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masern

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  • masern

    War mit meiner 3 Monate alten Tochter beim Arzt, dieser ist sich nicht sicher ob Masern oder nicht. Klinik: seit 3 Tagen Temp. von 38,5 bis 40. Konjunktivitis, leichter Schnupfen, leichter Husten. Jetzt Exanthem, begonnen a. Kopf, jetzt auch Stamm. Keine erhöhte Temp. mehr. Lunge frei. Ohren o.B. Kind hatte vor 3 Wochen Varizellen.
    Ist eine Masernerkrankung in diesem Alter möglich???

  • RE: masern


    Hallo "Papadesign"!

    Eine Masernerkrankung ist in diesem Alter (eigentlich) ziemlich selten, da man davon ausgeht, daß in dieser Zeit noch Nestschutz (passive Immunisierung durch die Mutter) besteht. Auch eine Bindehauthautentzündung und leichtes Exanthem müssen nicht unbedingt auf Masern zurückzuführen sein.

    Was die Windpocken, die vor 3 Wochen durchgemacht wurden, anbetrifft, kann man generell sagen, daß durch eine Erkrankung das Abwehrsystem erst einmal geschwächt und empfänglicher für andere Erreger sein kann - dies aber unabhängig von den Masern oder dem Alter.
    Einen bessere Antwort weiß ich leider auch nicht zu geben. Ich würde in diesem speziellen Fall den weiteren Verlauf unter Kontrolle einfach abwarten?
    Viele Grüße
    Pépé

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    • RE: masern


      Für die genaue Einschätzung müßten wir Ihr Kind sehen , um das Exanthem einordnen zu können.
      Ist das Exanthem erst nach der Entfieberung (mit drei Tagen vorangehendem Fieber) aufgetreten , könnte es sich um eine Dreitagefieber handeln. Aber auch ein ganz unspezifisches Virusexanthem ist möglich.
      Konjunktivitis und ein makulopapulöser Ausschlag mit Fieber können zu Masern oder einem Kawasakisyndrom passen.
      Wenn die Mutter Masern gehabt hat, müßte der Säugling über die ersten Lebensmonate durch die Immunstoffe der Muttter geschützt sein. Außerdbesteht bei Masern i. d. R. länger als drei Tage Fieber.
      Bei einem Kawasakisyndrom sind v.a. Säuglinge betroffen. Die Kinder sind schwer krank. Hierbei ist jedoch ein Kriterium, das das Fieber ohne Therapie 5 Tage oder länger anhält; zudem treten hochrote Lippen, eine Rötung der Hand- und Fußsohlen sowie eine Lymphknotenschwellung auf, später dann eine Hautschuppung und Fingerspitzen und Zehen.
      MfG
      Prof. Dr. U. Wahn und Dr. K. Rüter

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      • RE: kawasaki-Syndrom


        würde gerne detalierte Information über das Kawasaki-Syndrom erhalten.

        Vielen Dank für Ihre Hilfe



        Tanja Künne

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        • RE: kawasaki-Syndrom


          Hallo Frau Künne,

          ich habe ihre Anfrage zu Kawasaki gelesen.
          Falls Sie eine Betroffene sind, würde ich mich freuen, wenn Sie mir schreiben. Ich bin auf der Suche nach betroffenen Eltern.
          Mein Sohn ist letztes Jahr an Kawasaki erkrankt und jetzt mit schlimmen Folgen dieser Krankheit leben. Vielleicht habe ich auch Informationen, die Ihnen helfen. Ich habe mich ziemlich intensiv mit Kawasaki beschäftigt und möchte, wenn es denn klappt einen Austausch der betroffenen Eltern organisieren. Ich freue mich, wenn Sie mir schreiben.

          Mit freundlichem Gruß

          Leyla Özmal

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          • RE: kawasaki-Syndrom


            Hallo, wäre sehr interressiert an einem Austausch mit Eltern von "Kawasaki-Kindern" - meine Tochter (fast 3 Jahre) ist im November letzen Jahres am K.-Syndrom erkrankt, wurde wohl frühzeitig richtig behandelt und ich hoffe, es geht ihr weiterhin so gut wie bis jetzt... Hätte trotzdem gerne alle Infos über K.-Syndrom, vor allem über "Ausheilung", da bei jeder Erkältung die Panik ausbricht... Allen Betroffenen viel, viel Kraft und alles Gute !!!
            Stephanie Bauer

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            • RE: kawasaki-Syndrom


              Noch was zu den nicht mehr zu beantwortenden Briefen zum Thema: Soweit ich informiert bin wird in solchen Fällen Aspirin verabreicht um zu verhindern, dass sich an den aufgerauhten Gefässwänden (durch die Entzündung des K.-Syndroms hervorgerufen) Blutgerinnsel bilden und festsetzen können und um somit zu versuchen, einen ganz oder teilweisen Verschluss der Gefässe zu verhindern (Infarkt etc.)
              Stephanie Bauer

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