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Gesundheitsnotstand

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  • Gesundheitsnotstand

    Worüber die Medien seit einigen Wochen verstärkt berichten,nämlich das deutsche Krankenhäuser von totaler Überlastungen sprechen zeigt nur die Spitze des Eisbergs von Gesundheitsvor- und -fürsorge.
    Bereits seit längerer Zeit stöhnen Ärzte und med.Personal über eine regelrechte Krankenschwemme. Dazu beigetragen haben die falschen politischen Signale aus der Hauptstadt, aber auch eine falsche Europapolitik die zum Sozialtourismus von Bedürftigkeit geführt hat.
    Wer in unserem von Armenvertreibung gekenntzeichneten Berliner Stadtteil zu einem Arzt gehen muß kann froh sein wenn er überhaupt einen findet,der zeitnah behandelt.
    Viele Ärzte haben ihre Diagnostik auf"s Pillen verschreiben reduziert. Meine Hausarztpraxis bei der Patient gefälligst zwischen 8 und 9 Uhr zum Diagnosetermin zu erschėinen hat oder wg. Untersuchungsterminvergabe anrufen muß,was meist nicht funktioniert, weil dann dauerbesetzt ist, arbeitet längst an der Kapazitätsobergrenze. So mußte ich erscheckt feststellen das die 3 sehr netten Ärztinnen,von der eine jetzt seit mehreren Monaten krank ist,nur noch versuchen ihren Behandlungsspielraum zu reduzieren und zeitaufwendige Lėistungen abzuschaffen. Auch mėin vorheriger Hausarzt hat bevor ich dort absprang nur noch Bagatell- oder Notfallleistungen durchgeführt,obwohl mit Diabetes angebl. vertraut verordnete er nachweislich mehrfach kontraindizierte Präparate.
    Aber auch meine ehemalige Diabetologiepraxis arbeitete ebenfalls von längerer Krankheit betroffen am Limit.
    Das führte dazu das mir im Behandlungsjahr 2014 insges. 4 mal das falsche Insulin verordnet wurde, mein Zucker komplett aus dem Ruder lief und mich zwang noch kurzvor Jahresende einen erneuten Arztwechsel vornehmen zu müssen,nachdem ich mein letztes Insulinkontingent bei meiner Stammapotheke erbetteln mußte,weil wiėder mal das falsche Insulin verschrieben worden war.
    Also versuchte ich wenige Tage vor Weihnachten und in dramatischer Lage,bei meiner Freundin war Ende November eine angeborene Herzschwäche von der sie bisher nichts wußte entdeckt worden-dabei hatte ich ihr in einer "Nacht und Nebelaktion" vermutlich das Leben gerettet als ich den Notarzt rief und sie im Herzzentrum einen Schrittmacher erhielt.
    Unter dieser enormen Hochspannung wechselte ich zu meiner vorerst letzten Diabetologin in eine Poliklinik.
    Von dem Behandlungskonzpt versprach ich mir kurze Behandlungswege und hoffte im neuen Jahr mit der Therapiė beginnen zu können."Haste dir so gedacht". Frau Doktor wollte meine versauten Zuckerwerte wohl noch vor Weihnachten mit der Brechstange verbessern.Sie überwies mich trotz Bedenken meinerseits ob Ruhe jetzt nicht das bessere Konzept wäre in die Diabetes Nachtklinik im Hause.Hier wurde umgehend eine sehr anstrengende Insulintherapie durchgeführt.Keine Ruhe und Entspannung, sondern bewussterer Umgang mit Ernährung und feste Essenszeiten.In der Klinik bedeutete das 7 Uhr Frühstück (Klinik), 13 Uhr Mittag (ausser Haus) Abendbrot 18 Uhr danach Schulung und dann Nachtruhe mit 2stündiger Blutzuckermessung.
    Mir kam der Aufenthalt ein bißchen wie in einem BootCamp oder Trainingslager vor.Frau Doktor hatte sich für meine Vorgeschichte kaum interessiert und wußte daher auch nicht das starre Essenszeiten in der Demenzbetreuung kaum möglich sind, außer man darf beim Betreuten essen.
    Am 22 Dezember wurde ich aus der Klinik entlassen auch weil das Haus zwischen den Jahren nur Notbetrieb hat was auf die Nachtklinik nicht zutraf. Am Tag meiner Entlassung wollte ich noch bei meiner Hausärztin vorbeigehen.Auf dem Weg dorthin plötzlich ein stechender Schmerz als würde mir ein Nagel durch den linken Fuß gebohrt werden-die Hausarztpraxis war sowieso bereits im Weihnachtsurlaub.
    Ich beschloss den Fuß soweit als möglich ruhig zu stellen.Als Sebstversorger keine einfache Aufgabe.Am 29.12 hielt ich es vor Schmerzen nicht mehr aus und ging in das Virchow-Klinikum zur Rettungsambulanz.Dort ließ man mich fast 4 Stunden warten um mich dann mit einem Diclofenac-Pflaster wieder nach Hause zu schicken.
    Es wurde weder geröntgt noch ein MRT gemacht.
    Am 6.1 war mein nächster regulärer Diabetologietermin. Die Ärztin wollte sofort zur Tagrsordnung übergehen bis ich sie wg. der Schmerzen anfuhr.Sie verhielt sich in der weiteren Sprechstunde zwar schon pikiert veranlasste jedoch trotzdem einen Radiologietermin. Ich ging zum Radiologen und das einzige was ich von diesem bekam war die Fotokopie einer Röntgenaufnahme, keine Auskunft gar nichts.Mit der Fotokopie erschien ich am nächsten Tag wieder bei ihr.Sie fragte mich was sie damit solle diagnostizierte wg. meiner Schmerzbeschreibung auf Charcot-Fuß.Sie schickte mich noch zum Orthopäden der mir eine Orthese anlegte.Diese bedeutete sie mir müsse ich jetzt ständig tragen.Auf Fragen zu Körperhygiene ging sie gar nicht ein.Ich bekam noch eine Krankschreibung damit war der Fall für sie erledigt.Das die normale Diabetesbehandlung gar nicht fortgesetzt wurde schien ihr nicht aufzufallen, so wurde mein knapp werdender Insulinvorrat vom Vorgänger überhaupt nicht weiter berücksichtigt.
    Durch die Orthese lief ich schief und sofort meldete sich mein Rücken. Für den 12 Januar hatte sie für mich einen Termin mit der Fußambulanz in einem Krankenhaus für mich vereinbart.
    Der Termin erfolgte und dort auch die Frage warum ich keinen Schuhausgleich habe und ob ich denn meine Diagnose dabei hätte. Ich verneinte woraufhin eine zweite Röntgenaufnahme und eine MRT-Untersuchung im Haus veranlasst wurde.
    Nach dem MRT-Termin sollte ich mich dann wieder bei meiner Diabetologin melden.Am Tag der MRT-Untersuchung fiel dem Krankenhaus auf einmal auf das ich viel zu schwer für den Tomographen war und man schickkte mich wieder weg. Die ganze Zeit waren die Schmerzen keinen Deut besser geworden und dann diese Verarsche und Versagen an wichtigen Schnittstellen.
    Ich ging, der MRT-Termin war natürlich nicht abgestimmt worden zu meiner Diabetologin um mir jetzt endlich meine normalen Verordnungen abzuholen.
    Frau Doktor verschrieb mir nur ein Bruchteil dessen was der Vorgänger zuvor verordnet hatte, nicht mal ausreichend bis zum nächten Termin Anfang Februar.
    Den Terminmarathon an diesem Tag hatte ich mit letzter Kraft und unter ziemlich starken Schmerzen wahr genommen.
    Als ich zuhause meinen schmerzenden Fuß untersuchte hatte der eine riesige blutgefüllte Blase an der Ferse und diese sah aus, als sei sie regelrecht explodiert.
    Ich schickte Frau Doktor die mir während der Sitzung bereits angedeutet hatte das sie bis zur Diagnose keinen Handlungsbedarf mehr sehe die Aufnahmen meines 'explodierten Fußes' mit der Bitte mich doch wenigsten pflegetechnisch zu unterstützen.
    Frau Doktor verweigerte weitere Hilfsmaßnahmen.
    Damit war das Faß übergelaufen und ich gab ihr eine Mitschuld an der ganzen Situation und meine Überlegung ob sie wirklich so desaströs wie das alles hier verlaufe wirklich meine zukünftige Diabetologin sein könne.
    Ihre Antwort kam prompt.Fristlose Kündigung meiner Behandlung und meine Antwort auch, Negativbewertung in allen Gesundheitsforen.
    Jetzt habe ich das ganze zunächst bis ich wieder laufen kann an meine Hausärzte zurück gegeben befürchte aber das der desaströse Zustand der Gesundheitsfürsorge (auf jeden Fall in Berlin) noch einiges an medizinischem Personal und Ärzten mit in den Abgrund ziehen wird.
    Ich habe bis zum heutigen Tag keine Diagnose was mit meinen Füssen nun los ist, durch Dauerbelastung ist der andere Fuß jetzt auch betroffen.
    Auf das MRT mußte ich fast 4 Wochen warten, inzw. also weit über 6Wochen ohne eine eindeutige Antwort, denn auch das MRT erfolgte ohne jegliche Diagnose.
    Meine Freundin kann froh sein das ein engagierter Mensch geholfen hat, sonst wäre sie inzw. wohl tot und vielleicht noch der Kumpel der mir Heilugabend sagt, ihm sei so komisch und bei dem eine Zuckermessung 538 Zucker anzeigt, obwohl ihm seine Hausärztin versichert habe, er sei nicht zuckerkrank.

    Ciao
    Bittersweet59

    P.S.Mal sehen ob der inzw.tätige Pflegedienst wenigstens korrekt arbeitet.Erste Zweifel sind angebracht, der morgige Termin wurde nicht bestätigt und 14,72 Euro Stundensarz für insges.24 Std.Pflege ist der Leitung zu wenig. Uns Ehrenamtlichen aber Geldgier vorzuwerfen wenn wir eine vernünftige Aufwandsentschäding haben wollen, damit haben inzw. nicht mal mehr kirchliche Sozialträger noch ein Problem.


  • Re: Gesundheitsnotstand

    .....denn zuvor war ich noch gezwungen mir erneut Insulin zu besorgen.

    In der Praxis kam es heute zum Eklat als ich rumschimpfte, wie beschissen das deutsche Gesundheitswesen mittlerweile funktioniere.
    Wohl auch aus Rache darüber das ich nicht mehr ehrfürchtig zu den am Limit ihrer Kapazitäten arbeitenden Ärzten aufschaue, verschrieb sie mir wieder nur eine Wochendosis, obwohl es gesundheitlich auch lebensbedrohlich bei mir an soviel relevaten Ecken brennt ( Apnoe, Diabetes,drohende Fußamputation,Fettleibigkeit,etc. ).
    Der Apotheker bei dem ich das Rezept einreichte fragte mich, warum ich mir meine monatliches Insulinkontingent nicht auf einmal hole, ich antwortete wie oben.

    Statt unbürokratische Hilfe zu erfahren erlebe ich als Chroniker im deutschen Gesundheitswesen eine Odysee der Schikanen,

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    • Re: Gesundheitsnotstand

      Deine Schreibe stinkt mir!

      IMMER SIND ALLE ANDEREN SCHULD. Das System, die Politiker, die Verwaltung, die Ärzte, die... nur einer hätte und hat niiiiie die geringste Möglichkeit, SELBST einen nennenswerten Beitrag zur Verbesserung seiner Situation zu leisten, DU.

      Keinen einzigen Beitrag hab ich z.B. bis jetzt von Dir gelesen, wie Du SELBST Deinen BZ möglichst gesund steuerst oder was Du SELBST für weniger Kilos tust.

      Und natürlich schreibst Du hier auch nicht von der herausfordernd arroganten Art, in der Du jedem Deiner Gesprächspartner schon vor dem ersten Wort vermittelst, dass er eh nur seinen Sessel befurzt.

      Mein volles Mitgefühl gilt allen, die mit Dir zu tun haben müssen.

      Kommentar


      • Re: Gesundheitsnotstand

        Deine Schreibe stinkt mir!

        IMMER SIND ALLE ANDEREN SCHULD. Das System, die Politiker, die Verwaltung, die Ärzte, die... nur einer hätte und hat niiiiie die geringste Möglichkeit, SELBST einen nennenswerten Beitrag zur Verbesserung seiner Situation zu leisten, DU.

        Keinen einzigen Beitrag hab ich z.B. bis jetzt von Dir gelesen, wie Du SELBST Deinen BZ möglichst gesund steuerst oder was Du SELBST für weniger Kilos tust.

        Und natürlich schreibst Du hier auch nicht von der herausfordernd arroganten Art, in der Du jedem Deiner Gesprächspartner schon vor dem ersten Wort vermittelst, dass er eh nur seinen Sessel befurzt.

        Mein volles Mitgefühl gilt allen, die mit Dir zu tun haben müssen.
        Deinen wertvollen Kommentare freuen mich, warum schreibst du dann diesen unqualifizierten Müll, damit wir aneinander geraten weil ich angeblich so arrogant bin.

        Die Leute die mein Leben kennen und die von Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen genauso stark betroffen sind verstehen was ich sage, offenbar betrifft dich das nicht.,freu dich darüber und pöble nicht mich an, weil ich einen Finger in Wunden lege die auch mir weh tun.

        Ich kenne auch haufenweise Verdränger die nichts verändern wollen und mich attackieren weil ich ihre "kaputte,heile Welt" ins Wanken bringe..(Rauchen, Alkoholismus,Übergewicht etc.)

        Und ich kenne Klugscheißer die alles besser wissen , mir aber jeden Beweis ihrer Behauptungen schuldig bleiben.

        Ciao Wolfgang

        P.S. Alles ist inzw Alternativlos, bis sich rausstellt das genau Alternativlosigkeit zum weit größeren Debakel führt.

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        • Re: Gesundheitsnotstand

          hallo wolfgang,
          eigentlich halte ich mich aus solchen pauschalverurteilungen raus, "aber" ich komme aus berlin und habe zz (nachdem unserer beider eltern gestorben sind) noch fünf verwandte in berlin darunter auch diabetiker und andere teure erkrankungen, da wir auch des öfteren telefonieren und dabei auch über behandlungen austauschen möchte ich ganz deutlich sagen 1. alle sind in der ges.kk. 2.alle haben ärzte und sind bei bedarf auch an kompetente ärzte weitergeleitet worden. 3. alle bekommen die notwendigen medikamente ohne probleme in ausreichender menge verschrieben. 4. alle haben die nötigen untersuchungen und wenn nötig operationen erhalten incl nachsorge.
          daher solltest du mal darüber nachdenken ob nicht du an deinem verhalten etwas ändern solltest.
          mfg. klaus


          Kommentar


          • Re: Gesundheitsnotstand

            hallo wolfgang,
            eigentlich halte ich mich aus solchen pauschalverurteilungen raus, "aber" ich komme aus berlin und habe zz (nachdem unserer beider eltern gestorben sind) noch fünf verwandte in berlin darunter auch diabetiker und andere teure erkrankungen, da wir auch des öfteren telefonieren und dabei auch über behandlungen austauschen möchte ich ganz deutlich sagen 1. alle sind in der ges.kk. 2.alle haben ärzte und sind bei bedarf auch an kompetente ärzte weitergeleitet worden. 3. alle bekommen die notwendigen medikamente ohne probleme in ausreichender menge verschrieben. 4. alle haben die nötigen untersuchungen und wenn nötig operationen erhalten incl nachsorge.
            daher solltest du mal darüber nachdenken ob nicht du an deinem verhalten etwas ändern solltest.
            mfg. klaus

            So können wir gerne miteinander reden.

            Wie du an meinem sehr ausführlichen Text vielleicht erkennen kannst ist die Sache bei mir sehr kompliziert und sie wurde durch die Kündigung der neuen Diabetologin, die einfach ihre Behandlung unter Druck durchgezogen hat, obwohl ich sie genau darum gebeten hatte das zu unterlassen, da ich bereits durch Job,(Demzbetreuung) Freundin (Herzkollaps) Bekannte (Pschosen) und meine ausweglose finanzielle Situation (Insolvenz) mich in einer Extremsituation befinde. aus der es auch keinen Ausweg gibt, wenn weiter Streß gemacht wird.
            Das hat sie aber nicht interessiert so daß es meiner Auffassung nach zu einer Art Unfall gekommen ist für den ich Notfallbehandlung erwartete. Stattdessen kommt von ihr die fristlose Kündigung als ich ihr mitteile das eine Ärztin die die "Unfallfotos" sieht meint das man da doch reagieren müsse, sie aber abblockt.

            Das weitere Prozedere habe ich ausführlich beschrieben. Vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen das ich eben nicht nur Diabetes habe, sondern auch eine lebensbedrohliche Schlafapnoe die durch Ärztewechsel in 2014 ziemlich unter die Räder gekommen ist.
            Und wenn mir dann meine Hausärztin die alle meine Gesundheitsprobleme kennt sagt, sie könne nichts für mich tun, das weiß ich zwar das sie mörderischen Zeitdruck hat und kaum zum Nachdenken kommt, das aber nicht als Argument akzeptieren kann, für mich mit dem Allerschlimmsten zu rechnen.

            Gleichzeitig habe ich inzw. so viele negative Erfahrungen mit dem Internet gemacht, auch Aufforderungen zum Suizid, das ich oft extrem hart reagiere, wenn ich mich bedroht fühle oder angep.... werde.

            Ciao
            Wolfgang

            P.S. Ich habe ich in der Jauch-Sendung vom 22.2.15 meine Situation nochmals geschildert, damit endlich Verantwortliche davon Notiz nehmen das der Anstieg der Mortalitätsrate durch KH-Behandlung explodiert und der Grund hierfür schlicht Zeitmangel ist.

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            • Re: Gesundheitsnotstand


              P.S. Ich habe ich in der Jauch-Sendung vom 22.2.15 meine Situation nochmals geschildert, damit endlich Verantwortliche davon Notiz nehmen das der Anstieg der Mortalitätsrate durch KH-Behandlung explodiert und der Grund hierfür schlicht Zeitmangel ist.
              Die Forumsteilnehmer in der Jauchsendung

              https://daserste.ndr.de/guentherjauc...ermine100.html

              teilten relativ oft meine Erfahrungen, da hat sich in den letzten Jahren auch deutlich und sehr viel negativ verändert vor allem in Berlin.

              Was mich bei sehr vielen Diskussionen inzw. extrem nervt ist die Aussage "Sowas habe ich noch nie erlebt, also kann das gar nicht so sein".Übersetzt in Diskussionsdeutsch heißt das einfach "du lügst"."hjt-Jürgen" haut ja auch gerne in diese Kerbe, was nicht sein kann nicht sein darf.

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              • Re: Gesundheitsnotstand

                Nein, Wolfgang, ich unterstelle Dir nicht, dass Du lügst. Du solltest das BITTE direkt zurück nehmen!

                Ja, Wolfgang, ich unterstelle Dir, dass Du nicht zuerst selbst für Deine Gesundheit sorgst.

                Ja, Wolfgang, ich unterstelle Dir, dass Du selbstverständlich erwartest, dass Das System die Sorge für Deine Gesundheit wenigstens dann selbstverständlich übernimmt, wenn es so ordentlich funktioniert, wie Du das erwartest.

                Du hast Recht: Die Bedingungen haben sich im Gesundheitsbereich in den vergangenen wenigstens 10 Jahren verschlechtert, und sie werden sich selbstverständlich weiter verschlechtern, wenn alles wie bisher weiter läuft.
                Trotzdem lebe ich ZUR ZEIT NOCH in D im Insuliner- und Rolli-Schlaraffenland. Denn Rolli und Insulin geht auf meine GKV. Woanders löhnen die Menschen für ihren Gesundheits-Plan genauso viel, wie wir hier für unsere GKV, und bezahlen trotzdem Rolli und Insulin direkt aus der eigenen Tasche.
                ZUR ZEIT NOCH, weil absehbar ist, das wir hier in D in einigen Jahren auch unsere Rollis und unser Insulin selbst bezahlen müssen und beide nicht kriegen, wenn wir nicht dafür extra bezahlen können, auch wenn wir unsere GKV immer bezahlt haben. Denn genau das ist die Sitution überall in der Welt.

                Aus meiner Sicht Dein Ansatz:
                Aus dem Gesundheitssystem rauskriegen, was HEUTE irgend geht.

                Aus meiner Sicht mein Ansatz:
                Mit dem bei maximalem eigenem Engagement nochunbedingt notwendigen Minimum an Beitrag aus dem Gesundheitssystem möglichst gesund zurecht kommen.

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                • Re: Gesundheitsnotstand

                  NACHTRAG

                  Mir ist bewusst, dass ich dem Systgem und DIR mit meinem Ansatz jeden Tag was schenke. Trotzdem fühle ich mich damit am besten.

                  Kommentar


                  • Re: Gesundheitsnotstand

                    NACHTRAG

                    Mir ist bewusst, dass ich dem Systgem und DIR mit meinem Ansatz jeden Tag was schenke. Trotzdem fühle ich mich damit am besten.
                    Wir haben ein unsolidarisches Solidarsystem. Nur mal ein paar Zahlen:

                    Ich bekomme als Ehrenamtlicher in der Demenzbetreuung 5 Euro Aufwandspauschale bis hin zu 2400 Euro per Anno, der Gesetzgeber plant gerade den Mindestlohn da zu unterlaufen indem ein neues Berufsbild geschaffen wird worin Hartz4-Empfänger als ABM-Maßnahme für 1,50 Euro/Std den Job von Pflegekräften erledigen sollen, quasi als Konkurrenz im Hause.

                    Der kirchliche Pflegedienst fordert von seinen Patienten 35 Euro/Std für pflegerische Leistungen, auch wenn diese mangelhaft durchgeführt werden.

                    Die AOK-Nord bezahlt 14,32 Euro für eine Pflegestunde.

                    Der Hausarzt bekommt ca. 35 Euro Patientenpauschale pro Quartal.

                    Und ich müßte ohne Ehrenamt mit genau 399 Euro im Monat auskommen, mit Medikamentenzuzahlung bei Bagatellerkrankungen, Fahrkosten, Kleidung in Übergöße usw.

                    Dazu kommt das ich mich als ehemals Selbstständiger der durch den Druck psychisch krank geworden ist und pleite ging, auch noch mit Inkassogeiern rumschlagen muß, teilw. sogar mit den selben durch deren falsche Rechtsauskünfte ich erst richtig in die Pleite gerutscht bin.

                    Und das nennst du aber vor allem dieses Politikergesocks Geschenke?

                    Aber so ist das eben inzw. oft im Internet, statt Solidarität gibt´s Spott und Häme.

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                    • Re: Gesundheitsnotstand

                      >Ja, Wolfgang, ich unterstelle Dir, dass Du nicht zuerst selbst für Deine Gesundheit sorgst.

                      Nachtrag

                      Um für meine Gesundheit zu sorgen brauche ich Geld und zwar mehr als jemand der noch kerngesund ist. Was immer es an Möglichkeiten gibt, es kostet.

                      Junkfood ist weit preiswerter als hochwertige Nahrung und seit ich meinen Diakoniejob mache esse ich hauptsächlich hochwertige Nahrung. Trotzdem geht der Zucker z.B. bei Streß richtig nach oben und das ein Leben am Existenzminimum Streß pur ist können nur noch Ignoranten übersehen.

                      Jeder Arztbesuch bedeutet in einer Armutssituation Streß pur.

                      Was glaubst du wohl wie man sich fühlt, wenn ein Arzt oder irgendeine andere Person die dir helfen müßte, sich plötzlich nur noch selber hilft indem sie dir die notwendige Hilfe verweigert, vor allem wenn es wie bei fehlendem Insulin lebensbedrohlich werden kann.

                      Vielleicht versuchst du einfach mal dich in so eine Situation zu versetzen.

                      Ich habe im 4 Quartal 2014 Insulin im Wert von 1100 Euro verschrieben bekommen, statt einer vernünftigen Therapie.

                      Diese aber dadurch zu reduzieren indem man einfach die Hälfte oder mehr weg läßt weil der Zuckerwert ein paar Tage besser aussieht, das habe ich ja zu spüren bekommen, deswegen mußte ich ja jetzt eine Orthese tragen.

                      Ciao
                      Wolfgang

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                      • Re: Gesundheitsnotstand

                        War missverständlich, meine Schuld, sorry:

                        Mit meiner Art, meine Gesundheit zuerst einmal als meine eigene Herausforderung zu betrachten und pro-aktiv zu behandeln, komme ich mit so um 30 Einheiten Insulin gesamt am Tag aus.
                        + Damit schenke ich dem System und indirekt auch Dir die zusätzlichen 100 und mehr Einheiten, die ich jeden Tag mehr brauchen würde, wenn ich die allseits empfohlenen wenigstens 12 BEs mehr Essen würde.
                        + Damit halte ich meinen Blutzucker im völlig gesunden Bereich und schenke dem System und indirekt auch wieder Dir die Behandlungskosten für wenigstens eine volle Folgekrankheit, die mir nach der Statistik nach mehr als 20 Jahren Typ2 locker zusteht. 2mal Zucker-Checkup pro Jahr reichen mir - auch wieder 2, die ich dem System und Dir schenke

                        Weil ich als Polio-Spätfolge nicht mehr laufen kann, wollte der Dok mich in einen Elektro-Rollstuhl setzen. Aber damit hätte ich den ganzen Tag nur noch still sitzen und keine Bewegung mehr haben können. Mit entsprechender Gewichtszunahme und Herz-Kreislauf-Belastung.
                        + Deswegen habe ich mich für einen manuellen Rollstuhl entschieden, mit dem ich jeden Tag alle meine Besorgungswege und mehrere Kilometer mit einem vorgespannten Handrad (Ava) oder mit Hebeln absolviere.
                        Damit und mit dem entsprechend sparsamen essen hab ich seit Sommer 13 mein Übergewicht abgebaut und dem System und Dir alle Behandlungen und Medis geschenkt, die ich für Blutdruck und Blutfette usw. nicht brauche.

                        Ich habe noch keine Silbe von Dir darüber gelesen, was Du systematisch z.B. für Deinen möglichst gesunden Blutzucker und für Deinen möglichst gesunden Kreislauf tust. Also darüber, was Du von Deiner Seite aus an Solidaritäts-Grundlage in das System einbringst.
                        Stattdessen lässt Du dich hier regelmäßig bis zum Erbrechen zu den Punkten aus, zu denen Du das System aus Deinem eigenartigen Blickwinkel auf die Solidarität in Deiner Schuld stehen siehst

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                        • Re: Gesundheitsnotstand

                          Ich weiß nicht ob noch jemand mitliest aber so wie das Ganze sich entwickelt hat ist mein Gesundheitszustand besorgnisserregend.
                          Gestern hatte ich Nephrologietermin die Niere braucht nach wie vor keine Dialyse, aber der Blutdruck war desaströs.

                          Er lag bei 237/120 und er ist weiterhin desaströs, soeben 190/105 gemessen.
                          Jetzt stelle ich mal sofort wie inzw. gesellschaftlich üblich die Frage nach meiner Schuld daran.
                          Da kann ich antworten, ich bin sehr stark übergewichtig, vermutlich bewege ich ich auch nicht genug, obwohl ich bis zu meinem Fußproblem täglich Rad gefahren bin, sofern der hohe Blutzucker das erlaubte.
                          Warum war aber der Blutzucker so hoch? Da sehe ich als Hauptursache Stress:fast panische Existenzangst, Bedrohungen durch meine vielen Gläubiger, ein total agressives Wohnumfeld, der Bezirk (Moabit) ein historischer Arbeiterbezirk soll zum Luxuskiez umgewandelt werden die alten ärmeren Mieter werden systematisch vertrieben, die Hausärzteschaft hat überwiegend chronisch Kranke und ältere Patienten zu betreuen und gerät an seine Kapazitätsgrenzen.
                          Das alles jagt den Zucker nach oben, selbst wenn man völlig normal ißt. Ich habe das jetzt tagelang beobachtet und trotz der Tatsache kaum Kohlehydrate und wenig Zucker zu mir genommen zu haben sauste der Zuckerspiegel nach oben.

                          Ich mußte allerdings auch viele andere Dinge vernachlässigen, weil ich sonst meine Tätigkeit nicht hätte wahrnehmen können und für das Chronikerleben eines Großen und übergewichtigen Menschen reicht die staatliche Versorgung per Regelsatz einfach nicht aus.Damit schafft es der Bedürftige nicht so alt zu werden wie es statistisch bei normaler Lebensführung normal wäre.

                          Wenn man behauptet die Menschen werden heute weit älter als bisher, so betrifft das nicht die Generation Hartz4 und nicht nur wg. bewußt falscher Lebensführung sondern weil sie gar keine Chance dazu bekommen, gerade gestern wieder von einem guten Bekannten in meinem Alter, ebenfalls Chroniker, gehört das er im Herzzentrum reanimiert werden mußte.
                          Ein andere alter Bekannter den ich gestern traf, saß im Rollstuhl beinamputiert und vor einem Hospiz.
                          Hat alles nichts mit mir zu tun? Wer das ernsthaft glaubt ist dümmer als ich dachte oder er belügt sich selbst und andere auch.
                          Wenn nämlich meine Hausärztin den Kopf nicht frei hat, kann sie nicht vernünftig behandeln, übersieht Fehlerquellen, genau wie meine bisherige Diabetologin und die "Zwischenlösung" hat die Situation noch verschlimmert.
                          Jetzt braucht es Experten die ihren Job noch mit Herzblut ausführen (können) und sich nicht von staatlichen Kontrollorganen unseres entarteten Kapitalismus in die Suppe pinkeln lassen.

                          Pflegeleitungen und Ärzte die durch die Blume empfehlen (s)ein altes Haustier einschläfern zu lassen weil es nicht mehr mithalten kann, werden auch keine Skrupel haben dies beim Nächstschwächeren anzuordnen, wenn "die Situation" dies erfordert, sie haben ja auch sonst alle Klischees parat um des Gegenüber zu demütigen.

                          Ciao
                          Wolfgang



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                          • Re: Gesundheitsnotstand

                            Mein Pflegebedarf laut MDK 29min tägl. (damit Pflegestufe abgelehnt)

                            Das ist wirklich Medizinterror "Marke Drittes Reich:" zynisch, menschenverachtend und vernichtend".
                            Jetzt wird mir auch klar warum soviele Menschen nicht mehr davon ausgehen in einer Demokratie zu leben und sich Mitarbeiter "großer Behörden" wie eben unsere "Gesundheitskasse AOK" ähnlich kaltschnäuzig verhalten wie "Adolf Eichmann" als er in Israel bzgl. der Deportation in Gettos und Vernichtungslager entschieden hat, das alles ist gewollt.
                            Klar bisher werden die Leute über die Krankenhäuser entsorgt, 40.000 Krankenhaustote sind noch steigerbar. In die Charité solten nur noch Ahnungslose oder Selbstmörder gehen, es sei denn sie sind reiche Selbstzahler.

                            Aber bleiben wir mal beim MDK-Gutachten, das da schreibt das ich der Schl.... die mich begutachtet hatte,"freundlich und zugewandt" war. Hätte ich gewußt wie sie damit umgeht hätte ich mich vollkommen gehen lassen, gepfurzt, gerülpst in die Hose gepisst- ok wieder was dazu gelernt, wenn du überwacht wirst verhalte dich so wie die Überwacher es erwarten oder eben genau gegenteilig.
                            Meiner Freundin eigentlich seit 11/2014 auch Pflegefall ohne Pflegestufe, sie hatte dummerwiese mit letzter Kraft aufgeräumt bevor die MDK-Schnüffler kamen, wurde ebenfalls die Pflegestufe abgeblockt, bei 10-15% Resttätigkeit ihre Herzens.
                            Kommen wir zurück zu mir: Die oben kritisierten Vorgänge sind zwar abgeschlossen aber 8 Wochen die mich als sozialer Härtefall eine Menge Geld von meinem Regelsatz gekostet haben sind einfach so verbraten worden ohne das Kasse oder kirchlicher Pflegedienst ihre Mitwirkungspflicht erkennen wollen.

                            Die Kostenerstattung meiner Fahrten mit Taxi zum MRT-Termin trotz stärkster Gehbehinderung-abgelehnt.

                            Pflegedienst Diakonie will 35 Euro Stundenlohn für 1 Std. Geschirrspülen und Putzarbeiten im Haushalt, AOK zahlt nur 14,64 Euro-Pflege abgelehnt

                            Am "geilsten" aber die Berechnungsgrundlagen zur Ablehnung der Pflegestufe:

                            Ganzkörperwäsche 10min/tgl. (11mal Woche?)
                            Duschen 6min/tgl. (3mal Woche) ?????
                            Zahnpflege 2min/tgl. (2mal pro Tag)
                            Kämmen 2min/tgl. (2mal pro Tag)
                            Rasieren 1min/tgl ??????

                            Aufstehen/Zu-Bett-gehen 2min/tgl. ?????
                            Ankleiden 4 min/tgl. ???????
                            Entkleiden 2min/tgl. ??????
                            Stehen 1min (6mal Woche)?????

                            ergibt 29 Minuten täglicher Pflegehilfe, und 39 Minuten täglicher Hauswirtschaftshilfe.

                            So ähnlich wird auch der Regelsatz in der Sozialhilfe berechnet und deshalb von allen sozialen Hilfsorganisationen und hauptsächlich dem Sozialverband Deutschland als zu niedrig kritisiert.

                            Diese Zahlen interessieren jedoch den Normalbürger erst wenn sie ihn betreffen und da läuft es immer noch nach dem schönen alten Äffchenprinzip "Nichts sehen,Nichts hören,Nichst sagen".

                            oder

                            „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
                            Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
                            Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
                            Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

                            Martin Niemöller

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                            • Re: Gesundheitsnotstand

                              Die AOK Nord ist ein zynischer ...cksladen. Sie zahlen auch dann keine Taxifahrt wenn diese ärztlich angeraten ist. Ich werde zukünftig bei jedem Wehwehchen einen Rettungswagen rufen und das kann ich jedem chronisch Kranken ohne Pflegestufe aber mit Sozialhilfebezug nur dringend empfehlen.

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                              • Re: Gesundheitsnotstand

                                Ich werde zukünftig bei jedem Wehwehchen einen Rettungswagen rufen und das kann ich jedem chronisch Kranken ohne Pflegestufe aber mit Sozialhilfebezug nur dringend empfehlen.

                                hi bittersweeth59,

                                vertraue nicht darauf dass die gkv dann die kosten übernimmt. sie fordern sie vermutlich von dir.

                                es tut mit leid dass es dir so bescheiden geht. wg. der ablehung der pflegestufe kann ich dir nur raten widerspruch ein zu legen.

                                ich verstehe einerseits deine wut auf das Gesundheitswesen, andererseits trifft deine wut aber auch menschen die nichts dafür können dass sich das Gesundheitswesen rückwärts entwickelt.

                                allerdings muss ich auch sagen dass ich deine Erfahrungen mit ärzten so nicht teilen kann. auch ich bin mehrfach chronisch erkrankt. bisher erhielt ich alles was ich brauche, auch insulin und Hilfsmittel. klar ist alles mit einer eigenbeteiligung verbunden, dies finde ich auch nicht gerade prickelnd.

                                wenn du am Existenzminimum lebst bist du doch zuzahlungsbefreit.

                                ich hoffe deine Situation hat sich inzwsichen ein wenig verbessert.

                                gruß

                                wusselinchen

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                                • Re: Gesundheitsnotstand

                                  Versucht es mit Abwechslung und Humor; meine Empfehlung:

                                  http://www.amazon.de/Ich-bin-dann-Pf...ywords=pfleger

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