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nächtlicher "Kotzhusten" über Jahre, Zähneknirschen, hohe IgE-Werte

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  • nächtlicher "Kotzhusten" über Jahre, Zähneknirschen, hohe IgE-Werte

    Ich schreibe gerade in großer Verzweiflung. Unsere Tochter (6 Jahre) zeigt seit sie ein Baby ist folgende Symptome: Sie beginnt nachts nach dem Einschlafen auf eine genz bestimmte Art und Weise zu schlucken, danach beginnt sie zu husten, meist nur 1 bis 3x hintereinander (es steigert sich aber im Laufe der Nacht), der Husten klingt in erster Linie schleimig. Zwischen diesen Hustern knirscht sie laut mit den Zähnen. Der Husten steigert sich, bis sie dann meist irgendwann erbricht.

    Besonders schlimm ist es in der Erkältungssaison. im Alter von 4 Monaten hatte sie eine Infektion mit dem RS-Virus, seither ist es so.
    Wir waren schon bei zig Ärzten, was immer herauskommt,ist, dass die IgE-Werte erhöht sind (demletzt auf 250). Dann untersuchen die Ärzte immer auf Allergien.

    Da kommt aber nie etwas heraus. Dann zucken die meisten Ärzte mit den Schultern und meinen, damit müssten wir dann halt leben. Zuletzt hat ein Pneumologe leichtes Astma festgestellt, er fand es aber auch sehr untypisch und merkwürdig, es war eher leicht. Er hat uns zunächst cortisonhaltige Inhalation, danach Spray aufgeschrieben. Damit wurde es dann auch deutlich besser, bis vor 4 Wochen, wo sie eine Erkältung bekam. Seither hilft gar nichts mehr. Sobald sie sich hinlegt, geht es wieder los, fast schlimmer als je zuvor, das Spray hilft auch nichts mehr, Inhalationen auch nicht.

    Wir sind komplett verzweifelt. Schon bei den ersten typischen "Schluckgeräuschen" sind wir wach, schlafen nachts nur wenige Stunden, sind mittlerweile auch völlig genervt, es ist nicht auszuhalten, v. a. das laute Zähneknirschen.

    Nach dem Erbrechen ist es dann meist besser. Auffällig ist auch, dass es schlimmer ist, wenn sie spät isst. Beim Kinder-Gastroenterologen waren wir auch schon, dieser verschrieb probehalber Pantoprazol, darauf aber reagierte sie mit soforigem Erbrechen, da sie, eigene Aussage "das so eklig findet". Eine Magenspiegelung wurde noch nicht durchgeführt, der Gastroenterologe vermutete aber doch eher ein Problem mit den Bronchien. Auch dort kam aber, wie gesagt, nichts so wirklich Klares heraus.

    Das allerschlimmste ist, dass wir uns komplett alleingelassen fühlen, es geht nun schon seit Jahren so, in der Erkältungssaison schlafen wir weniger als mit einem Schreibaby, unsere Tochter ist dann auch die halbe Zeit daheim, weswegen ich kaum arbeiten kann. Und alle Ärzte zucken nur mit den Schultern, aufgrund der "unklaren" Symptome und wenn ihre erste Idee und zweite Idee nicht hilft, müssen wir halt "damit leben".

    Ach ja, eine Hausstauballergie wurde nun bereits 3x vermutet und ebenso oft wieder ausgeschlossen.

  • Re: nächtlicher "Kotzhusten" über Jahre, Zähneknirschen, hohe IgE-Werte

    Ansonsten ist sie normalgewichtig und tagsüber auch agil und fröhlich, nur schläft sie sehr oft lange, da sie nachts ja auch dauernd gestört wird.

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    • Re: nächtlicher "Kotzhusten" über Jahre, Zähneknirschen, hohe IgE-Werte

      Trinkt sie genug? Wenn sie mehr als 3 Liter Wasser am Tag trinkt, wird das Zähneknirschen und der Virus innerhalb 1-2 Tagen weggehen. Menschen bestehen zu 70% aus Wasser.

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      • Re: nächtlicher "Kotzhusten" über Jahre, Zähneknirschen, hohe IgE-Werte

        Bei Ihrer Schilderung muss ich vor allem an einen Reflux denken. Sie sollten mal eine Langzeit-pH-Metrie durchführen lassen. Bitte sprechen Sie diesen Aspekt doch noch einmal beim Kindergastroenterologen an.

        Dr. Overmann

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