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Was habe ich - Bitte helft mir

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  • Was habe ich - Bitte helft mir

    Hallo,
    ich, männlich, 21 Jahre jung, leide scheinbar unter einer (oder mehrern Krankheiten), die folgende Symptome erzeugt:

    - Schlafstörungen
    Einschlafen dauert bis zu zwei Stunden, nie unter 1 Stunde
    Durchschlafverhalten normal, allerdings wird der Schlaf als völlig unerholsam empfunden und ich wache morgens immer völlig kaputt auf
    Tagsüber stehen meine Pupillen ständig auf unendlich. Ich bin absolut Antriebslos und würde mich am liebsten den ganzen Tag in meiner Bude einigeln. Selbst meinen Alltag zu bewältigen fällt mir sehr schwer und es bleiben häufig wichtige Sachen auf der Strecke, obwohl ich genau weiß, dass diese erledigt werden müssen.
    - Soziale Phobie
    - Extreme Ausfälle des Kurzzeitgedächtnisses
    Mir passiert es ständig, dass ich irgendwelche Sachen vergesse seien es nur Auto, Hausschlüssel, etc, häufiger aber auch wichtige Sachen für die ich dann meist Kilometerweit durch die Gegend fahren muss, bzw. die sich im Nachhinein nicht korregieren lassen
    - Essstörung
    Selbst wenn der Magen kurz vor dem platzen steht,teilt mein Kopf mir mit, dass ich was essen soll... Das führt leider auch zu Übergewicht (120kg/1,98m)
    - Völlige Interessenlosigkeit in allen Bereichen

    Das haben meine Ärtzte bisher unternommer:

    Der Hausartzt hat mir anfangs gegen die Müdigkeit Koffein verschrieben, was natürlich überhaupt nichts brachte, mal abgesehen davon, dass ich Nachts garnicht mehr schlafen konnte.
    Dann wurde mein Schilddrüse gecheckt. Normale größe, grenzwertig normaler TSH Wert. Ich habs mal mit L-Thyroxin probiert, was aber nichts brachte außer Hitzewallungen.
    Dann gings zum Neurologen.
    Mittlerweile habe ich glaube ich so ziemlich alle Antidepressiva durchprobiert, die es gibt und keines brachte Erfolg. (Getestet wurd mit: Citalopram, Venlafaxin, Doxepin, Mirtazapin, Reboxetin und Trimipramin)
    Letzten Endes wurde mal L Dopa angetestet und ich hatte bei 2x 100/25er Ration direkt vor dem schlafen gehen ganz leichte Besserung verspührt. Kann aber auch an anderen Einflüssen gelegen haben.

    Wer von euch hat eine Idee was das für eine Krankheit sein könnte. So langsam merke ich wie mein Leben den Bach runter geht und ich hilfslos neben mir stehe und es einfach geschehen lasse.

    Übrigens gab es damals genau eine Therapie, die mir geholfen hat und das war eine Ernährungsumstellung nach einem speziell gefertigten Ernährungsplan namens metabolic balance. Nach 4 Wochen strikter Ernährung (wie ich das Durchgehalten habe weiß ich bis heute nicht) waren fast alle Symptome verschwunden. Meine Ernährung sah damals 3x täglich verschiedene Eiweißhaltige Kost (Fisch, Fleisch, Geflügel je ca. 150 g) zu 1 Scheibe Roggenbrot vor. Dazu meist etwa 100 Gramm Gemüse.

    Nach nur einem einzigen Geburtstag, wo es dann auch mal wieder ein Bierchen gab und eine vollwertige Mahlzeit war der Effekt aber wieder komplett weg!!

    Es kann doch aber nicht sein, dass ich mich wie ein Asket ernähren muss um glücklich und aktiv zu sein???

    Zur Erstellung des Blutbildes für das Ernährungsprogramms wurde übrigens ein Blutbild erstellt. Das Ergebnis war, dass fast alle Werte im grünen Bereich liegen. Ich habe keine Diabetes und kein hohes Cholesterin. Der einzige schlechte Wert war ein zu hoher Harhnsäuregehalt, auf den danach aber auch nie wieder eingegangen wurde.

    Und dann kommt noch folgende Abnormität. Ich war vor kurzem im Krankenhaus wegen einer Nasenscheidewand-OP. Mein Blutdruck liegt tagsüber so zwischen 110/130 zu 80.
    Nachts kam mal eine Schwester rein und hat mich geweckt um Blutdruck zu messen. Ich hatte im liegen im Schlaf einen Blutdruck von 180 zu 110. Eine Nacht später wars das Gleich Spielchen. Die Schwester meinte dann, dass das an der OP liegen könnte, aber warum tritt es dann nur Nachts auf?
    (Vielleicht ist es ja irrelevant, aber ich greife nach jedem Ast)

    Bitte helft mir. Ich sehe wie mein Leben langsam den Bach runtergeht und ich stehe/liege nur daneben und kann nichts machen.
    Für Eure Hilfe bin ich unglaublich dankbar....

  • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


    Hallo Du,
    das ist ja schlimm, wie es dir geht! Ich fühle richtig mit! Es muss sich doch etwas finden lassen, was dir Antrieb gibt. Was machst du denn beruflich? Oder hast du sonstige Interessen? Du kannst doch nicht nur in der Bude herumhängen - gehe raus, du musst raus und wenn du nur mal spazieren gehst. Je mehr du drin hockst, desto schlimmer wird es noch! Suche dir eine Beschäftigung, Arbeit oder Hobby, was dein Selbstbewußtsein stärkt! Man lebt doch um etwas zu unternehmen! Gehe unter die Leute. Einen anderen Rat habe ich im Moment nicht. Mach`s gut
    Lb Grüße

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    • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


      Hallo ,
      also das hört sich ja nicht so dollll an.
      Sag warum ist dein Arzt nicht noch mal auf den Harnwert eingegangen? Der harnwert sagt in meinen Augen sehr viel aus.
      Könnte dir weiter helfen. Setz dich bitte wenn du möchtest mit mir in verbindung, unter sm@lr-msm.de
      Lg Sylvia

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      • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


        Hallo,
        ich mache gerade wesentliche Fortschritte zur Besserung.
        Ich weiß nicht warum. Die einzigen Medikamente, die ich seit meinem Krankenhausaufenthalt bekommen haben / noch bekomme waren eine Cortisonspritze und Cefuroxim (Ein Antibiotikum)
        Ansonsten habe ich absolut rein garnichts geändert.
        Hat vielleicht jemand eine Idee auf welche Krankheiten sich eines der Medikamente positiv auswirken könnte, mit meinen Symptomen?

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        • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


          Also cortison und Antibiotika dämmen nur die Symtome ein und nicht die eigentliche Ursache.
          lg

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          • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


            HAllo,

            ich habe fast den einduck, als wenn das was somatoformes wäre, also körpreliche Symptome aus psycischen gründen. An deiner Stelle würde ich mir eine psychosomatische Reha verschrieben lassen um zu schauen, ob nicht da der Hund begraben ist. Gerade bei so vielen unklaren Symptomen, in Kombination mit dieser andauernden Müdigkeit und da ja schon der Verdacht "Depression" gefallen ist, denke ich, dass du bei den PSychotherapeuten besser aufgehoben bist.

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            • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


              Ich denke auch das da einen Depri dahinter stecken könnte. Alle Antidepressiva hast du noch nicht ausprobiert wenn ich das so lese. Man muss da viel ausprobieren bis man "sein" AD gefunden hat. Eventuell wäre auch eine Kombi von AD mit einem Neuroleptika sinnvoll(z.B. Melperon oder Atosil). Auch ein Besuch bei einem Psychologen wäre da mal zu überdenken. Man kann es fast nicht glauben was Probleme die Jahre zurückliegen für körperliche Symptome verursachen können. Und damit bist du nicht allein auf der Welt. Bereits wenn man versucht einen Termin beim Psychologen zu bekommen spürt man das.
              Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und lass dir den Optimismus nicht nehmen. Kopf hoch!
              Labersack

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              • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


                ja da kann man den anderen nur zustimmen hört sich schlecht an. Mal eine Frage, könnte es sein das du Atemaussetzer hast wen du schläftst, eine Dyspnoe? Könnte zumindest eine Erklärung für deine Müdikeit und Vergesslichkeit usw. sein.

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                • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


                  Das schreit nach Depression. DA du mit den ambulanten Ärzten da ja offrensichtlich nicht so gut beraten warst, ist eine psychosomatische Reha für dich wirklich sinnvoll. Die kannst du über den Hausarzt beantragen. Du hast dort den Vorteil, dass du mindestens drei Wochen lang komplett durchgecheckt wirst und dass du ordentlich auf Medis eingestellt wirst. Außerdem bekommst du anleitung, wie du mit dem sozialen Rückzug und der Antriebslosigkeit umgehen kannst. Zudem solltest du dich um einen Therapieplatz bei einem Psychologischen PSychotherapeuten kümmern. Die findest du unter psych-info.de

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                  • Re: Was habe ich - Bitte helft mir


                    Das klingt nach einer seelischen Erkrankung, psychosomatisch...

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