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Und schon wieder ein Hörsturz...

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  • Und schon wieder ein Hörsturz...

    Hallo!
    Ich habe mich schon lange nicht mehr in diesem Forum gemeldet. Vermutlich ging es mir einfach schon wieder zu gut;-) Das Gehör war wieder prima und mein spezieller, pfeifender Freund im Ohr hat mich die meiste Zeit nicht mehr sonderlich gestört.

    Nur die Nackenverspannungen waren immer da. Trotz diverser Anwendungen (Manuelle Therapie, Rückenschule etc.) wurde es nicht besser. Ende des Jahres war ich deshalb wieder beim Orthopäden. Dieser hat mir in seiner Ratlosigkeit noch einmal 6x Manuelle Therapie und 6x Extension ("Streckbank") verschrieben.

    Letzte Woche Dienstag war dann wieder der erste Termin zur manuellen Therapie. Der Physiotherapeut hat ordentlich den Hals hin- und hergebogen. In der Nacht hatte ich dann prompt wieder einen leichten Hörsturz. Die Hörminderung war zwar relativ gering, aber Freund Tinnitus war wieder voll da und hat eindringlich bewiesen, welche Ohrgeräusche sonst noch so möglich sind. Also wieder zum HNO, wieder Cortison-Tabletten, wieder Pentoxifyllin-Tabletten.

    Das Gehör hat sich glücklicherweise wieder normalisiert. Auch der Tinnitus hat sich nun für einen Frequenzbereich entschieden. Leider für einen nervend hohen Ton. Man könnte meinen, dass der Hörnerv schwirrt oder singt. Das stört ungemein - vor allem beim Schlafen.

    Ich weiß absolut nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen der manuellen Therapie und dem erneuten Hörsturz gibt. Schließlich hatte ich ja schon vorher diverse Anwendungen. Aber irgendwie muß das bei mir mit der Halswirbelsäule zusammenhängen. Auch wenn dort trotz MRT nichts zu finden war (siehe meine früheren Einträge als User "RaHu").

    In den nächsten Wochen werde ich wohl wieder den HNO und auch den Orthopäden mit mehreren Besuchen erfreuen. Auch bei einem Kieferorthopäden werde ich mal vorbeischauen. Ich frage mich, ob jetzt noch Infusionen helfen würden.

    Bitte entschuldigt die Länge des Beitrages!


  • Re: Und schon wieder ein Hörsturz...


    Hallo!
    Mir ging es auch schon so, dass nach manueller Therapie oder auch einer Feldenkraissitzung der Tinni lauter war oder sich wieder ein Widerhall für einen Tag einstellte. Auch bei mir hat es sich bisher immer wieder eingepegelt.
    Ich versuche, den Widerhall und meinen Tinni als Teil von mir zu akzeptieren und es bekommt mir besser, als Termine bei Krankengymnasten oder Ärzten zu machen. An manchen Tagen gelingt es mir besser, an manchen noch nicht sooo gut.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du dich an den neuen Ton gewöhnst und ihr miteinander auskommt.
    Gruß
    Annette.

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    • Re: Und schon wieder ein Hörsturz...


      Danke für die aufmunternden Worte!

      Natürlich ist es wichtig, zu versuchen sich an den Tinnitus zu gewöhnen. Auch wenn es sehr schwer fallen kann.

      Aber trotzdem will ich versuchen, die Ursache zu finden. Irgendeinen Grund müssen die ständigen Probleme ja haben. Ich habe (vermutlich) nur dieses eine Leben und eigentlich keine Lust, dauerhaft mit diesen Problemen rumzulaufen. Deshalb bin ich auch nicht bereit, jetzt schon die Segel zu streichen und die Beschwerden ohne Gegenwehr hinzunehmen.

      Gleichzeitig versuche ich natürlich schon, den Tinnitus irgendwie zu akzeptieren. Das ist auch notwendig, falls es nämlich doch keine Heilung geben sollte.

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      • Re: Und schon wieder ein Hörsturz...


        Wenn Sie keinen Hörverlust mehr haben und der vorbestehende Tinnitus sich verschlechtert hat würde ich nicht zu einer Infusionstherapie raten.

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        • Re: Und schon wieder ein Hörsturz...


          Ich habe schon einmal zu Blutegel geraten.
          Ein versuch sollte es wert sein.K_H.G

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          • Re: Und schon wieder ein Hörsturz...


            Der Zusammenhang zwische HWS und Hörsturz und Tinnitus ist nicht erwiesen. Dennoch berichten sehr viele Patienten über ähnlich Begebenheiten so dass ich mittlerweile trotz fehlendem wissenschasftlichen Nachweis daran glaube. Daher halte ich die Behandlung ihrer HWS durchaus für sinnvoll, vielleicht das nächste Mal ohne manuelle Therapie denn danach berichten Patienten tatsächlich oft über Hörsturz, Tinnitus und Schwindel.

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