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Wachstumsstörungen

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  • Wachstumsstörungen

    Hallöchen,

    wir haben folgendes "Problem".....
    Mein Sohn ist jetzt fast 7 Jahre alt und gerade mal 108 cm groß. Er kam mit 49 cm zur Welt und ist immer kleiner gewesen als andere Kinder. Aufgrund seiner zu kleinen Größe gehen wir seid ca. 3 Jahren alle 3 Monate zur Größenkontrolle. Vor 2 Jahren wurde dann seine Hand geröntgt, da wurde dann festgestellt, das er 1 Jahr mit dem Wachstum hinterher hängt. Es hieß dann, das er dafür 1 Jahr länger wächst als andere. Nun haben wir vor ein paar Wochen wieder die Hand röntgen lassen und es stellte sich raus, das er das Jahr vom Knochenbau her aufgeholt hat, nur die Größe stimmt halt nicht. Blutuntersuchungen wurden durchgeführt, alles OK, auch Wachstumshormone sind genug vorhanden. Mir wurde ausgerechnet, das er später mal nur 1,50 m groß wird.
    Wir sollten und dann einen Termin in der Uniklinik Essen holen....haben wir gemacht, aber da wir nicht privat Versichert sind, haben wir erst für April 2005 einen Termin bekommen (Frechheit!). Und weil das noch so lang ist, dachte ich, ich höre mich mal hier um, ob hier jemand das selbe Problem hat, was das Wachstum betrifft.
    Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben was es noch sein könnte, oder einfach nur Erfahrungsaustausch.
    Ich wäre um jede Zuschrift dankbar!

    Viele Liebe Grüße
    Wendy


  • RE: Wachstumsstörungen


    Hallo,

    Nun, aus meinem Umfeld kann ich nur sagen, meist ist es so, dass diese total klein und schmächtig wirkenden Kinder mit 14/15 so einen Schuss machen und teilweise richtige Brecher werden.

    Diese "Wachstumsprognosen" sind teilweise sehr abenteuerlich. Mir hat man im Alter von 10 Jahren bescheinigt, dass ich mal sehr nah an die 2 Meter-Grenze herankommen werde. "Sehr nah" - das sind in der Realität 22 cm., ich bin nämlich heute, mit 21 Jahren, genau 1,78m groß *lach*.

    Und da du schreibst, da genügend Wachstumshormone vorhanden sind und die Blutuntersuchungen auch in Ordnung sind ect., besteht eigentlich überhaupt kein Grund zur Panik.
    Lasst es vorerst auf euch zukommen. Behandeln müsste und sollte man frühestens mit 12/13 Jahren, wenn's denn überhaupt fällig würde.
    Mit 6/7 Jährchen hat der Kleine Mann noch viel Zeit zu wachsen.

    Viele Grüße

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    • RE: Wachstumsstörungen


      hallo und schönen guten tag wendy,

      ich habe deinen beitrag im forum gelesen und möchte dir dazu was erzählen.
      ich habe eine tochter fast 11 j. alt und nur 1,21 groß. bei ihr wurde nun wachstumshormonmangel festgestellt. sie war schon immer sehr klein, denn sie kam mit nur 46 cm auf die welt und war bis zum heutigen tag immer unter der 3. perzitenal linie -oder so ähnlich- wir haben als sie 3 jahre war mit untersuchungen angefangen , sprich handwurzel röntgen , blutabnhemen ect. -kein auffälliger befund- was ich damit sagen will ist: mach dir erst mal keine gedanken, du musst nur am ball bleiben und regelmäßig untersuchungen durch führen lassen, irgenwann wird sich der grund zeigen. denn wenn dein sohn jetzt noch keinen wachstumshomonmangel aufweist kann es sein das es sich erst mit den jahren zeigen wird. bei uns war es genau so, wir sind von arzt zu arzt gerannt - ohne erfolg- jetzt mit fast 11 jahren konnte es bei meiner tochter festgestellt werden. es gibt viele sehr viele gründe warum ein kind nicht wächst -leider-.
      wünsche euch alles gute
      *~*kleinerenegel*~* ;-)

      Kommentar


      • RE: Wachstumsstörungen


        In diesem Zusammenhang wäre es hilfreich, wenn sie bitte einmal ihre Körpergröße und die ihres Mannes, bez. der biologischen Eltern des Kindes angeben würden.

        MfG

        Dr. Olst

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        • An Dr. Olst


          Also, ich bin 169 cm und der leibl. Vater ist 176 cm. Mir wurde ausgerechnet das mein Sohn nur ca. 150 cm groß / klein wird.
          Gruß Wendy

          Kommentar


          • RE: Wachstumsstörungen


            In Abwesenheit anderer Störungen, die eine Wachstumsreduzierung hervorrufen können und deren Differenzialliste nicht weniger als 25 der häufigsten und diverse weiterer seltenerer Diagnosen beinhaltet, hat ihr Kind anhand der von ihnen genannten Daten eine reelle maximale Wachstumserwartung von 175 cm.

            Wie gesagt bietet diese Errechnung baer nur dann eine Genauigkeit von annähernd 90% wenn keine Annomalien vorhanden sind.
            Ich gehe davon aus, da sie mit ihrem Kind bereits bei einem Primärversorger gewesen sind und nun nur noch die Uniklinik bleibt um die letzten möglichen Diagnosen auszuschliessen, dass die gängisten Pathologien bereits ausgeräumt wurden.

            Eine Frage die oft vernachlässigt wird : Haben sie während ihrer Schwangerschaft geraucht, bzw. war oder ist das Kind passivem Zigarettenrauch ausgesetzt ?


            Kommentar


            • An Dr. Olst


              Ja, leider hatte ich geraucht. ca. 8 zigaretten am tag.
              mal angenommen daß das die ursache für die wachstumsstörungen ist, können sie mir sagen woran genau das dann liegen würde? ich meine, es sind ja genügend hormone vorhanden und alle anderen blutwerte sind ja auch im grünen bereich. und könnte man das behandeln? könnte es sein, das er vielleicht doch irgendwann noch einen "schuß" macht und normal-groß wird?
              und wissen sie vielleicht, ob die uniklinik essen (prof. hauffa) einen guten ruf hat? mein sohn soll ja kein versuchsobjekt werden.
              viele grüße wendy

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              • RE: An Dr. Olst


                Hauffa macht das seit 20 Jahren und hat fast 60 einschlägige Veröffentlichungen zum Thema - der sollte schon was davon verstehen

                Catherina

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                • RE: An Dr. Olst


                  Weiterhin wäre es hilfreich zu wissen, ob ihr Kind Asthmatiker ist, auch heute noch passivem Zigarettenrauch ausgesetzt ist und gegebenenfalls welche Asthmamedikamente eingenommen werden oder wurden.

                  Der Besuch an der Uniklinik Essen wird, wie ich bereits andeutete, dazu dienen, seltene und eventuell in ihrer Präsentation atypische Pathologien auszuschliessen.
                  Falls wirklich ein sogenanntes "Zebra", also eine seltene und oft nur durch tertiäre Zentren dieser Art feststellbare Diagnose gefunden wird, dann kann es eine große Hilfe sein.

                  Gehen sie doch bitte noch einmal auf meine obigen Fragen ein.

                  MfG

                  Kommentar


                  • RE: An Dr. Olst


                    hallo herr dr. olst,
                    nein, mein sohn hat kein asthma. auch sonst hat er keinerlei atemwegserkrankungen. er hat öfter mal eine leichte mandelentzündung und des öfteren auch eine mittelohrentzündung gehabt. zigarettenrauch ist er auch nicht mehr wirklich ausgesetzt, da wir in der wohnung nicht mehr rauchen, das heißt wir rauchen nur noch im badezimmer und lüften dort auch dementsprechend.

                    viele grüße
                    wendy

                    Kommentar



                    • RE: Wachstumsstörungen


                      hallo

                      Kommentar