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Atemnot, Husten, Schleim und Leistungsknick...

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  • Atemnot, Husten, Schleim und Leistungsknick...

    Hallo,
    ich hab folgendes Problem… Ich habe seit gut 3-4 Monaten einen starken Leistungsabfall. Kann kaum mehr Sport machen, bin nach 2 min außer Puste und muss mich setzen… Mein Ruhepuls schwankt zwischen 70 und 90, bei kleinsten Bewegungen ist er jedoch direkt bei 130 und ich bekomme Atemnot
    Dazu bekomm ich insgesamt (nicht nur bei Belastung) auch schwerer Luft und bin schneller aus der Puste als früher. Zudem bin ich, wenn ich diese Atemnot verspüre auch sehr Kurzatmig.

    Komplette Symptomatik:

    Belastungsdyspnoe
    Morgendliche Dyspnoe
    häufig starkes Druckgefühl im Brustkorb (so als bekäme ich keine Luft hinein)
    Kurzatmigkeit
    Husten, mit und ohne Auswurf
    Ständiges räuspern schon seit längerer Zeit, jedoch jetzt mit mehr Schleimbildung.
    Manchmal Engegefühl beim einatmen im Bereich des Kehlkopfes.



    Hier mal mehrere auffällige Blutwerte und Tests die ich schon gemacht habe:

    -Kalium: schwankt immer zwischen 5,0 und 5,6 mmol/l. Dazu gesagt esse ich nichts was viel Kalium enthält und meine Nierenwerte sind auch völlig normal.
    -Natrium: 144 mmol/l Referenz 135-145
    -Chlorid: 110 mmol/ Referenz 95-105
    Glukose nüchtern: zwischen 101-110 mg/dl DIABETES AUSGESCHLOSSEN!

    CRP: unauffällig

    CK: 177 U/l Referenz 171
    Myoglobin: 296 ng/ml +

    -MCV: 81,2 fl (früher auch so tief) Referenz 83-100
    -MCH: 27,5 g/dl. Referenz 26-37. Liegt zwar in der Norm, aber in den Bemerkungen steht immer "Hypochromasie". Hämoglobin und Hämatokrit sind aber mehr als TOP!…

    -Leukozyten vor 6 Monaten chronisch immer etwas zu niedrig. 3,5 - 4,0 Tsd/ul. Bei den letzten 3 Blutabnahmen jedoch immer stetig ansteigend, mittlerweile bei 8,0 tsd.
    -Neutrophile: 75,8% Referenz: 42,2%-75,2%
    -Neutrophile absolut: 6,1 Tsd/ul Referenz: 1,2-8,0
    -Lymphozyten: 16,6 % Referenz: 25-40%
    -Lymphozyten absolut: 1,3 tsd/ul Referenz: 1,5-4,0
    -Eosinophile: 1,1% Referenz: 2-4%
    -Eosinophile absolut: 0,1 tsd/ul Referenz: <0,5

    -IgE: 151 IE/ml Referenz: 1,0-100

    Untersuchungen:


    -Kardiologisch ist ALLES in Ordnung!
    -Röntgen Thorax: Zwerchfell flach,
    tiefstehend, leicht überbläht.
    -FEV1: zwischen 2,8 und 3,3l =60-80% vom Soll.
    -VC: 76%
    -Atemwegswiederstand 65%
    -Allergien: Gräsermischung, Roggenpollen, Esche und Hausstaubmilben.
    -Spiroergometrie: unauffällig, jedoch etwas zu schwach für mein alter. Lactat bei 125W = 7,3
    FENO Messung: 52 ppb (zu hoch)!
    -Methacholin Test: negativ


    Zudem hatte ich als Kind öfter eine Bronchitis.
    Familie: Oma, Mutter: Schilddrüsenerkrankungen
    Oma: Schrumpfniere (angeboren)
    Onkel: angeborener VSD + pulmonal Stenose

    Meine Pneumologin hatte einen Verdacht auf allergisches Asthma... Jedoch nach Behandlung mit Relvar Ellipta 184/22 ug keine Besserung. Zudem nehme ich im moment dieses Relvar Spray, 10 mg Cetirizin und jetzt als Testversuch seit 5 Tagen, täglich 15mg Prednisolon (Kortison) als Tabletten, jedoch ohne signifikante Besserung.


    Zu mir noch ein paar Infos: männlich, 18 Jahre alt, 167cm, 50 kg, berufstätig.
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen!! Verzweifel langsam echt und es nagt mittlerweile schon fast an meiner Psyche.
    Und BITTE keine Antworten wie "Geh doch zum Arzt"…War bei Zig verschiedenen Ärzten... keiner weiß einen Rat.

    Bitte gebt mir alle Ideen und Vorschläge die ihr habt!

    Vielen Dank im Voraus!!!
    S710

  • Re: Atemnot, Husten, Schleim und Leistungsknick...

    Hallo!ich kann jetzt keine "gravierenden" Abweichungen der Werte erkennen....allenfalls der Glukosewert ist grenzwertig und etwas seltsam für einen 18 -jährigen mit einem Hang zum Untergewicht!Diabetes ausgeschlossen?Wurde ein Langzeit -Diabetes Test veranlasst?Ansonsten deuten diese genannten Symptome schon auf diese getesteten Allergien hin oder eben allergisches Asthma.Ich sag jetzt ganz sicher nicht:geh zum Arzt!Denn wenn jemand bei zig Ärzten gewesen ist,ist das nicht mehr nötig und man sollte schon an eine psychische Komponente denken.Schon das Wissen und Interesse um die Krankheiten der Mutter,Oma und Onkeln ist eigentlich nicht die Norm mit der sich ein 18jähriger beschäftigen sollte....ich wüsste auch nicht was die Schrumpfniere deiner Oma mit deinen Beschwerden zu tun haben könnte?.Meine beiden Großväter hatten Magenkrebs,und meine Tante Nierenkrebs.Aber ich bin weder mein Opa noch meine Tante.Mein Vorschlag:Ich glaube es wäre gut sich nicht zu sehr in diese Symptome reinzusteigern und etwas Geduld zu haben.Oft erledigt sich alles von ganz alleine(oder bessert sich zumindest).Alles Gute,suleikah

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