament.
    Ist das so , dass man mit einer gesunden Niere und einer Schrumpfniere schon unter Insuffizent eingestuft wird?
    Keine eine gesunde Niere alleine die gleiche Filterleistung bringen wie zwei Nieren, oder ist die Filterleistung mit einer Niere eingeschränkt aber trotzdem noch im Normalbereich?
    Danke im vorraus für eine Antwort

  • Re: Eine Schrumpfniere

    ...Zweite Niere ist in Ordnung , keine auffälligen Blutwerte. Es gibt keine Kontrolluntersuchungen wegen der Niere, nur alle paar Jahre die üblichen Blutuntersuchungen. Blutwerte in Zahlen werden mir leider nie genannt.
    Hallo wolke71,

    zahlreiche Menschen leben bis ins hohe Alter mit nur einer Niere, ohne davon zu wissen. Deren eine Niere erbringt also eine ordentliche und völlig ausreichende Filterleistung. Man kann durchaus mit nur einer Niere steinalt werden, ohne jemals Probleme zu bekommen.

    Wer hat denn wie festgestellt, dass deine zweite Niere in Ordnung ist? Welche Untersuchung wurde dafür vorgenommen?

    Du schreibst „keine auffälligen Blutwerte“. Demnach ist dein Kreatinin im Normbereich? Sicherlich wurde auch mal die glomeruläre Filtrationsleistung (GFR) errechnet/ermittelt/geschätzt?

    Generell wird man mit nur einer Niere als Nierenkranker eingestuft. Jedoch kann man auch mit nur einer Niere eine sehr gute Filtrationsleistung haben.

    Wenn sich deine GFR über 89 ml/min/1,73 m² befindet, giltst du als nierenkrank mit normaler Nierenfunktion.
    Befindet sich deine GFR zwischen 60 und 89 ml/min/1,73 m² hast du eine Nierenkrankheit mit milder Funktionseinschränkung.

    Übrigens kann es sehr gut sein, dass deine Schrumpfniere doch noch eine Restfiltrationsleistung aufbringt. Üblicherweise kann man das nur mit einer seitengetrennten Szintigraphie feststellen.



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    • Re: Eine Schrumpfniere

      Hallo Rolina,
      Ok, mit einer Niere als Nierenkranker eingestuft. Dass heißt dann aber auch , dass bei Medkamenten auch auf die Nieren geachtet werden muß. Das geschied bei mir halt nur alle paar Jahre bei der Blutuntersuchung bei Hausarzt, der auch vor Jahre einen Ultraschall machte , und damit bestätigte dass die eine Niere nicht mehr in Ultraschall sichtbar ist. Somit keine Funktion mehr haben könnte, weil eben so sehr verkleinert/geschrumpft. Medikamente nehme ich seid 15 Jahre regelmäßig, auch z.b. Novalgin. Darum mache ich mir die Gedanken , und eben der Hinweis der Apothekerin.
      Szintigraphie , wurde vor 30 Jahre stationär im Krankenhaus gemacht, dort wurde von ein gesunden Niere und einer kleine Niere mit Funktion gesprochen. Genaue Werte sind mir unbekannt.

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      • Re: Eine Schrumpfniere

        ...Dass heißt dann aber auch , dass bei Medkamenten auch auf die Nieren geachtet werden muß. Das geschied bei mir halt nur alle paar Jahre bei der Blutuntersuchung bei Hausarzt, ...
        Guten Abend, wolke71,

        auch eine so kleine Niere, die nicht mehr im Ultraschall darstellbar ist, kann sehr wohl noch Filtrationsleistung erbringen.

        Eine Medikamentendosisreduktion ist eigentlich nur dann notwendig, wenn bereits die Filtrationsleistung ziemlich eingeschränkt ist. Häufig heißt es in Beipackzetteln, dass „bei stark eingeschränkter Nierenfunktion“ die Dosis angepasst werden müsse.

        Zudem kommt es sehr auf die Art der Medikamente an. Bei Schmerzmitteln, besonders bei den sog. NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika), sollte man als Nierenkranker generell vorsichtig sein.

        Die Blutuntersuchungen stellen im Grunde genommen die Kontrolluntersuchung dar. Und wenn dein Hausarzt sagt, die Werte seien bisher unauffällig.....
        Wird denn in den Fällen keine Urinprobe untersucht? Das sollte meiner Meinung nach schon gemacht werden, wenn sowieso die Laborwerte überprüft werden. Üblicherweise wird der Urin vor allem auf Eiweißausscheidung geprüft.


        Wenn du dich sorgst, dann frage doch deinen Hausarzt einmal danach, wie es sich mit deiner regelmäßigen Novalgineinnahme und deiner Nierenkrankheit verhält.
        Beziehungsweise hättest du nach der Situation in der Apotheke doch jetzt einen Grund, einmal bei deinem Hausarzt vorstellig zu werden und ihm die Begebenheit zu erzählen mit dem Hinweis der Apothekerin.


        Außerdem hast du ein Recht darauf, deine Laborwerte zu erfahren. Lass dir beim nächsten Mal einfach eine Kopie davon aushändigen oder frage schon jetzt nach den letzten Werten.

        Viele Grüße
        Rolina

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