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verstopfung

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  • verstopfung

    Hallo,ich habe eine frage.
    Meine tochter ist 2jahre alt,und hat seit ca 7 monate mit verstopfung zu tun.
    Ich war mit ihr auch schon im krankenhaus,es wurde nix gefunden und auch ein allergie test ist negatif ausgefallen.
    Sie bekommt jetzt seit ca 4 monate jeden morgen eine halbe tute movicol,
    und wenn sie keine bekommt dann kriegt sie wieder verstopfung.
    Wie kann das sein?
    Bei eine ehrnärung expertin war ich auch aber,es ist auch alles ok!
    Woran kann das liegen? Ich kann ihr doch nicht ewig movicol geben?.
    Haben sie einen tip für mich?
    Vielen dank.


  • Re: verstopfung


    Wie macht sich die Verstopfung bemerkbar? Wie oft hat sie Stuhlgang?

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    • Re: verstopfung


      Hallo,
      also ohne movicol hat sie sehr harten stuhlgang.
      Und bei letzen mal war meine tochter, 4 tagen ohne stuhlgang.

      Ich schreibe mir auf was sie sie zu sich nehmmt,aber es liegt nur am movicol.
      Mit den pulver hat sie jeden tag weichen stuhlgang.

      Kommentar


      • Re: verstopfung


        Ist denn vorab eine Ernährungsumstellung (weniger Ballaststoffe, mehr Bewegung, mehr trinken, Streßbeobachtungen etc.) vorgenommen worden?
        Ich habe zwar kein wirkliches medizinisches Wissen zu Abführmitteln entgegenzubringen, aber auch macrogol kann wie andere Abführmittel den Darm "gewohnheitssüchtig" machen und sollte eigentlich doch höchstens als Begleittherapie zu Grundproblemen angewendet werden aber nicht als Dauertherapie?
        Viele grüsse nolwenn

        Kommentar



        • Re: verstopfung


          Hallo,

          eine chronische Verstopfung ist oft sehr hartnäckig und es hat sich ein Teufelskreis ausgebildet, da die Kinder den harten Stuhl noch weiter zurückhalten und der Stuhlgang schmerzhaft ist- dadurch geht die Verstopfung immer weiter. Wichtig ist, dass der Stuhl geschmeidig bleibt und so nicht zurückgehalten wird und der Stuhlgang auch nicht mehr schmerzhaft ist. Wichtig ist: viel Trinken (am besten ungesüßten Tee oder Mineralwasser), ausreichend ballaststoffreiches Essen ( viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte), stopfende Nahrungsmittel vermeiden (Weißbrot, Kuchen...)und auch Süßigkkeiten stark einschränken.
          Durch die abführenden Medikamente (Movicol)wird dafür gesorgt, dass der Stuhlgang geschmeidig und schmerzfrei bleibt. Dabei ist es wichtig, dass dies über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten durchgeführt wird, damit der Darm sich richtig erholen kann. Es braucht lange Zeit, bis der durch die Verstopfung stark aufgeweitete Darm sich wieder normalisiert hat. Die Movicoltherapie sollte also durchaus über einen langen Zeitraum erfolgen und darf nicht zu früh abgesetzt werden, sonst fängt alles wieder von vorne an. Bei ihrer Tochter ist es wahrscheinlich sogar sinnvoll die Movicoldosis über einen gewissen Zeitraum noch zu erhöhen um eine dauerhafte Besserung zu erreichen.
          Viele Grüße
          P. Scheuermann

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          • Re: verstopfung


            Manchmal gibts auch keine,sehr schmerzhafte Einrisse am Schließmuskel,die den Teufelskreis unterhalten.

            Diese sollten unbedingt behandelt werden(z.B.mit Faktu-Salbe).

            Kommentar


            • Re: verstopfung


              vielen dank für ihre aufmerksamkeit.
              Aber wann kann ich movicol absetzen?
              Sie bekommt es seit 10.2007
              und ich habe es vor kurzen redurziert,aber es ging dann wieder von vorne los...

              Wie setz ich es ab?Woran merk ich den das es soweit ist.
              Und ist es nicht schädlich wenn man es solange nimmt?
              Vielen dank.

              Kommentar



              • Re: verstopfung


                Hallo,
                ja sicher ich musste 4 wochen lang alles aufschreiben was sie isst,und wann.
                Viel bewegung hat sie auch,aber trinken tut sie nicht viel!
                Sie mag kein wasser,tee,apfelshorle,..
                Ich versuche immer wieder was anderes,aber nach den ärzten darf sie ja nur wasser trinken.
                Und in den fall trinkt sie gerade mal ca. 250ml am tag!

                Kommentar


                • Re: verstopfung


                  Hilfreich bei Stuhldrang bei zu festem Stuhlgang sind auch Glycerin-Zäpfchen.

                  Kommentar


                  • Re: verstopfung


                    Hallo,

                    eine längerfristige Therapie mit diesem Medikament ist nach den gemachten Untersuchungen sicher und es gibt auch keine Gewöhnung. Das ist besonders wichtig, da bei chronischer Verstopfung oft nur eine langfristige Therapie eine Lösung bringt. Wichtig ist, das der Stuhlgang geschmeidig bleibt, die benötigte Dosis ist sehr unterschiedlich und muss individuell gefunden werden (häufig zwischen 1 und 4 Beuteln). Erst wenn die Situation sich über einen längeren Zeitraum entspannt hat, kann man versuchen die Dosis zu reduzieren.
                    Viele Grüße

                    P. Scheuermann

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