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Beissen

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  • Beissen

    Hallo ihr lieben liebenden,

    Ich hab mit meinen Söhnen ein beissproblem! Sie sind jetzt 2 Jahre und ein paar Monate alt. Der eine beisst stendig, wenn er was nicht bekommen hat. Vorallem seinen Bruder. Wie schaffe ich es ihm das abzugewöhnen. Aus meinem Kollegenkreis, meinten die einen, ich soll zurück beissen. was ich allerdings nicht logisch finde, da er ja nicht mich gebissen hat.

    Weiss jemand Rat???

    Grüsse an alle!


  • RE: Beissen


    huhu !

    denke das kennen jede eltern das problem beissen.
    wie deine kollegen sagten würde ich es auch mal beissen, dait er mal spürt wieviele schmerzen er seinen bruder zufügt damit,.
    wenns zu heftig wird, und er beisst zu dolle, so das blut kommt kanne s auch zur blutvergiftung kommen, da zuviele bak. in den muendern schwirren. bestens so schnell wie möglich abgewöhnen.

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    • RE: Beissen


      Das Beißen hat oft verschiedene Ursachen. Stellt es eine „Notwehrsitutaion“ dar, gegen die das Kind sich schützen möchte, ist dies heikel, da wir es einerseits erlauben müssen und andererseits auch verbieten müssen. Das Beißen, um seinen Willen durchzusetzen, ist überhaupt gar keine Seltenheit, aber kann natürlich nicht erlaubt werden! In diesem Fall zurückzubeißen, halte ich für die schlechtere Alternative. Die Konsequenz, dem Kind zu zeigen, dass es dadurch keine Vorteile, sondern nur Nachteile erfährt, für die bessere (z.B. den Spielplatz-, Krabbelgruppenbesuch bzw. den eines Freundes sofort abzubrechen...)
      Es ist generell ziemlich schwer, DIE Lösung anzubieten, da sie immer situationsbedingt ist! Und diese kennen wir laut Deines Beitrags ja kaum.
      Das Zurückbeißen, um das Kind die Schmerzen nachempfinden zu lassen, halte ich für fragwürdig. Die Problematik der Keime und der Blutvergiftung für etwas übertrieben: Eine solche Komplikation ist mir zumindest bisher nicht bekannt geworden!
      Viele Grüße Pépé

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      • RE: Beissen


        Beißen (hauen, kneifen, kratzen) ist nicht untypisch für dieses Alter und ist auch als eine Art Hilflosigkeit des Kindes zu interpretieren, mit einer Situation nicht fertig zu werden: Vielleicht ist der andere Zwilling schon weiter im Sprechen und kann sich besser ausdrücken? Meist wird das besser, wenn die Kinder ins Kindergartenalter (ca. 3,5 Jahre) kommen. Der relativ umfangreiche Wortschatz in dem Alter erlaubt es ihnen dann, Konfliktsituationen mit der Sprache und nicht unbedingt mit körperlicher Gewalt zu lösen.

        Ich würde Pepe zustimmen, zurückbeißen ist in diesem Fall nicht so angebracht (höchstens wenn die Mutter selber gebissen wurde, halte ich das für angemessen). Eine gute Methode habe ich aber auch nicht. Aber ignorieren, schimpfen, bzw. deutlichen Unwillen wie auch immer zeigen, ist notwendig, damit die Kinder wissen, dass diese Art der Konfliktbewältigung nicht akzeptabel ist.

        Minni

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        • RE: Beissen


          Hallo Zwillismami,
          ich persönlich halte nichts vom "Zurückbeissen", denn das würde ja sein Verhalten legitimieren.
          Mit meinem Sohn (damals anfang 3) hatte ich auch das grosse Problem mit dem Beissen. Immer wenn er mit jemanden gezornt hatte nahm er sein Zähne als Waffe.

          Bis zu einem Tage, an dem ich es augenzeuglich mitbekommen hatte. Im Kindergarten biss er mal wieder einen grösseren Jungen.
          Ich stand noch am Fenster und beobachtete den Kleinen.
          In meinem Wutschreck fuhr ich den Kleinen sehr laut an (aus grösserer Distanz!) und drohte ihm den Popo zu verhauen, dass bekamen alle anwesenden Kinder mit, und so zog sich mein Sohn den Spott der anderen Kinder zu.
          An diesem Tag war er der leidtragende Verspottete. Kindergartenkinder sind sehr ....
          Aber seit diesen verketteten Zufall biss er nie mehr.

          Jetzt stellst Du dir allerdings die Frage, wie so eine Erfahrung in Deinen Fall Anwendung findet. Bei einen 2jährigen hast Du leider nicht die Hilfe einer Kindergartenhorde ;-)

          Nur bitte nicht zurückbeissen. Vielleicht reicht ja eine laute Schimpfattacke?

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