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infektionsgefahr bei Windpocken für gestillte Säug

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  • infektionsgefahr bei Windpocken für gestillte Säug

    Hallo!

    in meinen Bekanntenkreis hat eine Freundin ein 4 Monaten alten Säugling der gestillt wird. Ihr Ehemann hat sich mit Windpcken angesteckt.
    Frage: Besteht für den Säugling theoretisch /praktisch Ansteckungsgefahr wenn die Mutter ihr humorale AK mit der Muttermilch überträgt?.
    Entwickelt der Säugling dann eine stille Feiung, da einige Papeln wie eine milde Varizelleninfektion aussahen?

    vielen Dank Andreas


  • RE: infektionsgefahr bei Windpocken für gestillte


    Sehr geehrter Andreas,

    die schützenden Windpocken-Antikörper der Mutter wurden in der Schwangerschaft übertragen und werden nicht mit der Muttermilch übertragen. Generell ist zu sagen, daß diese "Leihimmunität" von Geburt ab langsam abnimmt, so daß man sagt, daß ab dem 5. Lebensmontat diese schützenden Antikörper alle vom Kindeskörper abgebaut worden sind. Gegen Windpocken funktioniert die Leihimmunität auch nicht so gut, wie gegen andere Erkrankungen. Deswegen kann es gut sein, daß der Säugling eine Windpockenerkrankung durchgemacht hat.
    Gruß
    Dr.K.Blümchen/Prof.Dr.U.Wahn

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