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Vereitertes Auge bei 18 Wochen altem Baby

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  • Vereitertes Auge bei 18 Wochen altem Baby

    Guten Morgen!

    Mein Sohnemann hat seit der Geburt ein verklebtes Auge, dass immer wieder zwischendurch auch vereitert ist. Dafür hab ich immer wieder Augentropfen bekommen. Zuletzt Floxal. Das habe ich 8 Tage lang angewandt und jetzt, 3 Tage nach der Anwendung, finde ich meinen Sohn morgens mit einem massiv vereiterten Auge vor. Es war so viel, dass der Eiter sogar schon auf das Bettlaken getropft ist. Ich hab das Auge gesäubert (der Eiter war schon komplett angetrocknet), es war noch leicht rot und ein bisschen geschwollen und bin gleich zum Kinderarzt. Dort angekommen war überhaupt nichts mehr von einer Entzündung zu sehen. Es war nichts rot, nichts geschwollen. Das Auge war klar und offen wie das gesunde. Mein Kinderarzt war recht ratlos und riet mir dazu das Floxal weiter zu verwenden.
    Ich entschied mich noch 2 Tage abzuwarten und zu beobachten, ob das eitern nochmal auftritt.
    Ja, tut es... jede Nacht zwischen 0 und 2 Uhr schwillt sein Auge an, wird knallrot und dann läuft der Eiter in dicken Tropfen aus seinem Auge. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei. Die Rötung und Schwellung verschwinden bis zum Morgen und dann wirkt sein Auge wieder völlig in Ordnung. Tagsüber ist echt gar nichts zu sehen. Nichts rot, nichts dick, kein Eiter, er reibt sich nicht, gar nichts.
    Ich bin echt ein bissel verwundert, was das zu bedeuten hat? Soll ich das Floxal weiter anwenden? Oder liegt da etwas anderes zu Grunde?

    Grüße
    AndromiX


  • Re: Vereitertes Auge bei 18 Wochen altem Baby


    Es ist durchaus üblich, dass bei Konjunktivitiden (Bindehautentzündungen) der Lokalbefund am Morgen am deutlichsten ausgeprägt ist, da während des Schlafs die Reinigungsfunktion des Zwinkerns ausbleibt. Dieses kann zum Teil zu einer deutlichen Differenz führen. Im Fall Ihres Kindes scheint aber eine doch sehr deutliche Diskrepanz vorzuliegen. Ausserdem treten die Infektionen sehr häufig auf. Das legt den Verdacht nahe, dass bei ihm eine Problematik im Tränenabfluss bestehen kann. Zum Beispiel kann der Tränen-Nasen-Kanal verklebt oder verengt sein. Ich rate Ihnen, Ihr Kind einmal einem kinderärztlich erfahrenen Augenarzt vorzustellen.

    Dr. Overmann

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