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Lymphknotenschwellung Nacken

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  • Lymphknotenschwellung Nacken

    Guten Morgen,

    ich muß heute mal Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Ich mache mir große Sorgen um meinen Sohn - 7 Jahre alt.
    Er hatte vor Weihnachten eine asthmatische Bronchitis. Die hat er ohne Antibiothika überstanden. Heilig Abend entdeckte ich an seinem Nacken viele sehr vergrößerte Lymphknoten. Ich war dann am 27-12-07 bei der Kinderärztin. Die sagte, daß wäre eine normale Abwehrreaktion. Dann bekam er wieder etwas erhöhte Temperatur und sehr stark geschwollene Mandeln. Wir waren wieder beim Arzt. Nach einem Blutbild mit Differenzierung stellte Sie eine Angina fest. Er bekam jetzt Antibiotika für 10 Tage. Seit einer Woche sind wir damit fertig, aber die Lymphknoten sind immer noch geschwollen. Nicht mehr ganz so stark wie noch vor einer Woche, aber deutlich sichtbar. Ist das normal ? Wie lange kann das noch anhalten ? Kann ich Ihm irgendetwas geben, damit die Schwellung zurück geht ?

    Danke für Ihre Antwort, wie gesagt, ich bin sehr besorgt.

    Susanne


  • Re: Lymphknotenschwellung Nacken


    Das muß man fühlen und sehen.Keiner kann das im Internet beurteilen.

    Kommentar


    • Re: Lymphknotenschwellung Nacken


      Ich würde Ihnen raten, nochmals einen Kinderarzt aufzusuchen und ihm dies vorzustellen.
      Offensichtlich war die initiale Erkrankung doch auch zum Teil bakteriell bedingt und hätte antibiotische Abschirmung verdient. Vielleicht können sie bei der nächsten Erkrankungen Ihren Kinderarzt ja zu einer CRP Diagnostik (finger prick kein Venenblut nötig) überreden.
      Alles Gute!

      Kommentar


      • Re: Lymphknotenschwellung Nacken


        Danke für Ihre Antwort flat21.
        Er hatte ja eine Antibotika-Behnadlung.
        Was sagt der Bluttest den Sie angesprochen haben aus?
        Danke für Ihre Antwort.

        Kommentar



        • Re: Lymphknotenschwellung Nacken


          Crp zeigt an , ob eine Entzündung im Körper vorliegt.

          Lb Gruss

          Kommentar


          • Re: Lymphknotenschwellung Nacken


            Wäre es denn möglich,daß die Lymphknoten auf Grund der Angina noch solange angeschwollen bleiben. Oder könnte es doch keine normale Abwehrreaktion sein.
            Ich mach mir wirklich echte Sorgen, und werde nächste Woche sicherlich nochmal danach gehen.
            Danke für Ihre Antworten.

            Kommentar


            • Re: Lymphknotenschwellung Nacken


              Mit dem CRP kann man in den meisten - nicht allen - Fällen virale von bakteriellen Entzündungen unterscheiden. Im Zusammenhang mit der Anzahl und Verteilung der Leukos, dem klinischen bild und ggf. einiger Interleukine und dem procalcitonin ist dies dann eindeutig. Initial ist es deshalb ein guter Marker, weil rasch bestimmbar und aus der Fingerbeere "erhältlich".
              ich kann hier leider keinelinks posten, deshalb so:
              "Das CRP ist ein sog. Akutphasenprotein, also ein Stoff, der bei entzündlichen Abwehrreaktionen des Körpers vermehrt im Blut auftritt. CRP wird vor allem in der Leber produziert. Es setzt sich auf feindliche Zellen, eigene Zellen, die wegzuräumen sind, oder auf schädigende Stoffe. Die zu beseitigenden Dinge werden durch CRP einerseits gebunden und andererseits "gewürzt" wodurch sie anschließend von Fresszellen gefressen werden.
              Im Labor wird CRP bestimmt, um eine Entzündungsreaktion zu erkennen oder auszuschließen und um deren Verlauf zu beurteilen. Viele Eigenschaften des CRP sind dafür interessant: es steigt rasch an (Anstieg bereits nach 6 Stunden); es fällt auch relativ rasch wieder ab; seine Höhe sagt etwas über das Ausmaß der Entzündung oder Gewebszerstörung aus; es ist bei Virusinfekten kaum oder viel geringer erhöht als bei baktieriellen Infekten.
              In letzter Zeit versucht man, die CRP-Konzentration zur Abschätzung der Gefäßverkalkung oder des Herzinfarktrisikos zu verwenden."
              und
              "CRP ist der Laborwert zur Erkennung einer Entzündung. Es steigt rasch an, wenn eine Entzündung auftritt und fällt rasch wieder ab, wenn sie wieder vorbei ist. Hohe Werte (> 100 mg/l) sprechen mit großer Wahrscheinlichkeit für schwere, bakterielle Infektionen oder ausgedehten Gewebszerfall z.B. bei Tumorerkrankungen. Leicht erhöhte Werte (< 50 mg/l) kommen auch bei leichteren oder lokal begrenzten Entzündungen, bei Virusinfekten oder kleineren Gewebsschäden vor."

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