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streckdefizit finger, welche behandlung?

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  • streckdefizit finger, welche behandlung?

    Hallo,
    im november bin ich auf meine rechte hand gestürtzt. festgestellt wurde: ein haarriss im 5 mittelhandknochen.
    daraufhin hatte ich 4 wochen eine gipsschiene.
    die beschwerden blieben.

    habe ein streckdefizit und leichtes taubheitsgefühl im 4. und 5. finger. krallenstellung.

    es wurde ein mrt gemacht mit folgendem befund:
    Ruptur des Sagittalen Bandes und der angrenzenden Gelenkkapsel doroulnar am 4. und dorsoradial am 5. Finger in MCP-Gelenkhöhe mit begleitender ödematös-fibrovasculärer Gewebsalteration. Keine signifikante Strecksehnenluxation. Abschnittsweise leichte Beugesehnenbegleitperitenditis.
    daraufhin habe ich ergotherapie verordnet bekommen.
    die beschwerden bleiben.
    neurologisch wurde es nun auch untersucht.

    das sind meine werte: N.Medianus rechts: dmL 2,9ms ;motorische NLG: 62,2 m/s ; sensible NLG: 49,6m/s
    N.Medianus links: motorische NLG fehlt im bericht... ; sensible NLG: 53,0m/s
    N.Ulnaris rechts: dmL 2,4ms ;motorische NLG: distal 50,4m/s ; proximal 48,1m/s ;sensible NLG: 49,5m/s
    N.Ulnaris links: dmL 2,2ms ;motorische NLG: distal 58,7m/s ; proximal 50,4m/s ; sensible NLG: 58,7m/s
    der handchirurg meinte, es müsse am ulnarisnerv liegen, der kapselbandschaden kann nicht dafür verantwortlich sein. der neurologe meinte, der nerv ist okay. es müsste eine sehnenverletzung sein. eine ulnarisreizung kann es auch sein, die würde aber nicht solche symptome machen.
    ich bin nun sehr verwirrt. kann mir jemand die werte erklären? ist es also doch der bandschaden? kann man da was noch was (anderes) machen? oder bleibt mir nun diese einschränkung?
    vielen dank. lg


  • Re: streckdefizit finger, welche behandlung?

    Hallo rubiks!
    Bei deinem Befund scheinen sich ja die Ärzte nicht einig zu sein was die genaue Diagnose betrifft....
    Deshalb kann ich mir kaum vorstellen das hier im Forum jemand als Laie in der Lage ist das genau zu beurteilen(wäre ja auch abstrus)
    Ich denke dir bleibt nur der Gang zu einem weiteren Facharzt oder noch besser einer spezialisierten Klinik um deinen Befund endgültig abklären zu lassen.
    Alles Gute!

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    • Re: streckdefizit finger, welche behandlung?

      danke suleikah für deine meinung.
      zu beginn war ich bei einem niedergelassenen unfallchirurgen. dieser hatte mich mit dem mrt befund zu dem handchirurgen geschickt. mit der meinung dies muss ganz schnell gemacht werden.
      der handchirurg hatte mir aber erstmal ergo verschrieben. und dann zum neurologen geschickt.
      am donnerstag habe ich einen termin bei dem handchirurgen.
      dieser geht ja davon aus, dass es der ulnarisnerv ist und wollte die nervenmessung ja eigentlich nur zur abklärung, wo genau. er hatte von op, so schnell wie möglich geredet. nun leitet mein nerv ja gut, somit ist der okay. also keine op, zum glück.
      die taubheitsgefühle, die permanent in den fingerspitzen vorhanden sind, scheinen dann ja auch nur eine harmlose nervenreizung zu sein. im neurologischen bericht steht: eine ulnarisreizung ohne fassbaren strukturschaden ist möglich. das würde die taubheit erklären, die ja dann harmlos ist, weil die werte okay sind.

      nur das streckdefizit muss doch dann von der ruptur kommen. ich meine, was soll es denn sonst sein. es wurde doch nun alles untersucht. geröntgt,mrt,nlg...

      ich dreh mich im kreis...mal sehen was der arzt sagt. dieses arztgerenne macht mich noch wahnsinnig, ...aber mir bleibt ja wohl nichts anderes übrig.

      ich weiß ja, dass hier niemand was genaues sagen kann. habe mir nur erhofft, bis donnerstag, nicht ganz so auf dem schlauch zu stehen und eventuell noch mögliche gründe, behandlungenmöglichkeiten oder tipps zu erhalten, damit ich nicht ganz so ahnungslos bei dem arzt bin...

      liebe grüße, rubiks

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      • Re: streckdefizit finger, welche behandlung?

        Hallo rubiks,
        ich versteh schon was du meinst.Aber ich glaube nicht ,das so eine Verletzung sehr häufig ist und einen identischen Verlauf aufweist.So gesehen ist es eher schlecht bestellt mit hilfreichen Ratschlägen.Aber du hattest ja so eine Gipsschiene,möglicherweise dauert es seine Zeit bis die komplette Bewegungsvitälität wieder auf Normalniveau kommt.Du solltest nicht die Geduld verlieren,möglicherweise hilft auch eine Physiotherapie?Warte mal ab was nun beim Doc rauskommt,kann nur besser werden.
        Gruß suleikah

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        • Re: streckdefizit finger, welche behandlung?

          ich glaube auch nicht, dass diese verletzung häufig ist. der niedergelassene chirurg meinte, er habe in seiner praxis noch nie diese bandruptur behandelt.
          die gipsschiene hatte ich bis mitte dezember, da war auch der mittelfinger, welcher nicht mitverletzt war ruhiggestellt. ich hatte da ziemlichschnell sowohl im mittelfinger, als auch im handgelenk die volle bewegungsfunktion wieder. nur eben nicht im ring und kleinenfinger. ich denke also nicht, dass es noch an der gipsschiene liegt.

          physiotherapie ist doch sicher ähnlich zu ergotherapie, welche ich ja seit januar bekomme? die therapeutin bewegt da immer meine finger passiv durch, anschließend werden aktive bewegungsübungen gemacht. zuhause mache ich wasserbäder, bewegungsübungen und kraftaufbau mit therapieknete. aber es will keine fortschritte machen.

          danke dir. ja, mal sehen was der arzt am donnerstag meint.

          liebe grüße, rubiks

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          • Re: streckdefizit finger, welche behandlung?

            Warte mal ab was nun beim Doc rauskommt,kann nur besser werden.
            Gruß suleikah
            Hallo Suleikah,

            ich hatte gestern meinen Termin beim Handchirurgen und kann es immer noch nicht glauben...
            Der Arzt meinte sofort da kann was nicht stimmen. Meine Klinik würde für einen Nervenschaden sprechen. Er hat dann gemeint, er wolle eine zweite Meinung und hat sofort mit dem Neurologen in dem Ärztehaus, wo seine Praxis auch ist, telefoniert.

            Ich sollte dann direkt runter zu diesem Neurologen.

            Dort wurde nochmal die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen und die MFA meinte schon zu mir, es sei eindeutig ein Nervenschaden am Ellenbogen. ( Ich würde ja die Werte posten, habe aber keinen Bericht bekommen, da der Neurologe den Befund sofort telefonisch weiter gegeben hat und den ausfühlichen Bericht hochschickt.)

            Ich war perplex, da laut dem ersten Neurologen eine Schädigung ausgeschlossen wurde.

            Dann hat mich der Neurologe untersucht und sogar selbst noch einmal nachgemessen. Er kam auf das selbe Ergebnis, wie seine Angestellte.

            Er hat dann noch so einen Messung mit einer Nadel direkt in den Muskel gemacht und meinte, auch da sieht man Veränderungen.

            Er fragte mich, wer denn am Freitag die Messung gemacht hatte. Ich antwortete, dass das auch da eine Angestellte war. Daraufhin schüttelte er nur den Kopf und meinte, bei meiner Symptomatik, hätte der Kollege selbst noch einmal nachmessen müssen.

            Ich habe also doch einen Nervenschaden und zwar am Ellenbogen. Das ganze nennt sich Sulcus Ulnaris Syndrom und ich habe tatsächlich eine "Krallenhand" bedingt durch Lähmungserscheinungen.

            Ganz großes Kino!

            Der Neurologe hat dann wieder mit dem Handchirurgen telefoniert und ihm den Befund durchgegeben und mich wieder hoch zu ihm geschickt.

            Der Handchirurge meinte nur:" Sehen Sie, habe ich Ihnen doch gesagt.."

            Ich habe nun am 13.03. einen Termin für ein MRT vom Ellenbogen. Da diese Schädigung ja von einem Unfall kommt, möchte der Handchirurg auch noch diese Untersuchung.

            Am 24.03. habe ich dann meinen Termin zur Befundbesprechung.

            Der Neurologe meinte zu mir, dass dies vllt. operiert werden muss. Man könne auch noch warten, ob der Nerv sich erholt, aber da meine Beschwerden ausgeprägt sind, ist es wahrscheinlicher, dass das operiert werden muss.

            Am 26.03. soll ich mich noch einmal beim Neurologen vorstellen, damit noch einmal die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen wird.

            Ja, ich kann es immer noch nicht ganz fassen.

            Ich dachte, mein Nerv ist okay und ich habe schon gezweifelt, ob ich noch zu wenig Bewegungsübungen gemacht habe und deshalb meine Hand nicht richtig funktioniert. Aber nein, ich kann die Finger, wegen dem Nerv nicht bewegen...

            Und ich wollte die Taubheitsgefühle ignorieren, weil ich dachte es sei eine harmlose Reizung...

            Zum Glück, hatte ich noch den Termin beim Handchirurgen und Dieser hat den Befund angezweifelt.

            Mein Text ist jetzt etwas lang geworden, aber ich musste mir das von der Seele schreiben.


            Grüße, rubiks

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            • Re: streckdefizit finger, welche behandlung?

              Hallo rubiks!
              Na zum Glück ist es doch noch rausgekommen wo die wahre Ursache liegt!Wenn man eine gesicherte Diagnose hat,geht es einem gleich viel besser-auch wenn es kompliziert werden kann.Ja,es ist schon richtig das man in solchen Fällen wo man eine körperliche Einschränkung hat die lange Zeit gar nicht besser werden will,am Ball bleibt.Oftmals kommt es dann anders als man denkt...Nerven können sich schon erholen und das kann auch sehr lange dauern.Vielleicht hast du ja Glück und brauchst trotzdem keine Op.Falls nicht, wünsche ich dir alles Gute für deine Op und immer schön positiv denken!
              Gruß suleikah

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