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IVF

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  • IVF

    Guten Tag,

    meine Frau und ich sind seit geraumer Zeit in Behandlung um unseren Wunsch nach einem Kind zu erfüllen.
    Soweit fand eine Insemination sowie sechs IVFs (zwei Frischtransfers und vier Cryo) statt. Alle waren bisher erfolglos, eine bio-chemische Reaktion ist einmalig erfolgt.
    Abgeklärt wurden bisher eine leichte Schilddrüsenunterfunktion, zwei Spermiogramme, Blutgerinnung, Naturel-Killerzellen und Antikörper sind in Ordnung bzw. ohne Befund.
    Diese Woche wurde eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung durchgeführt. Festgestellt wurde nichts. Die Durchgängigkeitsprüfung stellte links eine sehr gute und rechts eine verzögerte Durchgängigkeit aufgrund eines kleinen Polypen fest. Eine Entfernung dessen wurde nicht empfohlen, da dieser am Eingang des Eileiters sitzt.

    Die operierende Ärtzing hat empfohlen von einer IVF auf eine Insemination oder einen betreuten Zuyklusmit der Gabe von Hormonen (Clomifen oder Metformin) umzustellen.
    Was meinen Sie bzw. welche mögliche Ursachen könnten vorliegen udn abgeklärt werden?

    Freundliche Grüße

  • Re: IVF

    Hallo Alex.M., davor sollte - falls nicht bereits geschehen - ein Cyclusmonitoring mit cylusabhängigen Hormonanalysen und Ultraschalluntershcugen durchgeführt werden, um zu sehen, ob eine Eireifung und ein Eisprung stattfinden. Je nach Hormonbefund kann ev spezifisch geholfen werden. Wie groß ist Ihre Partnerin , wie schwer und wie ist Ihr Blutzucker? Ihr Dr. M. Leuth

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    • Re: IVF

      Guten Abend Herr Dr. Leuth,

      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
      Die Eireifung ist so ableitend aus den bisherigen IVFs in Ordnung, die Befruchtungsquoten waren beide Male über 50 bzw. 60%. Ebenso haben sich die befruchteten Eizellen mehrfach bis in das Stadium der Blastozyste entwickelt.

      Meine Ehefrau ist 174cm und 54kg. Bezüglich des Blutzuckers sind uns keine Auffälligkeiten bekannt. Deutet ihre Frage in Richtung Insulinunresistenz?

      Freundliche Grüße
      Alex.M.

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      • Re: IVF

        Hallo Alex.M.,ja,die Inulinresistenz kann man testen, deshalb wohl Metformin. Schönen Sonntag, Ihr Dr. M. Leuth

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        • Re: IVF

          Guten Abend Herr Dr. Leuth,

          vielen Dank für Ihre Antwort.

          Wir erhielten zwischenzeitlich den OP-Bericht beziehungsweise die Erkenntnisse aus der Bauch- und Gebärmutterspiegelung. Wie uns heute das IVF-Zentrum mitteilte besteht ein Verdacht, Gebärmutter weißt eine Beunruhigung aus, fühlt sich weicher also es sein sollte an und ist vergrößert.
          Weitere Feststellung wurden nicht gemacht.

          Können Sie uns eine Schilderung geben, ob diese Anzeichen den Verdacht auf eine Adenomyose zulassen, die behandelnde Ärztin neigt hierzu, oder kommt eine anderweitige Diagnose in Frage?
          Wenn ersteres zutreffend ist, wie lässt sich die Diagnose verifizieren und welche Behandlungsmöglichkeiten bei bestehndem Kinderwunsch sind Ihrer Meinung nach möglich?

          Freundliche Grüße

          Alex.M.

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          • Re: IVF

            Hallo Alex. M. Kinderwunschpatientinnen mit Adenomyosis uteri müssen leider darüber aufgeklärt werden, dass ihre Erfolgschancen bei IVF-Behandlungen nicht so hoch sind wie bei Patientinnen mit anderen Indikationen. Aber in der Literatur wird nicht beschrieben, daß es nicht möglich sein könnte. Also nicht verzagen und es mit Hilfe einer Kinderwunschklinik versuchen! Viel Erfolg! Ihr Dr. M. Leuth

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            • Re: IVF

              Hallo Herr Dr. Leuth,

              nochmals vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und Ihre offenen Worte.

              Wie geschildert befinden wir uns seit geraumer Zeit in Behandlung, mit zwei IVFs und vier Kryoversuchen. Diese haben gezeigt, dass meine Frau auf diese gut reagiert und eine gute Anzahl an Eizellen (27 und 25 Stück) gewonnen werden kann. Die Befruchtungsquote war ebenso beide Male über 50%. Ebenso haben wir mehrere Blastozystenkulturen gehabt. Die Ausbeute war hierbei ebenso wie gewünscht.
              Tendieren Sie auf dieser Basis zu weiteren IVFs oder ist aufgrund der Durchlässigkeit der Eileiter (rechts gut und links verzögert durchlässig aufgrund eines kleinen Polypen) eine andere Form der Behandlung (Insemination) ebenso in Erwägung zu ziehen?

              Freundliche Grüße
              Alex.M.

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              • Re: IVF

                Hallo Alex. M.,ich könnte mir vorstellen, daß Sie beide eine enstspannende Pause nach all den anstrengenden Maßnahmen gebrauchen könnten. Deshalb würde ich es auf die natürliche Weise nicht nach Plan versuchen. Häufig klappt es dann häufig ! Viel Erfolg, Ihr Dr. M. Leuth

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                • Re: IVF

                  Guten Tag Herr Dr. Leuth,

                  vielen Dank für Ihre ehrliche Antwort.

                  Freundliche Grüße

                  Alex.M.

                  Kommentar


                  • Re: IVF

                    Hallo Alex. M, alles Gute und ein schönes Wochenende, Ihr Dr. M. Leuth

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                    • Re: IVF

                      Jetzt haben viele Paare keine Kinder...Die moderne Medizin hat deshalb Verfahren der assistierten Befruchtung und der künstlichen Befruchtung entwickelt, um Paaren den Kinderwunsch erfüllen zu können. Für viele Paare ist die Reproduktionsmedizin die einzige Chance auf Nachwuchs. Heute ist immer häufiger das Problem der Unfruchtbarkeit.Eine große Anzahl von Paaren auf der ganzen Welt, darunter auch in Deutschland, bedarf bei der Anwendung der Methoden der assistierten Reproduktion.Ursachen für Unfruchtbarkeit Probleme können unterschiedlich sein. In einigen Fällen für die Behandlung von Unfruchtbarkeit, ohne die Verwendung dieser Technik nicht möglich ist. Künstliche Befruchtung ist die einzige Methode der Behandlung der Unfruchtbarkeit.Probleme mit der Schwangerschaft sind jetzt sehr häufig.
                      Dank der guten Spezialisten! Diese Klinik gibt sehr große Chancen.Die Auswahl eines Reproduktionmedizinzentrums mit den größten Behandlungserfolgen erhöht natürlich auch die Erfolgswahrscheinlichkeit auf Ihre Schwangerschaft, die Möglichkeit zur Geburt eines gesunden Kindes. Künstliche Befruchtung kann kinderlosen Paaren zu einem Baby verhelfen, wenn der Kinderwunsch nicht auf natürliche Weise erfüllt werden kann. Bei der künstlichen Befruchtung bringt der Arzt Samen und Ei innerhalb oder außerhalb des weiblichen Körpers zusammen.

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                      • Re: IVF

                        Guten Tag,

                        meine Frau und ich sind seit geraumer Zeit in Behandlung um unseren Wunsch nach einem Kind zu erfüllen.
                        Soweit fand eine Insemination sowie sechs IVFs (zwei Frischtransfers und vier Cryo) statt. Alle waren bisher erfolglos, eine bio-chemische Reaktion ist einmalig erfolgt.
                        Abgeklärt wurden bisher eine leichte Schilddrüsenunterfunktion, zwei Spermiogramme, Blutgerinnung, Naturel-Killerzellen und Antikörper sind in Ordnung bzw. ohne Befund.
                        Diese Woche wurde eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung durchgeführt. Festgestellt wurde nichts. Die Durchgängigkeitsprüfung stellte links eine sehr gute und rechts eine verzögerte Durchgängigkeit aufgrund eines kleinen Polypen fest. Eine Entfernung dessen wurde nicht empfohlen, da dieser am Eingang des Eileiters sitzt.

                        Die operierende Ärtzing hat empfohlen von einer IVF auf eine Insemination oder einen betreuten Zuyklusmit der Gabe von Hormonen (Clomifen oder Metformin) umzustellen.
                        Was meinen Sie bzw. welche mögliche Ursachen könnten vorliegen udn abgeklärt werden?

                        Freundliche Grüße

                        Guten Abend Herr Dr. Leuth,

                        bezugnehmend auf das bereits geschilderte und den Austausch mit Ihnen wurde zwischenzeitlich, Gestern um genau zu sein, ein MRT des kleinen Beckens erstellt.

                        Der Befund des Radiologen stellt keine Anzeichen von Adenomyose fest.

                        Allerdings ist ein Verdacht auf ein Uterus arcatus im Sinne eines sehr diskreten minimalen Uterus subseptus in den distalen ventralen Anteilen des Corpus uteri hornförmig rechts und links ausläufig im Uteruscavum und breitbasigen sehr diskreten mittelständigen Subseptum / myometriumbedingter hypertropher Erhabenheit des Fuduns festgestellt worden.
                        Weiterhin wurde auf multiple kleinzystische Veränderungen der Ovarien beidseitig DD multiple Folikelzysten erwähnt.

                        Die durchgeführte Gebärmutter- und Bauspiegelung stellte keines der genannten Befunde fest. Ist diese Diskrepanz der Befunde möglich?

                        Zu welchem Schluss kommen Sie bei diesem Befund?

                        Freundliche Grüße

                        Alex.M.

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                        • Re: IVF

                          Hallo Alex M, MRT ist genauer. Therapie operative Revision unter hysteroskopischer Sicht, damit das cavum uteri glat tund leer ist.Dann funktioniert die Einnistung des Eies besser. Viel Erfolg ! Ihr Dr. M. Leuth

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                          • Re: IVF

                            Hallo Herr Dr. Leuth,

                            vielen Dank für Ihre gewohnt rasche Antwort.

                            Eine Frage hierzu, wie geschildert wurde bereits eine Spiegelung durchgeführt bei welcher keinerlei Cavum Uteri festgestellt wurde.
                            Ist dies gewöhnlich, dass ein MRT-Befund dies feststellt udn eine Spigelung der Gebärmutter ung Bauchhöhle nicht?

                            Freundliche Grüße

                            Alex.M.

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                            • Re: IVF

                              Hallo Alex M, das ist schon ungewöhnlich, aber es spricht dafür, daß der "Schaden" nicht so groß sein dürfte. Was hat der FA denn zum MRT Befund gesagt? Ihr Dr. M. Leuth

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                              • Re: IVF

                                Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.

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                                • Re: IVF

                                  Hallo Alex M, das ist schon ungewöhnlich, aber es spricht dafür, daß der "Schaden" nicht so groß sein dürfte. Was hat der FA denn zum MRT Befund gesagt? Ihr Dr. M. Leuth
                                  Guten Abend Herr Dr. Leuth,

                                  unsere Reproduktionsmedizinerin hat die Empfehlung nicht in Richtung Entferntung des Septums ausgesprochen.

                                  Sie sieht derzeit größere Erfolgschancen durch die Einnahme von Metformin.
                                  Meiner Einschätzung nach legt sie ein größeres Gewicht auf das Ergebnis der Bauch- und Gebärmutterspiegelung, da sie nach wie vor von einer Adenomyose ausgeht.

                                  Ausgehend von dem negativen MRT-Befund hinsichtlich einer vorliegenden Adenomyose, kann davon ausgegangen werden, dass meine Frau hierunter nicht leidet?

                                  Freundliche Grüße

                                  Alex.M.

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                                  • Re: IVF

                                    Hallo Alex M, es sind ja minimale Veränderungen ("myometriumbedingter hypertropher Erhabenheit des Fuduns"). Wenn die FÄ Metformin verordnet vermutet sievielleicht ein dezentes PCO Syndrom. Viel Erfolg ! Ihr Dr. M. Leuth

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                                    • Re: IVF

                                      VIelen Dank für Ihre Antwort, Herr Dr. Leuth.

                                      Kommentar


                                      • Re: IVF


                                        Hallo Alex M, ein schönes Wochenende! Ihr Dr. M. Leuth

                                        Kommentar


                                        • Re: IVF

                                          Die Möglichkeiten der Kinderwunschmedizin sind so vielfältig wie nie zuvor und verhelfen zu Schwangerschaften, wo früher ein unerfüllter Kinderwunsch das Ergebnis gewesen wäre.Künstliche Befruchtung ist schon lange kein Tabu mehr und so oft für Paare jenseits der 35-40 die große Hoffnung, den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen. Die Methoden sind ausgefeilt, die Behandlungen oft erfolgreich!!! Die Reproduktionsmediziner sprechen dann von einer IVF. Bei dieser Methode bekommt die Frau zunächst Hormone, damit mehrere Eizellen heranreifen. Später wird, ebenfalls durch Hormone, der Eisprung ausgelöst.
                                          Ja,ja natürlich für die Paare sind die Behandlungen oft eine Tortur - körperlich und seelisch. Die Hormonstimulation birgt einige gesundheitliche Risiken und das Warten und Bangen nach der künstlichen Befruchtung ist eine große psychische Belastung. Aber Schwangerschaft-das ist alles!!!
                                          Viele IVF-Zentren zählen bei Bekanntgabe ihrer Erfolgszahlen jeden positiven Schwangerschaftstest als erfolgreiche Behandlung. Die Auswahl eines IVF-Zentrums mit den größten Behandlungserfolgen erhöht natürlich auch die Erfolgswahrscheinlichkeit auf Ihre Schwangerschaft, die Möglichkeit zur Geburt eines gesunden Kindes.Aber, aber, das ist ganz normal.heute, viele Paare können mit Hilfe der Reproduktionsmedizin eines gesunden Kindes zu gebären. Die Schwangerschaft mit der Methode IVF hat seine eigenen Besonderheiten. Die Annahme und das Bewusstsein der Unmöglichkeit der selbständigen Schwangerschaft ändert die Frau.

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