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Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?

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  • Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?

    Hallo !

    Ich weis nicht in welche Katigorie ich es einorden soll. Bitte um Verschiebung falls nötig


    Mein Vater leidet seit der Diagnose nunmehr als 2 Jahre an Leberzirrhose.
    Er hat schon immer getrunken, aber war nie ein Alkoholiker so wie man sich einen vorstellt. Er hat gearbeitet, war nett, hat für seine Familie gesorgt und war zufrieden mit sich und der Welt soweit es möglich war.
    Als sein Vater sprich mein Opa verstorben ist hat es ihn allerdings ziemlich reingerissen und er trank sich den frust weg.

    Das ende vom Lied war das Leberzirrhose diagnostiziert wurde.

    Als er das erfahren hatte trank er kein Tropfen mehr, er hat es eingesehen das er es übertrieben hat und es so nicht weitergehen kann.

    er kämpft sich bis jetzt durch die krankheit obwohl es ja bekanntlich keine heilung gibt auser vielleicht eine Lebertransplantation.

    Das Wasser im körper kehrt immer wieder zurück, Müdigkeit, Schwäche und andere leiden hat er alle schon.

    Nur leider kann kein Arzt richtige Aufschlüsse oder Hilfe über die krankheit geben, es ist fast so als wolle kein Arzt sich mit sowas befassen.

    Es wird immer schlimmer bei Ihm und meine Familie und ich wollen natürlich alles dafür tun das er wieder auf die beine kommt.

    Da kommt ihr vielleicht ins Spiel.

    Wisst ihr was man extremst beachten muss bei der Krankheit, Wann eine Lebertransplantation in frage kommt und vorallem was man alles tun muss um ein Teil der Leber zu spenden und ob das überhaupt möglich ist nur ein Teil einer leber zu spenden?

    Ich hoffe mir antwortet jemand der vielleicht das selbe Problem hat oder vielleicht sogar selbst an der Krankheit leidet ich würde mich sehr freuen!


  • Re: Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?


    Da habe ich zunächst einmal eine Frage.
    Ist die Leberzirrhose durch eine Infektion (Hepatitis) verursacht worden? Oder handelt es sich "nur" um die Schädigung durch den Alkoholmissbrauch?

    Wenn keine Hepatitis vorgelegen hat, besteht durchaus begründete Hoffnung, dass sich die Leber regeneriert, wenn sie nicht mehr dauernd zum Abbau schädigender Substanzen (hierher gehören auch viele Medikamente) missbraucht wird.

    Wie dem auch sei, man kann auch bei einer chronischen Hepatitis durch kontrollierte Diät die Krankheit viele Jahre unter Kontrolle halten. Da gibt es in fast allen Städten Selbsthilfegruppen, deren Moderatoren man beim Gesundheitsamt erfahren kann. Hier beraten sich Betroffene und ihre Angehörigen(!), was man verträgt und was man nicht essen (trinken) sollte.

    Kopf hoch, so schnell wird keiner "zum Tode verurteilt"

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    • Re: Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?


      Ich habe seit 10 Jahren diese Krankheit und bin nun schon 56 Jahre jung.Niemals mehr 1 Tropfen Alkohol,wenn möglich garkeine Tabletten (Habe vor 8 Jahren von mir aus auf jegliche Einnahme verzichtet,aber Vorsicht kann vielleicht auch schief gehen,da es bei dieser Krankheit auch verschiedene Stufen gibt.)Meine Blutwerte werden vierteljährlich kontrolliert und sind immer gut.Der Leber so viel Ruhe gönnen wie möglich.Nicht so fett essen,nicht so viel Kraut,nicht so viel Hülsenfrüchte,naja,da kann man sich ja erkundigen.
      Nicht den Mut verlieren,zu Ihm halten und auch mal erwähnen,dass er noch gebraucht wird und Ihr Ihn liebt.Hier wird nicht so schnell gestorben,wenn er weiss,was auf dem Spiel steht.Ich wünsche,Dir ein wenig Mut gemacht zu haben.

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      • Re: Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?


        Hallo!
        Da ich geziehlt nach Einträgen von Leberzirrohe suche, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
        Folgendes Problem:
        Meine Mutter wurde vor ein paar Tagen ins Krankenhaus eingeliefert. Ihre Augen waren ganz Gelb und sie war total schlapp. Nach dem die Ärzte sie untersucht hatten, fragte ich sie nach dem Ergebniss. Sie meinte nur, ihre Lebrwerte sein etwas schlecht, sie hätte eie Speiseröhren entzündung und man hätte gallensteine entdeckt. nach vier Tagen wurde sie schon wieder entlassen. Das machte mir Sorgen und ich rief die Ärztin an, die meine Mutter im Krankenhaus behandelte. Als mich dann meine Sorgen über meine Mutter überweltigten... sprich, ich fing an zu weinen ...teilte die Ärztin mir mit, das die Lberwerte meiner Mutter sehr hoch sein und sie mit dem Alkohol aufhören muss. Weiter hatte man meiner Mutter eine Therapie angeboten, die sie aber ablehnte.
        Dann machte ich mich im Internet schlau. Mitlerweile wusste ich auch, das meine Mutter wasser im Bauch hat und und irgendetwas am Magen. Diese ganzen Symtome gaben mir dann den Hinweis, das es sich über eine Leberzirrohse handeln muss. Ausserdem hat meine Mutter seit zwei Jahren eine perniziöse Anämie. Am anfang bekam sie Spritzen. Dann ging es ihr besser und sie unterließ die Arztbesuche. Nun nach dem Krankenhusaufendhalt muss sie wieder alle vier Wochen eine Spritze bekommen.
        Frage.... in wie weit, hat das mit einer Leberzirrohse zu tun oder sind es zwei verschiedene Krankheiten die unabhängig voneinander sind.

        Überigns meine Mutter hat mir nichts von den schlechten Leberwerten gesagt.

        Liebe Grüße
        Hoffnungstraegerin

        Ps. Entschuldigung, wegen den etwas langen Beitrag

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        • Re: Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?

          Hallo allerseits,
          Ich hätte auch eine Frage und zwar wurde bei mir letztes Jahr eine alkoholische fettleber diagnostiziert.

          Ich bin 22 und trinke seit zweieinhalb Jahren jeden tag Alkohol (jetzt nicht mehr so oft wegen der fettleber).

          Alles begann damit das mein kleiner Bruder vor drei Jahren an einem Schlaganfall starb, deswegen bin ich in ein Loch gefallen und es kam halt dazu das ich soviel trank, in dem Zeitraum bekam ich auch psychosomatische Angststörung was mein trinkverhalten noch mehr intensivierte.

          Meine Ärztin sagte ich soll weniger trinken, was ich auch wirklich ein wenig geschafft habe.

          Direkt nach der Diagnose habe ich drei Wochen fast nichts getrunken aber dann würde ich schwach und hab es voll übertrieben.

          Dazu hab ich noch sehr viel fettiges zeug gegessen und Sachen gemacht die ich wohl nicht hätte machen sollen, viele Tabletten genommen und so weiter.

          Jetzt habe ich seit ein paar wochen immer wieder schmerzen und ein druckgefühl im Oberbauch, da wo die leber ist. Machmal ist es echt extrem.

          Leider hab ich meine krankenkassenkarte vor zwei Wochen verloren und kann jetzt nicht zum Arzt. ich habe jetzt angst das ich es einfach so übertrieben habe das ich jetzt bei einer leberzirrhose angekommen bin weil ich in den vergangenen Tagen sehr schlapp und müde bin.

          aAußerdem hab ich als jugendlich auch Sachen genommen die vielleicht auch dazu beitragen das es meiner leber sehr schlecht geht, musste mehrere Male Antibiotika nehmen und hab dazu auch noch meine paar Bier am tag getrunken weil ich gedacht habe das es so schlimm nicht sein kann.

          Naja meine schwester und mein Freund sagen ständig es kann nicht Sein das iich eine leberzirrhose hab weil ich ja noch so jung bin aber manchmal kommt es mir einfach so vor als wäre es so.

          jetzt meine Frage: kann es sein das mann mit 22 schon eine leberzirrhose bekommen kann und wie lange dauert es bis man von einer fettleber in die leberzirrose kommt?

          DDankeschön im voraus für eine Antwort.
          Lichtvolle und lliebe grüße
          Saphira

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          • Re: Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?

            Hallo saphira,
            ich denke nicht das du bereits eine Zirrhose entwickelt hast.Dieser Prozess dauert in der Regel viele Jahre lang.Von einer Fettleber bis zur Zirrhose ist ein langer Weg....Die Leber ist das regenerationsfähigste Organ des ganzen Körpers!Was jetzt aber nicht heissen soll das man es ungestraft lange Zeit strapazieren kann....Schmerzen bereitet die Leber nicht,bei Vergrößerung kann aber ein unangenehmes Druckgefühl im rechten Oberbauch bestehen.Dazu Völlegefühl,Appetitlosigkeit und Müdigkeit.Diese Symptome bedeuten aber lediglich das die Leber vergrößert und tastbar ist.Bei einer Zirrhose ist das Gegenteil der Fall und die Leber schrumpft.Dieser Prozess ist leider unumkehrbar!Was aber nicht bedeuten soll das man selbst mit einer Zirrhose nicht noch jahrelang gut leben könnte.Absolute Meidung von Alkohol (und Medikamente nur vom Arzt verordnete nehmen)eine gesunde Ernährung und Lebensweise können den Umbauprozess extrem verlangsamen.,aber leider nicht aufhalten.Was deine Versichertenkarte anbelangt musst du zu deiner zuständingen Krankenkasse gehen und den Verlust melden! Du bekommst dort ein Ersatz-Papier mit dem zu zum Arzt gehen kannst.Ich würde dir dringend zu diesen Arztbesuch raten und was das Trinken anbelangt solltest du in Therapie gehen.Noch hast du die Möglichkeit und die Chance gesund zu werden und zu bleiben.Setze sie nicht leichtfertig auf´s Spiel....


            Alles Gute wünscht suleikah

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            • Re: Leberzirrhose - zum Tode verurteilt?

              Hallo,liebe Leidensgenossen! Ich suche Menschen,mit denen ich mich austauschen kann.Ich bin 38jahre alt und habe gerade eine sehr erfolgreiche Hep C-Therapie mit Harvoni und Ribaverin hinter mir.Leider diagnostizierte man vor 4 Jahren eine fortgeschrittene Leberzirrhose.ich machte mir anfangs keine grossen Sorgen.informierte mich auch nicht und dachte nicht darüber nach.vor 3 jahren dann wurde mein bauch unnatürlich riesiger und riesiger.Ich ging zu meiner Hausärztin und wurde sofort ins Krankenhaus geschickt.Aszites. Ab da war ich öfter im Krankenhaus als Zuhause.Aszites,Ammoniakvergiftungen,Elektrolytema ngel,Einsetzen von Gummiebändern in die Speiserröhre....Ich sackte zusammen wegen Kaliummangels,konnte oft nicht laufen.Das Palliativcare care-Team hat mich begleitet,alle Ärzte sagten,ich werde nächstes Weihnachten nicht mehr leben.Die Angst, bald zu sterben, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.tja,das war im Jahr 2013.Ich lebe noch,was niemand gedacht hätte,und es geht mir sogar besser.Hatte seit 1 Jahr keine Ammoniakvergiftung mehr,keine Aszites,nur eine leichte Blutung in der Speiseröhre und Kaliummangel.Mein Arzt hat sogar ein paar Medikamente abgesetzt.Nur:ich habe Angst mich näher über Leberzirrhose zu informieren.Ärzte sind sachlich und nüchtern.Mit der Todesangst ist man allein.Deshalb suche ich Leute,die wissen wie man sich fühlt.Möchte Kontakte knüpfen.Ich würde mich um eine Rückmeldung sehr freuen.Alles Liebe wünscht määh

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