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Purpura Schönlein Henoch

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  • Purpura Schönlein Henoch

    Hallo!
    Seit 2 Tagen wissen wir, daß unser 3 jähriger Sohn die Purpura Schönlein Henoch Erkrankung hat.
    Anfangs vermutete man einen Insektenstich an der Ferse, da sie sehr angeschwollen und druckempfindlich war. Aber dann traten Hämatome an den Beinen, Gelenksentzündungen und Bauchschmerzen auf.
    Harn und Blutbild sind in Ordnung.
    Wir sind jetzt im Krankenhaus. Er hat Bettruhe, laufende Kontrollen von BB, Harn und ansonst keine Therapie.
    Hat jemand damit Erfahrung oder Info?
    Liebe Grüße
    Fam. Shevlin


  • RE: Purpura Schönlein Henoch


    Hallo Bianca,

    schade, dass bisher nur unbrauchbares Zeug als Antwort gekommen ist.

    Versuche einmal diese Adresse:
    http://www.gefaesszentrum.com/purpura.htm

    und gebe einfach einmal den Begriff Purpura Schönlein Henoch in die Suchmaske ein, hier erhältst du neben dieser noch einige englische Seiten.

    Gute Besserung deinem Sohn.
    M.Hagemann

    Kommentar


    • RE: Purpura Schönlein Henoch


      Hallo Bianca!
      Purpura Schönlein-Henoch, bei der das Platzen der Kapillaren zu oft punktförmigen Hautblutungen an Füßen, Beinen, Armen und seltener auch im Gesicht (in schweren Fällen auch Blutungen der inneren Organe) wird meist durch eine vorausgehende Infektion hervorgerufen. (Aufgrund der vielzähligen Purpura-Formen sind aber auch andere Ursachen möglich) Die angesprochenen Bauchschmerzen sind oft typisch, da die entzündl. Reaktionen auch den Magen-Darm-Trakt (u.U. auch die Nieren) greifen.
      Wichtig ist jedoch, im o.g. Fall anhand der Laborbefunde den Infektionsherd zu finden, um entsprechend therapieren zu können, was ja wohl bereits geschieht: Je nach Erreger kann dann ein Antibiotikum oder entzündungshemmende (mit oder ohne Kortison) eingesetzt werden.
      Für mehr Infos würde ich einfach mal die Suchmaschine im Internet in Anspruch nehmen.
      Viele Grüße Pépé

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      • RE: Purpura Schönlein Henoch


        Liebe Bianca
        Der Pepe hat da dankenswerterweise einiges sehr Richtiges zu geschrieben. Wir von m-ww werden Ihre Anfrage zum Anlass nehmen, auch diese Erkrankung bei uns darzustellen. Es gibt dann eine kleine Lücke weniger.
        Schade, dass der hier stängig herumgeisternde Kinderarzt Behrmann nicht auf derartige Fragen kompetent antwortet und stattdessen hier wirres Zeug von sich gibt!

        Ihr Bernd Ramm

        Kommentar



        • RE: Purpura Schönlein Henoch


          Sg Dr. Ramm!
          Einige kleine Aufmunterungen tun wirklich gut - danke!
          Viele Grüße - DIE Pépé!

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          • RE: Purpura Schönlein Henoch


            Liebe Familie Shevlin,

            im Winter war unser Sohn (10 Jahre) an Purpura Schönlein Henoch erkrankt. Glücklicherweise hat seine Kinderärtzin sofort die richtige Diagnose gestellt und ihn ins Krankenhaus eingewiesen. Unser Sohn konnte gar keine Nahrung mehr aufnehmen und ist bis auf 23 kg abgemagert. Er musste 14 Tage über den Tropf ernährt werden, da sich einfach keine Besserung einstellen wollte. Immer wenn es so aussah, dass er es endlich schafft, kam ein neuer Krankheitsschub. Und jeder Schub war schlimmer. Er hat so ziemlich alle Komplikationen mitgenommen, die die Krankheit zu bieten hat: starke Schwellungen der Fuss- und Handgelenke, großflächige Einblutungen in die Haut, Beteiligung einer Niere und schließlich noch eine Invagination des Dünndarms.
            Die Behandlung seitens der Ärzte war zunächst so angelegt, dass ihm sehr niedrig dosiert Kortison verabreicht wurde. Es trat dann auch sehr schnell eine Besserung ein und das Kortison wurde wieder abgesetzt. Nach 1-2 Tagen kam jedoch ein erneuter Krankheitsschub. Schließlich haben sich die Ärzte entschlossen, eine langfristige Kortisontherapie durchzuführen. Unser Sohn hat fast 8 Wochen Kortison eingenommen und damit besserte sich dann auch langsam aber stetig sein Zustand. Später (da war er schon wieder bei uns zu Hause) musste das Kortison dann "herausgeschlichen" werden. Nach fast 6 Wochen Krankenhausaufenthalt war unser Sohn dann noch ca. 4 Wochen zu Hause bis er wieder in die Schule gehen konnte.
            Mittlerweile ist wieder so etwas wie Normalität in unser Leben zurückgekehrt. Unserem Sohn geht es wieder gut und er scheint die Krankheit überstanden zu haben. Er treibt wieder seinen über alles geliebten Sport (Laufen, Springen und Werfen), zeigt gute Leistungen in der Schule und liebt das Leben wie vor der Krankheit. Das einzige, was uns an die Krankheit noch erinnert sind Narben auf einem Fuß und am Arm, die von den Einblutungen zurückgeblieben sind. Wir wissen, dass die Krankheit damit nicht überstanden sein muss und wir ertappen uns dabei, dass wir seine Beine und Arme immer mal wieder nach Einblutungen in die Haut absuchen. Aber unser Sohn ist guter Dinge und das ist für uns wie ein Geschenk.
            Keineswegs möchte ich bei Ihnen mit der Schilderung des komplizierten Krankheitsverlauf bei unserem Sohn noch mehr Sorgen auslösen, als Sie sie sowieso schon haben. Ich wollte Ihnen damit aufzeigen, dass die Krankheit irgendwann ein Ende hat und alles wieder so wird wie vorher. Es dauert zwar lange und erfordert viel Geduld, aber es wird wieder alles gut. So war es zumindest bei unserem Sohn.
            Das war es auch, was uns die Ärzte im Krankenhaus immer wieder gesagt haben: Er wird wieder ganz gesund.
            In der Hoffnung Ihnen ein wenig geholfen zu haben verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
            B. Hüsselmann
            P.S. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie diese gerne an mich stellen.

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            • RE: Purpura Schönlein Henoch


              Danke für Ihren Beitrag .als ich den Artikel gelesen habe habe ich gedacht das sie über meinen Sohn sprechen .Nur wenige Unterschiede sind im Krankeitsbild aber wirklich nur unwesentliche .
              Unser ist Sohn 12 Jahre
              Er hat das Purpura 2002 im Mai das erste mal bekommen und seitdem in unregelmässigen Abständen weitere 6 mal und es ist bis jetzt noch nicht ausgeheilt. Ich würde mich freuen wenn Sie mich zum Thema Purpura einmal anrufen würden, da Sie mir mit Ihrem Artikel sehr viel Mut gemacht haben und vieleicht würde es auch meinem Sohn Kraft geben diese schwere Zeit zu überstehen . Meine Tel.-Nr. ist 03381 / 801264, wenn es um Tel.-Gebühren geht, ich würde auch Sie anrufen. Mit freundlichen Grüssen Jürgen Hartung

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