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Kiga Tränen und Angst und keiner da

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  • Kiga Tränen und Angst und keiner da

    Hallo,
    jetzt möcht ich mich mal erkundigen, ob ich vielleicht zu empfindlich bin, oder ob es anderen ähnlich geht. Unser Kind geht seit einer Woche in den Kindergarten, das das für uns beide schwer wird, dachte ich mir schon. (::I)
    Aber ich fühle mich so allein gelassen von den Erzieherinnen, (()unsere Kleine krallt sich an mich nachdem ich mich verabschiede, aber sie wird nicht in Empfang genommen von einer Ihrer Erzieherinnen..... ich muss sie dann in das Zimmer schleppen und sie irgendwie ablenken. Erst dann bekommt sie Aufmerksamkeit von einer Person. Ich kann sie ja nicht im Flur stehen lassen!!!! Und manch eine Erzieherin macht sich nicht einmal die Mühe sich mit Ihr anzufreunden, da sie ja doch "neu" ist. Sie ist etwas scheu, aber ein bisschen muss man doch auf das Kind eingehen, oder liege ich da falsch???? Wer kann mir da mal einen Rat geben????


  • Re: Kiga Tränen und Angst und keiner da


    Hast Du das Thema schon mit den Erzieherinnen besprochen? Hast Du sie bereits darauf aufmerksam gemacht, dass Deine Tochter besonders am Anfang eine Bezugsperson braucht? Ich kenne solche Probleme nicht, meine Tochter hat sich ein Bilderbuch geschnappt und die anderen Kinder haben sich ihr angenommen und ihr den Kindergarten gezeigt. Auch die Erzieherinnen sind sehr einfühlsam und gehen auf jedes Kind ein.

    Sollte alles nichts bringen, dann ist der Kindergarten nicht der richtige für Dein Kind.

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    • Re: Kiga Tränen und Angst und keiner da


      Hallo,
      genaus so sehe ich das auch. Werde mal mit den Erzieherinnen sprechen und wenn das alles nix hilft, werden wir uns wohl für einen anderen Kindergarten entscheiden müssen. Hoffe das geht dann auch so einfach
      (8))
      LG

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      • Re: Kiga Tränen und Angst und keiner da


        Hallöchen,
        habe meinen letzten Sohn (3Kind) im endspurt im Kindergarten,kommt jetzt in die schule. Ich kann dir wirklich sagen jedes Kind reagiert anders auf den Kindergarten und die anfangszeit. Ich kenn zwei Kigas, wobei jetzt der letzte es so handhabt, das er die Kinder die wirklich Starke Probleme haben, an die Hand nimmt und- oder auf den schoss der erzieherin sitz und abgelenkt werden. Die Mutter sollte dann einfach gehen bzw. wenn es machbar ist dem Kind noch sagen bis um zb.12.30-Mittags. Es werden Kinder aber auch erst später gebracht oder auch früher abgeholt. Dann ist die Zeitspanne nicht so lange- bis die ersehnte Mama da ist. Einen Tip gebe ich dir noch mit,es tut am Anfang immer weh, wenn das Kind beim Abschied weint und lieber mit gehen würde, aber du solltest dir vor den Augen halten das es ganz wichtig ist für das Kind, da mußt du leider auch durch. Ich weiss es sieht manchmal sehr schlimm aus, wenn man sowas sieht bzw. mitmacht, aber bedenke es gibt andere Kinder die haben es auch überlebt. Klar, sprech es auch bei-mit den Erzieherin durch. Versuche doch deinen Kind zu erzählen das du jetzt was dringend erledigen mußt, wo es nicht mit kann oder erzähle, das wenn du es abholst, irgend etwas zu zweit macht, wie zb. ein eis essen oder einen Kuchen backen, sowas hilft manchmal. Ich wünsche dir bzw. euch viel Glück für den Übergang LG ingemaus

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        • Re: Kiga Tränen und Angst und keiner da


          Hallo,
          natürlich ist erstmal die erzieherin gefragt und mit der würde ich mal ein ernstes Wörtchen reden.Geht das nicht gut, musst du zur Kiga-Leiterin.Zur Not in eine andere Gruppe.

          Manche Kinder brauchen morgens das Spiel mit der Mama , für andere ist es besser die mama geht sofort wieder.Aber gerade bei neuen Kindern ist der Kindergarten gefragt.

          Wenn nichts hilft würde ich sogar die einrichtung wechseln.Haben wir auch gemacht.

          Gruß
          Sandy

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          • Keine Tränen mehr.


            Liebe derletztemachtdaslichtaus!

            Es hört sich für mich so an, als wäre der Kindergarten wenig professionell orientiert.

            Ein professioneller Kindergarten weiß um die möglichen Schwierigkeiten einer Transition (Übergang von zu Hause in den Kindergarten).

            Nach §22 Abs. 3 SGB VIII sind Tageseinrichtungen verpflichtet mit Eltern zusammenzuarbeiten...und in wesentlichen Angelegenheiten zu beteiligen.
            Wie die Tageseinrichtung dieses Gesetz umsetzen soll, ist nicht differenziert beschrieben. Ich bin für einen Elternfragebogen oder ein, wo es darum geht, wie du dir als Mutter den Eintritt in den Kindergarten für dein Kind vorstellst. Den Du bist als Mutter auch Expertin für dein Kind.
            In einem professionell arbeitenden Kindergarten wärst du voher aufgeklärt worden, wie ein Übergang gestaltet werden kann.
            Als oberstes Gebot für einen Kindergarten heißt immer das Wohl des Kindes im Auge zu behalten; und das schien mir in der von dir geschilderten Situation nicht gewärleistet zu sein. Die Aufgabe der Erzieherin ist es, wie sonst auch, erleichterung zu verschaffen und die Stressbelastung für das Kind abzumildern. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zur Unfallprävention, da Kinder in Übergangsphasen nachweislich häufiger Unfälle erleiden. Entlastend wäre hier von der Erzieherin, die einfühlend, partnerschaftlich, wertschätzend ist und die den Eltern und den Kindern Gefühlsreaktionen zugesteht und nicht sogleich problematisiert. Entlastend wirkt ein Angebot indem du mit deinem Kind den Kindergarten schon vor Eintritt näher kennenlernen kannst, wo du die ersten Tage oder Stunden dabei sein darfst, und alles mit deinem Kind erkundschaften darfst, wo du dich dann langsam zurücknimmst und es nicht eine "ins kalte Wasser schmeißen" Methode ist. Eine Erleichterung für dein Kind ist es auch, wenn die Erzieherin ...(gleich gehts weiter)

            Kommentar


            • Re: Keine Tränen mehr.


              andere Kinder (größerer ca. 5-6 Jährige) anregt
              sich deinem Kind anzunehmen (Peergroupbildung).

              Ja, es gibt noch weitere Möglichkeiten...

              Deshalb finde ich es immer wieder erschreckend, das viele Erzieherinnen ihren Aufgabenbereich nicht hinreichend wahrnehmen. In meinen bisherigen Erfahrungen mit Kindertagesstätten, waren es meistens ältere Erzieherinnen, die ihre Aufgaben gar nicht kannten, oder zu abgestumpft waren, diese wahrzunehmen. Schlimm! Schlimm, finde ich solche Erzieherinnen! Die kriegen echt die Einschläge nicht mehr mit! Und sitzen mollig warm in ihrem Job und kriegen auch noch Geld für das Rumsitzen! UND SO EINE WIE ICH, die WISSEN hat, kriegt keinen JOB! Ich bin im Juli fertig mit der AUSbildung zur Erzieherin und finde es ganz schlimm, was es für saublöde Tanten in Einrichtungen gibt, die sich dann gar nicht um ein weinendes Kind kümmern und dich beraten...und und und..... Sorry, ich musste mich jetzt mal grad auskotzen.

              Lieben Gruß
              Jolanthe

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