• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

TSH 3,2 - Arzt sagt alles ok

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • TSH 3,2 - Arzt sagt alles ok

    Hallo,

    ich war im Januar bei meinem Hausarzt, weil ich ständig müde und nur am frieren war.Ich kann und konnte schlafen wie ich wollte, ich hätte mich nach 2 Stunden wieder hinlegen können, meine Haut ist trocken und ich bin leicht depressiv.Zudem macht mein Zyklus was er will. Er hat mir Blut abgenommen und nach ein paar Tagen kam der Anruf es wäre alles in Ordnung. Habe dann alles auf den Winter geschoben.

    In den letzten 2-3Wochen hab ich ca 3kg zugenommen, obwohl ich meine Ernährung umgestellt habe, da ich abnehmen möchte. Da meine Mama mit der SD Probleme hat und mir in allem Zusammenhang nur die SD einfiel habe ich mir meinen SD-Wert sagen lassen. Dieser liegt bei 3,2. Der Arzt meinte es ist alles in Ordnung. Doch nun lese ich immer wieder, dass beim TSH 2,5 als obere Grenze gilt.

    Soll ich den Wert so hinnehmen oder nochmal zum Dok? Und was soll ich dem Dok sagen?

    Liebe Grüße

    Sanny


  • Re: TSH 3,2 - Arzt sagt alles ok


    hallo Sanny,

    liest sich für mich nicht so, als ob dein doc ahnung hätte, sorry! deine symptome sind typisch für eine schilddrüsenunterfunktion.

    um festzustellen, ob tatsächlich eine schilddrüsenfehlfunktion vorliegt, müssen folgende werte beim bluttest bestimmt werden:

    FT3
    FT4
    TSH

    NICHT nur TSH! bitte alle werte bestimmen lassen (das kann der hausarzt machen).
    bitte laß dir die werte geben, plus normwerte zum vergleich. laß dir alles erklären. kann der doc dazu nichts sagen, ist das eben nicht sein fachgebiet und er sollte dich an einen facharzt überweisen. wenn er das nicht einsieht, rate ich dir zum arztwechsel.

    alles gute
    crash

    Kommentar


    • Re: TSH 3,2 - Arzt sagt alles ok


      Zusätzlich könnte man noch Antikörper bestimmen. Wichtig wäre es auch zu wissen, welchen oberen Grenzwert das Labor angibt. Dieser kann von Labor zu Labor abweichen.

      Ansonsten hat @crash das Wichtigste genannt. Auch das der Doc mit altertümlichen Methoden arbeitet. Allein TSH bestimmen genügt nicht. Doch selbst wenn vom Labor her alles i.O. ist, jedoch diverse Symptome vorliegen, sollte man zur Sicherheit ein Ultraschall der SD machen.

      Alles Gute!
      LaSa

      Kommentar


      • Re: TSH 3,2 - Arzt sagt alles ok


        Hallo ihr Beiden

        War vorhin beim HA und er hat "netterweise" mir Blut abgenommen. Aber nur für die TPO-AK. fT3 und fT4 sowie erneut TSH will er nicht testen, T3&T4 wären ja eh zu ungenau, TSH wäre viel sensibler und da reicht der Wert vom Januar. TSH geht bei seinem Labor bis 5,0.

        Den TPO-AK erfahre ich Donnerstag. Naja, muss bald zum Gyn und da werd ich das bei ihm ansprechen wegen Kinderwunsch.

        Liebe Grüße
        Sanny

        Kommentar



        • Re: TSH 3,2 - Arzt sagt alles ok


          Hallo, Sanny!
          Noch mal ab zum HA und Überweisung zum Radiologen, Nuklearmediziner oder Internisten (der sich mit SD auskennt und die entsprechenden Gerätschaften hat) abholen!

          TSH ist meist der erste Anhaltspunkt, dass etwas nicht stimmt - aber der unterliegt (was die meisten Ärzte mittlerweile einsehen) täglichen Schwankungen. Bei mir lag er beim HA z. B. bei 3,78 (Grenzwert damals bis 4,0), worauf er mich sofort zum NUK schickte - dort lag er 10 Tage später bei sehr guten 0,68 (Grenzwert 3,5). Weitere sechs Wochen später (mit L-Thyroxin behandelt) wiederum bei 2,11 ... So gesehen war meine recht frühe Diagnose ein echter Glücksfall !

          Leider beißen sich viele Ärzte daran fest (nicht nur Hausärzte, auch Internisten!) und haken nicht weiter nach. Oft wird dann das Budget angeführt - allerdings sind die Kosten für die fT3- und fT4-Bestimmung gering (zusammen rund 30,00 Euro!), daran sollte es nicht scheitern. Ich hab da in 2 1/2 Jahren so meine Erfahrungen machen müssen ....

          Die Antikörper spielen eine Rolle, ob es sich evtl. um eine chronische Schilddrüsenentzündung ("Hashimoto") handeln kann - wobei das Vorhandensein von Antikörpern nicht unbedingt eine "Krankfühlen" nach sich zieht - nicht jede SD-Entzündung ist gleich behandlungsbedürftig. Hierfür sind die freien SD-Werte (fT3 und fT4) ein weiterer Anhaltspunkt - sind die im Normbereich, wartet man in der Regel ab, ansonsten müsstest du L-Thyroxin (oder ein anderes SD-Hormon) in entsprechender Dosierung einnehmen.

          Weiterhin wird normalerweise bei der Erstuntersuchung sowohl eine Ultraschall- als auch eine Szintigrafieuntersuchung gemacht, wo eine evtl. Hashimoto-Diagnose bestärktoder ausgeschlossen wird, aber z. B. auch knotige Veränderungen (die sich auch auf Hormonproduktion auswirken können) festgestellt werden.

          Die Neigung zur chronischen Schilddrüsenentzündung scheint "vererbar" zu sein, also ein Grund mehr, der Sache näher auf den Grund zu gehen.

          Ich wünsche dir viel Glück und gute Nerven dabei!
          LG, Karin

          Kommentar