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PFAPA

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  • PFAPA

    Hallo,
    meine Tochter hat (vermutlich) PFAPA seit sie 2,5 Jahre alt ist, jetzt wird sie 4. Der Anfang war sehr dramatisch, mit hohem Fieber, hohen Entzündungswerten, Lungenentzündungen dazu etc. Es hat ziemlich lange gedauert, bis die Diagnose PFAPA stand, weil das ja nur eine Ausschlussdiagnose ist. Soll heißen: Wenn nichts zu finden ist, dann ist es wohl PFAPA. Wobei man immer noch nicht weiß, ob PFAPA wirklich ein einheitliches Krankheitsbild ist oder nur ein Topf, in den man Ungeklärtes reinwirft.
    Bei uns hat weder Cimetidin noch Cortison geholfen - im Gegenteil, durch Letzteres sind die Fieberschübe noch heftiger (bis 41°C) geworden und noch näher aneinander gerückt, zusätzlich entwickelte sie starke Kopfschmerzen.
    In diesem Sommer waren wir jetzt ziemlich häufig im Krankenhaus, unter anderem hat sie zwei Mal Immunglobuline IV bekommen - "experimentelle Medizin" nannten das die behandelnden Ärzte in der Klinik (Charité Berlin, Campus Virchow, sehr, sehr zu empfehlen). Was soll ich sagen: Zuerst zeigte sich keine durchschlagende Wirkung, aber seit etwa Oktober verlaufen die Fieberschübe sanfter, dauern nicht mehr so lange, meine Tochter muss sich nicht mehr übergeben, das Fieber steigt nur noch einmal bis ca. 40°C und liegt nicht mehr die ganze Zeit über 39. Beim letzten Intervall sind sogar erstmals seit einem halben Jahr die Kopfschmerzen ausgeblieben!
    Ob das an den Immunglobulinen liegt, ist nicht klar, könnte aber sein. Zusätzlich haben wir uns allerdings auch in homöopathische Behandlung gegeben, vielleicht hilft ja auch die.
    Die großen Ängste und die Verzweiflung, die angesichts der Unabwendbarkeit der alle zwei Wochen auftretenden Fieberschübe auftraten, sind etwas besser geworden. Die Angst bleibt erst einmal. Und natürlich die hohen Folgen: Der große Sohn fühlt sich vernachlässigt, ich habe meinen Job verloren, und natürlich die Psyche: Ich werden angesichts dieses dauernden Leidens verrückt, ich kann das nicht mehr mit ansehen und fühle mich gleichzeitig eingesperrt und ausgegrenzt vom wirklichen Leben, denn ich habe keinen Anspruch auf Hilfe.
    Grüße an alle anderen tapferen Eltern.


  • RE: PFAPA


    Es tut mir sehr leid, dies zu lesen.
    Dies wird Dir aber nicht wirklich helfen.
    Wichtig bei dieser Diagnose ist immer der ausschluss wirklich aller anderen ursachen.
    Den text unter
    http://www.haunerjournal-lmu.de/hj2_02/Seiten/fieb.htm
    und
    die uebersicht unter
    http://www.swiss-paediatrics.org/age...iodique-ge.pdf
    finde ich hilfreich.
    Gibt es selbsthilfegruppen bei dieser erkrankung?
    Eine gesellschaft ist nur so gut, wie sie mit ihren schwachen umgeht...
    Ich wuensche Euch alles Gute!

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    • RE: PFAPA


      Hallo medienfrau,
      ich kann deine Ängste und Sorgen sehr gut nachvollziehen, auch unsere Tochter (8 Jahre) leidet seit einem Jahr an immer wiederkehrendem, unklarem Fieber. Es "springt" einen förmlich immer an, ganz plötzlich geht es wieder los, fast von einer Minute zur anderen.... wenn meine Tochter meint sie hätte Schüttelfrost, weiß ich schon was jetzt kommt... wieder eine Woche- 10 Tage Schulausfall, Arbeitgeber benachrichtigen... Kann leider die Woche nicht zur Arbeit kommen... ich musste mir im laufe des Jahres schon einiges an dummen Sprüchen anhören. Ganz besonders schlimm sind aber die Sorgen, die man sich jedesmal macht, die durchwachten Nächte, denn auch dann sinkt das Fieber nicht und Paracetamol hilft auch nur für ziemlich genau 6 Stunden. Im April hatte sie morgens um 1.30 Uhr 41,3° C. Wir sind fast verzweifelt. Einiges an Blutuntersuchungen wurde schon gemacht, dabei wurden ANA festgestellt, mit einem Titer von 1:400, homogenem Floureszensmuster. Wir können aber Hoffnung schöpfen, denn bei der Kontrolluntersuchung lag der Titer nur noch bei 1:100 und ihren letzten Fieberschub hatte sie vor 10 Wochen. Vielleicht ist es ja nun ausgestanden...
      Wünsche dir noch viel Kraft und Geduld
      Lenni

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      • RE: PFAPA


        Test

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        • RE: PFAPA


          Hallo,
          unser Sohn ist (fast)5 Jahre und hat seit er 18 Monate alt ist PFAPA.Ich würde mich gerne mit dir (Medienfrau) austauschen. Meine e-mail:tsteintil@aol.com
          Würde mich sehr über antwort freuen.
          Nis

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          • RE: PFAPA


            Hallo, mein Sohn leidet vermutlich auch unter dem PFAPA Syndrom. Das erste Mal war ich mit ihm mit 10 Monaten im Krankenhaus. Letzte Woche ist er drei geworden und hat seit Montag wieder Fieber und den Mund voller Aphten. Ich bin froh endlich mal von jemanden zu hören, der auch betroffen ist. Vielleicht können wir uns ja mal austauschen. Ich bin jedesmal wieder neu am verzweifeln und hoffe das es nun das letzte Mal war. Die Abstände sind länger geworden. Diesmal waren es 4 Wochen. Er hatte aber auch sehr lange alle 2 - 3 Wochen dieses Fieber. Das heftigste für uns war im Mai dieses Jahres. Er hatte wieder Fieber und bekam einen Fieberkrampf. Er hat einfach aufgehört zu atmen. Ich kann immer noch die Angst nachfühlen die ich dort hatte. Wir waren im Urlaub auf einem Bauernhof in einer Ferienwohnung und ich habe zuerst kein Telefon gefunden um Hilfe zu holen. Als ich den Notdienst dann am Telefon hatte, fiel mir ein das es ein Fieberkrampf sein könnte. Vorher habe ich nur gedacht, mein Kind stirbt gerade. In der Klinik in der wir dann waren, wurde das erste Mal von PFAPA gesprochen. Ich weiß nicht ob es das ist, da man es ja nicht festellen kann, ich hoffe nur das es bald vorbei ist. Die Prognosen schwanken zwischen 1 und 15 Jahren. Es wäre schön, wenn wir in Kontakt treten würden. Meine eMail Adresse ist frotteebeerjack@aol.com
            Viele Grüße

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            • RE: PFAPA


              Hallo frotteebeer,

              das klingt ziemlich nach PFAPA, aber in der Klinik hier in Berlin habe ich gelernt, dass es eine ganze Anzahl ähnlicher (oft genetisch bedingter) Krankheiten gibt, die erst einmal ausgeschlossen werden müssen, bevor man die Diagnose PFAPA stellt. Zu diesen gehören beispielsweise das Familiäre Mittelmeerfieber und Cinca. Umgekehrt gesprochen: PFAPA ist eine Ausschlussdiagnose. Erst wenn alles andere - auch TBC, Mukoviszidose, Leukämie etc. - ausgeschlossen sind, dann heißt das, was übrig bleibt, PFAPA.
              Das heißt: Man muss seine Seele verschließen und sich diesen heiklen Tests unterziehen, um wirklich klar zu gehen, dass nichts Gravierendes übersehen wird.
              Leider hast Du nicht geschrieben, wie alt Dein Sohn jetzt ist. Wie gesagt, meine Tochter ist 4, und was soll ich sagen: Unsere Situation hat sich seit etwa drei Monaten deutlich verbessert: Das Fieber dauert nur noch etwa einen Tag, ist nicht mehr besonders hoch, Oktober und November blieb es ganz weg und auch im Moment ist es seit drei Wochen überfällig (sonst kam es etwa alle 16 Tage).
              Ich will damit versuchen, Dir Mut zu machen: Es hat - hoffentlich natürlich - doch vielleicht schneller ein Ende als gedacht. Meine Tochter ist übrigens nicht die einzige, die genau diesen Rhythmus hat. Ich habe jetzt von einer Bekannten erfahren, dass ihr Enkelkind auch zwischen 2 und 4 sehr gelitten hat und jetzt auch nur noch einen Tag Fieber hat.
              Was haben wir gemacht in der Zwischenzeit? 1. Wir haben uns in der Klinik so genannter "experimenteller" Medizin unterzogen. Soll heißen, meine Tochter hat zwei Mal in hoher Dosis Immunglobuline intravenös bekommen. Es gibt nämlich Rheumafälle, bei denen das wirkt.
              Sie hatte nach dem ersten Mal einen abgemilderten Fieberschub, nach dem zweiten Mal nicht. Die deutliche Besserung trat ein, als eigentlich die Immunglobuline schon komplett abgebaut waren, nämlich nach etwa 8 bis 10 Wochen. Ob die nun also geholfen haben, weiß man nicht.
              2. Wir haben uns einen sehr engagierten Homöopathen empfehlen lassen. Unser erster Versucht - eine Heilpraktikerin, die um die Ecke praktizierte - war kläglich gescheitert, weil sie viel zu unsicher und panisch war und uns außerdem immer Vorwürfe gemacht hat, wir hätten unserem Kind falsche Lebensmittel, Medikamente, Zahnpasta etc. verabreicht.
              Der Homöopath jetzt ist super-engagiert, sehr hartnäckig und unterstützt uns vor allem psychologisch sehr, zum Beispiel dadurch, dass er an Wochenenden, in den Ferien, an Feiertagen und sogar an Heiligabend per Handy erreichbar ist. Außerdem sieht er es als seine Aufgabe an, uns zu helfen, nicht als unsere.
              3. Ich habe eine Pyschologin aufgesucht, um mich für die Belastung stützen zu lassen. Das hat mir sehr gut getan.

              Eine kleine Begebenheit, die ich interessant fand: Ich habe ohne nachzudenken, meine Tochter im Dezember gegen Grippe impfen lassen. Sie gehört durch ihre Krankheit zur Hochrisikogruppe. Und was passierte: Nach der wie gesagt fieberfreien Zeit hatte sie einen heftigen viertägigen Schub und in der Folge wieder alle zwei Wochen Fieber, jedes Mal aber ein bisschen weniger schlimm, bis jetzt, wie gesagt, im Moment gar nix mehr kommt. Der - übrigens auch sehr engagierte - Kinderarzt hat sein Haupt gewiegt und gemeint: Ob das Fieber nun von der Impfung kommt oder nicht - auch das weiß man halt leider nicht.
              Ich lasse jedenfalls jetzt erst einmal die Finger von allen Impfungen. Zum Glück hat sie den Standardcocktail ja schon früher bekommen.

              Gibt es ein Fazit? Ein kleines vielleicht: Man muss sich unbedingt Ärzte suchen, denen man vertraut und die einen gut behandeln. In unserem Fall hat uns der Kinderarzt eine besondere (Vorzugs)Beachtung geschenkt, er hat für uns den Kontakt zur Klinik aufgenommen, sich immer wieder mit denen kurzgeschlossen und getroffen, um die Entwicklungen zu begleiten etc. Die Ärzte in der Klinik, obwohl sie natürlich wussten, dass ihr Handlungsspielraum sehr begrenzt ist, haben und nie spüren lassen, dass sie eigentlich nichts mehr tun können. Sie haben sich Zeit für lange Gespräche genommen und haben immer wieder von vorne mitgedacht und auch meine Vorschläge und Überlegungen in die Behandlung mit aufgenommen. Wenn ich sie gebeten habe, irgendwelche Tierparasiten zu suchen, haben sie auch das gemacht. Und sie haben das Risiko auf sich genommen, die Immunglobuline zu verabreichen. Wir wussten ja nicht, wie meine Tochter darauf reagieren wird.
              Das Wichtigste aber war ein Satz, den einer von ihnen in diesem Sommer sagte: "Sie müssen mit dem Fieber nicht immer wieder zu uns kommen. Aber Sie können es jederzeit."
              Das hat mir so gut getan, dass es das Menschen gibt, die in ihrer ganzen immensen Arbeitsbelastung meine Verzweiflung gemerkt haben und mich so unterstützen.

              Und, wie gesagt, dann ist da noch der Homöopath.

              Ich wünsche Dir und allen Betroffenen alles Gute

              medienfrau

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              • Pfapa


                Hallo,
                ich bin gerade mit meiner Tochter (9,5Jahre) aus dem KH mit Diagnose:Pfapa gekommen. Ersteinmal bin ich froh das die seit 7 Jahren auftretenden Fieberschübe einen Namen haben und die ewige Grübelei, wo ist ein Symptom, wo sitzt der Infekt, ist es was Ernstes, ein Ende hat, auch wenn sich evtl. am Erscheinungsbild der Krankheit nichts ändert.
                Bisher war es nicht möglich mit ebenfalls betroffenen zu kommunizieren, da die Erkrankung keinen Namen hatte.
                Jetzt zu lesen es geht anderen Müttern/Vätern ähnlich, die Zweifel ob der Bruder/Schwester sich zurüchgesetzt fühlt, die soziale Verarmung aufgrund der Erkrankung des Kindes, die Unmöglichkeit einer regelmäßigen außerhäusigen Tätigkeit ect. hilft schon ein Stück weiter.
                Eine Frage beschäftigt mich aber: wie schnell wurde die Diagnose gestellt?
                Wir tingeln seit 7 Jahren von Klinik zu Klinik, von Ambulanz zu Ambulanz und sind heute einfach in der "richtigen" gelandet.
                Es ärgert mich maßlos, denn in den letzten Jahren hätten wir uns einiges ersparen können, wenn die Vernetzung der einzelnen Ambulanzen innerhalb einer Klinik besser bewesen wäre.

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                • RE: Pfapa


                  Hallo, unser Sohn hat auch PFAPA. Ich habe bereits einen Beitrag weiter oben geschrieben. Falls Du Interesse hast, können wir ja unsere Erfahrungen austauschen. Ich finde es gut mit anderen Betroffenen zu sprechen. Es tut einfach gut. Meine e-mail
                  Adresse lautet frotteebeerjack@aol.com.

                  Viele Grüße

                  frotteerbeer

                  Kommentar


                  • RE: Pfapa


                    Hallo frotteebeer, Nis, Perle0905 und andere,

                    wollen wir uns nicht hier weiter austauschen? Damit auch andere mit dem gleichen Problem sehen können, wo für uns der aktuelle Stand ist?

                    Gruß an alle

                    medienfrau

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                    • Re: PFAPA


                      Hallo,ich hab den Beitrag gelesen,der ist zwar schon sehr sehr alt,aber vielleicht kommt meiner noch an ??? Mein Sohn hat dieses Fieber seit ca 3 Jahren ich habe Wochenlang in der ARBEIT gefehlt. Da ich beim Staat arbeite, habe ich das GLÜCK mir stehen begrenzte Tage für die Kinderbetreuung zur Verfügung.Diese Wochen zehren an den Nerven und die Ehe war auf einer Bestandsprobe !!Kein Arzt wußte was er hat,bis ich in die Haunerische Kinderklinik in München gefahren bin da musste er eine Woche bleiben,die haben dann gesagt er hätte das PFAPA Fieber.
                      Er muss jetzt bei Beginn eines Fieberanfalles Cortison nehmen und ist über Nacht GESUND !! allerdings verjüngten sich die ANFÄLLE auf WÖCHENTLICH!! ist aber nicht mehr so stressig!! Leider fällt seit Cortison in der Schule alles 2 Noten schlechter aus !! er kann sich nicht mehr konzentrieren!! wenn wir ihm die Mandeln rausnehmen lassen KANN es besser werden!!
                      Also auch viel KRAFT falls das Fieber immer noch da ist !!

                      Kommentar


                      • Re: PFAPA


                        Hallo,der Beitrag ist schon Jahre her und es hat sich vieieiel getan,denn ich bin in der selben Situation seit 4 Jahren. Nur die Krankheit hat niemand erkannt erst seit erinam Jahr in der Münchner Haunerischen Kinderklinik hat mann die Diagnose PFAPA Fieber erkannt das war Lebensrettend.Wie ist es mit dem Job ??? ich hatte Jahre lang das Glück, dass ich in einem Amt Unkündbar bin und 10 Tage im Jahr frei bekomme und ich kann MICH krankschreiben lassen zur Kinder Betreuung !! Jetzt bekommt er bei einem Anfall Decortin das hilft,dass er in einem Tag GESUND ist !! leider jetzt Wöchentlich aber nächste Woche lasse ich ihm die Mandeln rausnehmen das soll in den meisten Fällen HEILEN oder HELFEN !!! mal sehen. Wenn Sie LUST haben meine Adresse ist fam.trageser@gmx.de würde mich freuen wie es bei Euch weiter gegangen ist ???
                        Liebe Grüße
                        S. Trageser

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                        • Re: PFAPA


                          Hallo, es würde mich sehr interessieren wie es deiner Tochter heute geht, ob sich seit deinem Eintrag was verändert hat.
                          ich habe selbst eine Tochter mit diesem Fieber. Mit 1 1/2 fing es an, jetzt wird sie bald 4!
                          Du kannst gerne auch an meine e-mail antworten: michaela.weilerQgmx.de
                          Grüße M. Weiler

                          Kommentar


                          • Re: PFAPA


                            Hallo
                            Meine Tochter , geboren 08.02.2005 hat vermutlich auch das Pfapa-Syndrom. Begonnen hats im zarten alter von 4mt, nun hat sie bereits 23 x Fieberschübe, welche 2 - 5 Tage dauern. Es ist zum heulen, meine Kräfte sind am Ende.
                            Es tut so weh das Kind so leiden zu sehen, dazu kommen: ständige Sorgen, Arztbesuche, wenig schlaf, keine Zeit mehr für Zweisamkeit mit Ehemann, keine Freizeit, nichts kann geplant werden.
                            Was für Tests habt ihr machen müssen, damit Pfapa diagnostiziert wurde ?

                            Lieber Gruss Estelle_76

                            Kommentar


                            • Re: PFAPA


                              Meine Frau ist Heilpraktikerin, spezialisiert auf klassische Homöopathie nach Hahnemann; nach Konstitutionsbehandlung ist ein zweijähriger Patient mit diagnostiziertem PFAPA nach vier Monaten beschwerdefrei geworden. Wenn ihr das versuchen wollt, sucht euch einen Therapeuten, der unbedingt klassisch-homöopathisch behandelt, nichts mit Pendeln oder Kinesiologie oder ähnlichem. Ich selber bin Schulmediziner, aber immer wieder beeindruckt.

                              Kommentar


                              • Re: PFAPA


                                es sei die frage erlaubt, ob man nicht auch eine kostengünstige kalktablette verabreichen kann, da ja hom. praeparate nachgewiesenermassen keine wirkung in doppelblindstudien haben, sondern ausschliesslich als placebo wirken.
                                .... glaube versetzt wirklich berge....

                                Kommentar


                                • Re: PFAPA


                                  Wenn die Homöopathie nur über den Placebo-Effekt wirken würde, könnte sie bei Säuglingen, kleinen Kindern, Skeptikern und Tieren nicht wirken.

                                  Kommentar


                                  • Re: PFAPA


                                    Joachim E. schrieb:
                                    -------------------------------------------------------
                                    > Wenn die Homöopathie nur über den Placebo-Effekt
                                    > wirken würde, könnte sie bei Säuglingen, kleinen
                                    > Kindern, Skeptikern und Tieren nicht wirken.

                                    Wieso?

                                    1.) Ist der Nachweis nicht erbracht, dass sie bei Säuglingen wirkt (denn die Gabe der Globulli beruhigt ja vor allem die Eltern, der Säugling bekommt nichts ausser ein bisschen Zuwendung)

                                    2.) Natürlich sind kleine Kinder und auch Säuglinge suggestibel.

                                    3.) "Aufgeladene Placebos" "wirken" natürlich auch bei Skeptikern 1. indem auch beim natürlichen Krankheitsverlauf die Erkrankunge häufig irgendwann zurückgeht und 2. über Suggestion und 3. wirken Placebos.

                                    4.) bei Tieren ists wie mit Babys. Sie spüren die Zuwendung, und dass die Globulis nicht dem Tier sondern nur dem Halter (und dem Homöopathen) geholfen haben und wir beim Tier lediglich den normalen Krankheitsverlauf beobachteten ist die wahrscheinlichste Erklärung für dieses Gerücht, da das Gegenteil (eine Wirkung) auch beim Tier nicht nachgewiesen ist.

                                    Verraten Sie uns Ihr Fachgebiet als Schulmediziner? Chirurgie? Zahnheilkunde? Labormedizin?

                                    PS auch PFAPA verschwindet von alleine wieder (Stichwort: natürlicher Krankheitsverlauf)

                                    Kommentar


                                    • Re: PFAPA


                                      bitte zitieren sie die entsprechenden (nicht wiederlegten) doppelblindstudien, um ihre behauptung zu beweisen?
                                      danke.

                                      Kommentar


                                      • Re: PFAPA


                                        Wenn es (nur) die Zuwendung wäre, die Suggestibilität, würde sie wohl doch schon bei den "normalen" (allopathischen) Medikamenten wirken; zu den Homöopathen kommen aber überwiegend schulmedizinisch austherapierte Patienten. Natürlich wirken auch Plazebos, aber sie können z. B. keine Arzneimittelprüfung auslösen, wirken also auf anderer Ebene; und wiederum: warum hätten vorher gegebene allopathische Heilmittel ihre Plazebowirkung verfehlt?

                                        Kommentar


                                        • Re: PFAPA


                                          Joachim E. schrieb:
                                          -------------------------------------------------------
                                          > Wenn es (nur) die Zuwendung wäre, die
                                          > Suggestibilität, würde sie wohl doch schon bei den
                                          > "normalen" (allopathischen) Medikamenten wirken;

                                          je nachdem, wenn die z.B. mit grosser Angst genommen oder gegeben werden (böse Schulmedizin, schreckliche Nebenwirkungen) ist die "Placebowirkung" dieser Medikamente eine andere, als wenn mit grossem Vertrauen (die helfen, aber schaden nicht) solche genommen werden.

                                          > zu den Homöopathen kommen aber überwiegend
                                          > schulmedizinisch austherapierte Patienten.

                                          Nur wenn es schulmedizinisch nicht behandelbare Beschwerden (z.B. eher leichter und chronischer Natur) sind, sonst gibt es leider auch Patienten, die erst zu den HPs gehen und erst wenn es fast zu spät ist, ins Krankenhaus.

                                          > Natürlich wirken auch Plazebos, aber sie können z.
                                          > B. keine Arzneimittelprüfung auslösen, wirken also

                                          was zu beweisen wäre, ich denke schon

                                          > auf anderer Ebene; und wiederum: warum hätten
                                          > vorher gegebene allopathische Heilmittel ihre
                                          > Plazebowirkung verfehlt?

                                          siehe oben

                                          Die Selbstbezeichnung als Schulmediziner halten Sie nicht mehr aufrecht, wenn Sie uns Ihr Fachgebiet nicht nennen wollen?!

                                          Kommentar


                                          • Re: PFAPA


                                            Nennen Sie mir ein Beispiel für eine von einem Placebo ausgelöste Arzneimittelprüfung!!! Das gibt es nicht!!!
                                            Im Übrigen: Ist ja ganz interessant, Ihre Theorie über die verschiedenen Placebowirkungen. Da Sie ja auf klinische Studien stehen, haben Sie sicher die entsprechenden parat, die Ihre Theorie untermauern. Würden Sie uns diese mitteilen?

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                                            • Re: PFAPA


                                              Joachim E. schrieb:
                                              -------------------------------------------------------
                                              > Nennen Sie mir ein Beispiel für eine von einem
                                              > Placebo ausgelöste Arzneimittelprüfung!!! Das gibt
                                              > es nicht!!!

                                              Bitte schön, was ist das anderes:
                                              http://f23.parsimony.net/forum51774/messages/38120.htm

                                              > Im Übrigen: Ist ja ganz interessant, Ihre Theorie
                                              > über die verschiedenen Placebowirkungen. Da Sie ja
                                              > auf klinische Studien stehen, haben Sie sicher die
                                              > entsprechenden parat, die Ihre Theorie
                                              > untermauern. Würden Sie uns diese mitteilen?

                                              Ich glaube, dafür braucht es keine Studie, zu wissen, dass ein Placebo nicht hilft, wenn ich sage, ich gebe Ihnen jetzt ein Placebo, oder?

                                              Trotzdem, zum weiterlesen: http://neuro24.de/placeboeffekte.htm

                                              Und dass Placebos helfen (sogar bei schwersten Schmerzen), zeigt jede klinische Studie, bei der ein wirkstoffhaltiges Arzneimittell gegen Placebo getestet wird.

                                              http://www.klinik.uni-frankfurt.de/z...Analgetika.pdf

                                              Dabei kommt dann auch raus, dass solche Placebos, wo also der Patient denkt, dass ist der neue Wirkstoff, auch Nebenwirkungen haben ....

                                              Weitergedacht: Warum, z.B. haben Homöopathika keine Nebenwirkungen sondern nur Wirkungen .... ?







                                              Suggestionseffekte!


                                              W.z.b.w.

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                                              • Re: PFAPA


                                                ich frage mich, weshalb man nicht einfach abschliessend mal eine konkrete frage beantworten kann Joachim:

                                                gibt es eine reproduzierte doppelblindstudie, die die wirksamkeit von einem stöchiometrischen nichts (glaubuli diverser arten) beweisst?

                                                es spricht doch nichts gegen placebos - kann man es doch einfach zugeben und dies eben nur bei entsprechenden klinischen symptomen anwenden -

                                                -oder würden sie bei einer Sepsis oder schweren bakteriellen meningitis auch mit hom. mittelchen probieren. nein, würden sie nicht, wenn sie wirklich arzt sind. und es ist auch ganz klar, weshalb nicht........ oder?

                                                ....... nur wissen dies eben allzuoft die "erfahrenen homöopathen" nicht, die keine med. basisausbildung haben! und dort wird die ganze sache eben lebensgefährlicher unfug incl abzocke.

                                                es lebe die selbstverordnete kalktablette!

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                                                • Re: PFAPA


                                                  flar21 schrieb:
                                                  -------------------------------------------------------
                                                  > ich frage mich, weshalb man nicht einfach
                                                  > abschliessend mal eine konkrete frage beantworten
                                                  > kann Joachim:
                                                  >
                                                  > gibt es eine reproduzierte doppelblindstudie, die
                                                  > die wirksamkeit von einem stöchiometrischen
                                                  > nichts (glaubuli diverser arten) beweisst?

                                                  Weiß ich nicht, bin auch kein ausgebildeter Homöopath

                                                  > es spricht doch nichts gegen placebos - kann man
                                                  > es doch einfach zugeben und dies eben nur bei
                                                  > entsprechenden klinischen symptomen anwenden -

                                                  Ganz Ihrer Meinung

                                                  > -oder würden sie bei einer Sepsis oder schweren
                                                  > bakteriellen meningitis auch mit hom. mittelchen
                                                  > probieren. nein, würden sie nicht, wenn sie
                                                  > wirklich arzt sind. und es ist auch ganz klar,
                                                  > weshalb nicht........ oder?

                                                  Genau! Alles hat seinen Platz; wer bei obigen Befunden oder z.B. Krebserkrankungen primär homöopathisch vorgeht begeht eine schwere Körperverletzung
                                                  >
                                                  > ....... nur wissen dies eben allzuoft die
                                                  > "erfahrenen homöopathen" nicht, die keine med.
                                                  > basisausbildung haben! und dort wird die ganze
                                                  > sache eben lebensgefährlicher unfug incl abzocke.
                                                  >
                                                  Meines Wissens können sie nur als Homöopath tätig werden, wenn sie eine Heilpraktikerausbildung haben. Bei der staatlichen Prüfung wird ausschließlich med. Basiswissen abgefragt, eben um obiges zu vermeiden. Leider tummeln sich auf diesem Schauplatz nach meiner Überzeugung viel zu viele Scharlatane, die die ganze Branche in Verruf bringen.

                                                  > es lebe die selbstverordnete kalktablette!

                                                  Da wird´s schwierig mit der Placebowirkung!

                                                  Joachim E.

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