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EBV - Hilflosigkeit

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  • EBV - Hilflosigkeit

    Hallo zusammen,

    ich bin ein 19-jähriger Junge und eigentlich sind Internetforen absolut nicht mein Ding, aber da ich mir gerade nicht mehr zu helfen weiß, versuche ich hier Hilfe zu bekommen.

    Mononukleose wurde bei mir im März '14 diagnostiziert. Damit gingen damals Ausschläge an den Gliedmaßen, sowie wochenlange Vergrößerung von Leber und Milz, ebenso wie schlechte Leberwerte, damit einher.
    Bis heute frage ich mich, ob die im Januar vorher diagnostizierte Mandelentzündung tatsächlich eine solche war oder ob ich dort nicht falsch behandelt wurde. Nachfolgend erhielt ich nämlich Amoxicillin und trieb nach circa zwei Wochen wieder normal Sport, da die Entzündung abgeklungen war.

    Nachdem die oben aufgeführten Hauptsymptome nach ca. zwei Monaten vollständig verschwunden waren, stellte sich eine Entzündung der Nasenschleimhaut ein, welche bis heute anhält. Nasenspray (Otriven) benutze ich auf täglicher Basis. Sport (Kraftsport und etwas Ausdauersport) treibe ich seit Juni allerdings auch wieder normal und da ich auch bereits eine fast zweimonatige Sportpause ausprobiert habe, welche keine Besserung brachte, tue ich das auch weiterhin.

    Gerade sitze ich vor meinem Laptop und habe nach meiner 2. Ferienjobschicht enormen Ausschlag an Rücken und Brust, sowie extrem trockene Haut an meinen Extremitäten. Ich bin der Überzeugung, dass diese Symptome in Verbindung mit EBV stehen.

    Doch warum die Hilflosigkeit? Mein Hausarzt verschrieb mir immer wieder homöopathische Mittel wie Euphorbium oder aber auch Esberitox, nachdem ich ihn aufgrund meiner Infektion aufgesucht habe. Obwohl er meine Nasenschleimhaut als "hochrot geschwollen" beschreibt, sah er bisher noch keinen Anlass, eine andere Behandlung auf den Weg zu bringen. Ich fühle mich lapidar abgefertigt, mit Desinteresse behandelt. Nachdem ich heute einen anderen Arzt aufsuchte, welcher mir nach halbminütiger "Anamnese" unter Begutachtung meiner Brust, sagte, dass der Ausschlag vom Schwitzen kommt, sitze ich nun flennend in meinem Zimmer und frage mich, was ich tun soll.

    Im Oktober beginnt mein Duales Studium und ich habe Angst, dem Druck aufgrund der Erkrankung nicht standhalten zu können. Außerdem fühle ich mich generell in meiner Lebensqualität beeinträchtigt. Ein weiteres Problem sehe ich aber darin, dass ich mich von keinem Arzt ernstgenommen fühle.

    Hat vielleicht jemand hier einen Arzt- oder Therapietip? Von Eigenbluttheraphie und Virostatika habe ich bereits gelesen, aber mein Hausarzt hielt nichts davon.

    Ich hoffe, man kann mir hier helfen.

    Vielen Dank.