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plötzlicher Kindstod

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  • plötzlicher Kindstod

    Hallo an alle,

    ich habe ein großes Problem:
    Vor 5 Wochen kam meine kleine Tochter auf die Welt. Sie kam über 5 Wochen zu früh (bei 34+2) und war 45 cm groß und 2470 g schwer. Sie hat sofort selbst geatmet, aber ihre Trinkmenge musste erst langsam aufgebaut werden und die ersten 4 Tage lag sie in einem Wärmebettchen. Sie hat alles super gemeistert und nach nur 1 Wochen durfte ich sie schon mit nach Hause nehmen. Eigentlich war ich glücklich, aber jetzt hat meine Schwiegermama gesagt, dass Frühchen extremst gefährdet sind, am plötzlichen Kindstod zu sterben. Ich wei, dass Frühchen ein erhöhtes Risiko haben, aber gilt das auch für ein Frühchen, das eigentlich schon "fertig" war oder nur für Extremfrühchen mit Atemproblemen?
    Mich macht das Thema wirklich fertig, was kann ich gegen diese Angst tun? (an die typischen Richtlinien wie Rückenlage, im Elternzimmer schlafen lassen, aber im Beistellbettchen, voll stillen, kein Nestchen, Schlafsack, keine Decke, auf Raumtemperatur achten,... halten wir uns bereits. Auch sind wir beide Nichtraucher)
    Ich würde mich sehr über einen Rat freuen, denn ich traue mich schon gar nicht mehr zu schlafen vor lauter Angst. Mit jmd. darüber reden kann ich auch nicht, denn meine Hysterie ist mir peinlich...


  • Re: plötzlicher Kindstod


    Hallo,

    aufgrund ihrer Schilderung ist für ihre Tochter kein wesentlich erhöhtes Risiko für den plötzlichen Säuglingstod erkennbar. Die Statistiken, die ein erhöhtes Risiko für Frühgeborene gezeigt haben ist auf Frühgeborene mit anhaltenden Auffälligkeiten der Atmung zurückzuführen- und nicht auf unauffällige Frühgeborene. Bei Frühgeborenen mit Atmungsauffälligkeiten wird daher zum Teil von den Eltern eine Überwachung mit einem Monitor zuhause durchgeführt. Dies bedeutet aber nicht, dass für ihr Kind kein Risiko für den plötzlichen Säuglingstod besteht- sondern dass kein höheres Risiko besteht. Daher sollten sie die von ihnen geschilderten Maßnahmen weiterhin durchführen und falls sie Auffälligkeiten bei ihrer Tochter im Schlaf bemerken (wie z.B. Atempausen/Hautblässe/Blauverfärbung der Haut) dies kurzfrsitig mit ihren Kinderarzt besprechen.
    Viele Grüße
    P. Scheuermann

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    • Re: plötzlicher Kindstod


      hi shizuka
      ich schließe mich der meinung von doc an
      ich selber hatte auch panische angst vor sids und die ersten monate hatte ich auch deswegen kaum geschlafen obwohl meiner kein frühchen war
      meine schwester hatte mir auch immer angst gemacht und mein mann sagte immer wenn so was passiert dann ist das pech
      ich hatte dann von überall infos gesammelt und mir vieles darüber gelesen und seit ich informierter bin habe ich weniger angst und so wie du das machst bist du schon auf der "sicheren seite" nur daß es eben keine 100% ige sicherheit gibt
      ich hatte auch gelesen daß das risiko dafür im jeden monat auch abnimmt und daß es ab den 10. lebensmonat nur noch sehr selten ist aber bevor du garnicht schläfst schaffst du dir am besten so eine "angel-care"-matte an aber vorsicht die soll sehr viel fehlalarm machen
      lg kiroho

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      • Re: plötzlicher Kindstod


        Also ich kann diese Ängel care matten nur Empfehlen. ich habe sie mir nach einen Impfschok bei meiner Tochter auch angeschafft und Fehlalarm hatten wir in 2 jahren nur 3 mal und noch heute verwende ich sie, aber eher um sicher zu gehen das sich meine kleine hexe nicht wieder aus ihrem kinderbett geschlischen hatt. :-)

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