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medikamentöse und H.E.L.P. Therapie kombinieren

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  • medikamentöse und H.E.L.P. Therapie kombinieren

    Hallo Herr Dr. Suckfüll,
    meine Mutter (57 Jahre) hatte diesen Montag (9.10.06) einen schweren Hörsturz mit vollkommenem Hörverlust auf einem Ohr.
    Hinzu kam ein herftiger Tinitus und Schwindel.
    Leider hat sie mit der medikamentösen Behandlung (Kortison und HES) erst Mittwoch früh begonnen....ich hoffe, das war noch rechtzeitig (!??).
    Meine Eltern sind seitdem psychisch wie physisch (...können nicht mehr schlafen...) total am Ende!
    Im Forum habe ich von der HBO (von der Sie wohl nicht so viel halten) sowie von der H.E.L.P-Therapie gehört.

    Meine Fragen:

    1:
    Ist eine Kombination von H.E.L.P und Medikamenten sinnvoll?...bzw. ist es für eine HELP-Therapie NACH einer 10tägigen medikamentösen Behandlung nicht schon zu spät?
    ...ich möchte hierzu erwähnen, dass meine Mutter an genetisch bedingten, viel (!) zu hohen Cholesterin-Werten leidet!


    2.:
    Ihr momentaner Behandlungsplan sieht 10 Tage lang Infusionen, aber nur 3 Tage lang Kortison (250mg) vor.
    Sind 3 Tage wirklich genug?....

    3.:
    Von einer Bekannten hörte ich, sie sei zusätzlich mit NOVOCAIN behandelt worden....können Sie das empfehlen?

    für eine Anwort wäre ich ihnen unendlich dankbar...ich mache mir sehr grossen Sorgen!

    Vielen Dank im vorraus,
    Philipp


  • RE: medikamentöse und H.E.L.P. Therapie kombiniere


    H.e.l.p Apherese ist nach meinem Wissen bei vollkommener Gehörlosigkeit nicht getestet worden. Mein Arzt meinte, die Aussicht wäre genauso hoch wie bei Infusionen und weil Infusionen billiger sind, werden nur diese von der Krankenkasse bezahlt.

    mfg
    Quehl

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    • RE: medikamentöse und H.E.L.P. Therapie kombiniere


      Die meisten H.E.L.P. Behandlungen erfolgen nach einer Infusionstherapie die keine Besserung erbracht hat. Zu diesem schon relativ späten Zeitpunkt haben wir mit der H.E.L.P.-Apherese noch eine Reihe von Erfolgen gesehen. Auch das Alter und die Hypercholesterinämie sprechen für den Einsatz der Apherese. Leider muß ich Sie daraufhinweisen, dass die Krankenkasse in den meisten Fällen die Kosten von ca. 1000 Euro nicht erstatten wird.

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      • RE: medikamentöse und H.E.L.P. Therapie kombiniere


        Hallo Herr Suckfüll,
        erst mal vielen Dank für Ihre schnell Antwort, meine Mutter hat inzwischen eine Apherese gemacht, worauf immerhin ein Teil der Hörfähigkeit wiederhergestellt werden konnte.
        Allerdings leidet sie immer noch unter starkem Tinitus sowie einem sehr unangenehmen "Druck" auf dem betroffenen Ohr.

        Gibt es weitere Behandlungsmöglichkeiten die Sie empfehlen könnten? (speziell auch gegen das starke Druckgefühl)?

        Denken Sie eine zweite Apherese könnte (auch in Hinblick auf ihre Hypercholesterinämie) möglicherweise weitere Verbesserungen herbeiführen?

        Für Ratschläge wäre ich Ihnen sehr dankbar,
        Philipp

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