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Verdacht auf Krebs. Was tun?

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  • Verdacht auf Krebs. Was tun?

    Hallo alle Zusammen,
    Ich bin in letzter Zeit sehr beunruhigt. Ich habe klassische Symptome für Lymphdrüsenkrebs wie zum Beispiel Nachtschweiß, Gewichtsverlust von 10 Prozent, extreme Abgeschlagenheit die sich seit Monaten immer mehr gesteigert hat und extrem viele große (über 3cm) geschwollene nicht-schmerzende Lymphknoten im Halsbereich. Dürften pro halsseite bestimmt 5-7 sein. Die habe ich allerdings schon seit ungefähr 4-5 Jahren und sie sind seit dem nicht abgeschwollen. Mein Hausarzt hatte immer gemeint das wäre nicht weiter problematisch und läge an meiner sehr starken akne in der Jugend. Habe den Hausarzt nun gewechselt welcher mich sofort zum HNO schickte. Der fand die Lymphknoten nach dem Ultraschall allerdings auffällig und schickte mich zum Radiologen für ein MRT. Der Termin dafür ist allerdings erst in 10 Tagen. Seit einigen Tagen geht es mir besonders schlecht und ich bin kaum noch im Stande etwas zu essen und bin so müde, dass ich mich ständig hinlegen muss. Außerdem habe ich Hin und wieder leichte Schmerzen im linken Oberbauch. Normalerweise bin ich absolut nicht Hypochondrisch veranlagt aber mittlerweile bin ich richtig verängstigt. War vorgestern als er mir sehr schlecht ging bei meinem Hausarzt der mich ins Krankenhaus überwiesen hat. Die Ärzte in der Notaufnahme haben ein großes Blutbild gemacht, welches nicht weiter auffällig wäre und haben gemeint dass ich mit meinem Beschwerden dort falsch wäre und haben mir angeraten einen Termin in der Onkologie zu machen. Das habe ich auch getan, allerdings dauert es noch eine Woche bis ich diesen wahrnehmen kann.
    Ich habe wirklich Angst, dass es sich um eine indolvente Form des Non Hodgkin handeln könnte, welche typischerweise erst nach Jahren Symptome zeigt und dementsprechend in einem Fortgeschrittenem Stadium ist.
    Nun weiß ich auch, dass mir hier niemand eine Diognose stellen kann und das ist auch nicht der Grund für meinen Beitrag in diesem Forum. Ich wollte nachfragen ob nicht jemand eine Idee hat, was ich tun kann um den ganzen diagnostischen Prozess zu beschleunigen. Das Warten während es mir immer schlechter geht macht mich solangsam verrückt. Sollte ich es nochmal bei einem anderen Krankenhaus versuchen. Theoretisch bräuchte ich ja nur eine Biopsie welche nicht länger als 20 min dauert um Gewissheit zu bekommen. Ich verstehe nicht warum ich stattdessen die ganze Zeit hin und her geschickt werde.
    Entschuldigung für den langen Text aber das musste mal raus

  • Re: Verdacht auf Krebs. Was tun?

    Ich kann Ihre Ängste gut nachvollziehen...aber ich denke diese eine Woche Wartezeit wird Ihren Befund nicht drastisch verschlimmern! Sie haben jetzt ein MRT und eine Biopsie in Aussicht und dass schlägt auch(verständlicherweise!) auf Ihr Nervenkostüm. Selbstredend verschlechtern sich Ihre Symptome jetzt drastisch deswegen. Versuchen Sie sich etwas abzulenken auch wenn es schwerfällt. Und gehen Sie nicht vom Schlimmsten aus! Erst wenn Sie ein reales Ergebnis aller Untersuchungen haben besteht berechtigter Grund zur Sorge. Alles Gute, J.

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