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Ohrschmerzen-Coritsonspritenz?

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  • Ohrschmerzen-Coritsonspritenz?

    Hallo!

    Ich habe vor drei Wochen einen hart geschossenen Ball vor mein Ohr bekommen, wobei mein Trommelfell geplatzt ist und die Gehörknöchelchen auch in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das ganze hat sich entzündet, ist jetzt durch Antibiotika langsam wieder besser.
    Ich habe noch immer Ohrenschmerzen, besonders nachts. Des Weiteren habe ich bei Konzentrationssachen ständig ein Piepen auf den Ohren. Außerdem fühle ich mich, als sei ich extrem lärmempfindlich. Besonders hohe Töne kann ich nicht ausstehen.
    Letzte Woche sprach der Arzt von Cortisonspritzen zur Hilfe und irgendein Spray, welches über Luftdruck in die Ohren befördert wird?! Ich habe diese Woche wieder einen Termin, aber irgendwie Angst davor. Benutzt man Cortisonspritzen nicht nur bei Gelenkschmerzen? Wohin würde die Spritze gespritzt werden? Hinter mein Ohr, darein? Ich hab ziemlich Angst vor Spritzen, weshalb ich den Arzt nicht näher gefragt habe. Wofür ist das gut? Wie oft muss man so was kriegen und in welchen Abständen?
    Was hat das mit dem Spray auf sich?
    Der Arzt sagt immer, dass wir warten müssen, wie sich das mit den Gehörknöchelchen entwickelt. Ich bin jedoch verunsichert? Heilen diese ganz von alleine oder könnte es sein, dass sie gerichtet werden müssen? Der Arzt hat gesagt, Sport wäre schädlich, da diese immer wieder erschüttert werden würden, aber Ruhe das beste wäre.
    Wie lange dauert es, bis man wieder richtig hört?
    Es sind eine Menge Fragen - ich bin so verunsichert und einfach zu ängstlich und schüchtern den Arzt selber zu fragen.
    Vielen, vielen Dank wenn sie mir antworten können...

    Anna

  • RE: Ohrschmerzen-Coritsonspritenz?


    Sie haben da ja auch ein etwas komplizierteres Problem. Grundsätzlich kommen bei Ihnen zwei Schädigungen in Betracht.
    Zum einen eine direkte mechanische und entzündliche Schädigung der Gehörknöchelchen und des Trommelfells. Auch wenn der Hörtest schon Hinweise geben, kann wird man wohl einige Wochen warten müssen um zu sehen, ob ein Schaden bleibt. Schäden am Trommelfell und den Gehörknöchelchen kann man aber durch (sehr kleine!) Operationen gut in Ordnung bringen - wenn es überhaupt notwendig ist.
    Das Pfeifen im Ohr kann zusätzlich ein Hinweis auf einen Innenohrschaden sein der sich nicht ganz so einfach beheben lässt, der aber ebenfalls auch von alleine verschwinden kann. Hierfür ist wohl auch die Kortisonspritze gedacht die manche HNO-Ärzte direkt durch Trommelfell geben. Dies hört sich schlimm an ist aber eine fast völlig schmerzlose Prozedur.

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