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Waren das Fieberkrämpfe?

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  • Waren das Fieberkrämpfe?

    Hallo!

    Meine fast 4-jährige Tochter hat seit Sonntag fast permanent min. 39 Grad Fieber. Die Bluttests haben nur einen kleinen Infekt ergeben, der Scharlach-Abstrich war erstmal negativ.

    Ich behandle lt. Kinderarzt abwechselnd über den Tag mit 2 versch. Fiebersäften. Diese senken dann das Fieber, aber nach dem Auswirken wird die Kleine gleich wieder heiß.

    Die letzten 2 Nächte ist sie wach geworden, und ihre Haut fühlte sich dann eiskalt an. Dann wurde sie irgendwie hysterisch, weinte und lachte abwechselnd, ihr fehlten Wörter. Gestern hat sie dann noch zusätzlich wie eine Verwirrte in die Hände geklopft und den Kopf an die Wand gehauen. Der Zustand dauert nicht lange, und wenn ich sie dann wieder hingelegt habe, ging es auch wieder.

    Kann das so ein Krampf sein? Oder was war das? Irgendwie ist der Kinderarzt da nicht drauf eingegangen.

    Liebe Grüße, Dini46


  • Re: Waren das Fieberkrämpfe?


    Hallo Dini,

    das lässt sich aus der Ferne leider nicht feststellen. Bei Kindern können sich Fieberkrämpfe jedoch unterschiedlich bemerkbar machen, somit wäre es nicht ausgeschlossen. War sie denn in der Situation ansprechbar oder eher abwesend?

    Es ist schade, dass der Kinderarzt nicht darauf eingegangen ist. Spreche die Situation doch bitte noch einmal bei ihm an.

    lG Windröschen

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    • Re: Waren das Fieberkrämpfe?


      Hallo!

      Ich denke, dass sie nicht ansprechbar war. Denn wenn ich sie gefragt habe, was ist, hat sie nicht geantwortet, einfach nur weiter gemacht. Z.B. hat sie gesagt: "Ich will das nicht essen." und hat dabei meinen Ärmel hoch gekrempelt?!

      Ich glaube, dass ich heute ihr Fieber in den Griff bekommen werde. Bis jetzt sieht es gut aus.

      Sie kann sich an die Vorfälle auch nicht erinnern. Vielleicht war sie auch einfach "high". Nurofen und Paracetamol-Saft im 5-stündigen Wechsel.

      Liebe Grüße, Dini46

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      • Re: Waren das Fieberkrämpfe?


        vielleicht hat sie gerade das 3-tage fieber durchlebt....
        http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvk...1407&nodeid=26

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        • Re: Waren das Fieberkrämpfe?


          Hallo,

          typisch für ein Fieberkrampf war die Symptomatik bei ihrer Tochter nicht, allerdings kann sich eine Anfallssymptomatik sehr unterschiedlich äußern. Ihre Beschreibung des Ereignisses passt aber eher zu einem sogenannten Nachtschreck (Pavor nocturnus) dabei handelt es sich um ein aus dem Schlaf heraus auftretendes Phänomen bei dem die Kinder sehr erregt sind, weinen oder laut schreien und auch-ähnlich wie beim Schlafwandeln komplexe Bewegungsabläufe zeigen. Typischerweise können sich die Kinder auch nicht daran erinnern. Der Pavor nocturnus ist harmlos und bedarf keiner Behandlung und tritt vermehrt in Belastungssituationen (zB auch Fieber) auf.
          Besprechen sie das Ereignis auch mit ihrem Kinderarzt. Insbesondere falls weitere unklare Ereignisse auftreten, sollten Untersuchungen (EEG, Schlaf-EEG) durchgeführt werden. Auch eine Videoaufzeichung eines solchen Ereignisses kann oft bei der Einordnung gut helfen.

          Viele Grüße
          P. Scheuermann

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          • Re: Waren das Fieberkrämpfe?


            Hallo!

            Meine Tochter hatte wohl wirklich das Drei-Tage-Fieber. Heute ist die Temperatur wieder normal, gestern Abend noch ganz hoch!

            Jetzt hat sie noch die Nase verschnupft, aber der Ausschlag ist auch fast weg. Und heute Nacht hatte sie auch keine komischen Anwandlungen.

            Vielleicht hat der Kinderarzt da gar nicht dran gedacht, oder seine Vermutung nicht geäußert.

            Ich wäre froh, wenn es bei dieser Besserung bleiben würde, damit die Kleine endlich wieder in den Kindergarten gehen kann. Sie freut sich doch schon so.

            Liebe Grüße, Dini46

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            • Re: Waren das Fieberkrämpfe?


              danke für die rückkopplung.
              ich denke schon, dass der Kinderarzt dran gedacht hat. aber es nicht geaeussert.
              denn die derzeitige DNA PCR diagnostik dauert (noch und nicht mehr lange!) länger als die erkrankung selbst. somit ergeben sich aus dem wissen für den Arzt keine therapeutischen Konsequenzen.
              geben sie dem kind noch 2 zusaetzliche tage, da oft kurz nach diesem infekt die Leukos ziemlich unten sind und damit vermehrte infektanfälligkeit besteht.
              alles gute!

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