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An DOC Leistenbruch?

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  • An DOC Leistenbruch?

    Hallo, ich glaube, mein kleiner Sohne 6 Jahre alt, hat einen leichten Leistenbruch. Er hat jetzt schon ein paar mal beim Hinknieen aufgejault.

    Da er sehr dünn ist fühlt man natürlcih alles in seiner Leiste, jeden kleinen Lymphknoten auch.

    Klar werde ich zum KiA gehen, aber wenn das operiert werden mußt, habe ich die totale Angst, daß meinem Sohn etwas durch die Narkose passieren könnte. Ich weiß, daß dies eine Routineeingriff ist, aber er ist nunmal mein letztes von 7 Kindern und der ersehnte Bub nach 6 Mödels.

    Ich bin MTHFR-Mutant heterozygot. Das sollte ich wohl bei einem evtl. OP -Gespräch miterwähnen oder?

    Leider liest man ja immer nur von OPs die schlecht ausgehen für die Kinder und nicht von den vielen, wo es einfach normal läuft.

    Weiß nicht, ob sie meine Sorge nachvollziehen können.

    LG Engelsmutter


  • Re: An DOC Leistenbruch?


    Hallo,

    zunächst sollten Sie natürlich erstmal ihr Kind untersuchen lassen, der Leistenbruch ist ja zur Zeit nur eine Vermutung- wenn ich Sie richtig verstanden habe. Durch eine körperliche Untersuchung und ein Ultraschall kann in den meisten Fällen ein Leistenbruch erkannt/ausgeschlossen werden. Falls ein Leistenbruch vorliegt ist eine Operation sinnvoll und anzuraten- da dann die Gefahr besteht, dass sich Darm in den Leistenbruch einklemmt und dabei geschädigt wird. Eine Operation und eine Narkose ist sicherlich immer mit Risiken verbunden aber Sie müssen Risiko und Nutzen abwägen bzw das Risiko, das besteht wenn Sie ihr Kind nicht operieren lassen bedenken. Anzuraten ist sicherlich immer eine Klinik mit einer
    Kinderchirugie- dort besteht seitens der Chirugie/der Narkoseärzte immer mehr Erfahrung. Bezüglich ihrer MTHFR Mutation ist unabhängig von der Leistenhernie eine Diagnostik bei ihrem Sohn anzuraten.

    Viele Grüße
    P. Scheuermann

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