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Analyse bei Tinnitus

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  • Analyse bei Tinnitus

    Zunächst ein freundliches Halllo an alle und ein großes Danke für Hilfe bei dem beschriebenen Problem.

    obwohl ich mit dem tinni gut klar komme mochte mich nach 4 Wochen noch nicht kampflos dem Ohrengeräusch ergeben und habe mich deshalb entschlossen, die Ursache des tinni zu ergründen.

    1) Vorsituation:
    Ich beschäftige ab und zu mit mittellauten Dingen (weit unter 85dzb.) wie ab und zu PC-Spiele und war/bin dem normalen Stress ausgesetzt (Klausuren); ich habe mich nie schlecht gefühlt !
    Ein Piepen für die Dauer von 5Sec. hatte ich sehr selten auch mal (3x pro Jahr).

    2) Krankheitsverlauf:

    1. Tag: Ich verspüre, dass mein Hals beim Bewegen schmerz und mir auf einmal sehr kalt wird. Begleitet wird das Ganze durch Schwindel und Übelkeit/Erbrechen, also den gewöhnlichen Erscheinungen einer Erkältung inklusive gelben Schnupfe.

    2.Tag: Übelkeit und Schwindel sind verschwunden und ich versuche mit SINUPRET den Schupfen in den Griff zu bekommen.

    3.Tag: Ich fühle mich deutlich besser, der Schnupfen löst sich jedoch nicht wirklich und dazu findet sich beim Ausschnupfen häufiger blutiger Schleim im Taschentuch. Ich versuche es weiter mit SINUPRET und ASS.

    4.Tag: Der Schnupfen sitzt nun fest und auch die Ohren fühlen sich beeinträchtigt an. Ich versuche es mit Ohrspülungen (warmes Wasser) sowie ständigem Ausschnupfen. Beide Ohren sind in der Höhrfähigkeit deutlich vermindert. Deutliche Schmerzen auf beiden Ohren bis zum Kiefer setzen ein. In dem Wechselspiel aus Ausschnupfen und Gähnen (zum Druckausgleich, bei dem es immer knackt) passiert folgendes: Ein Ohr wird deutlich freier, auf dem anderen setzt ein dauerhafter Piepton (sehr Plötzlich, innerhalb einer Sekunde) ein. Auch weitere Gähnversuche bleiben erfolglos.

    5.Tag: Die Schmerzen sind verschwunden und ich erzähle meinem Hausarzt in groben Zügen was passiert ist. Dieser sagt (nach einem Blick in die Ohren): Mittelohrentzündung und meint es wäre auf dem einen Ohr (wo der Piepton aufgetreten ist) schlimmer als auf dem anderen, meint aber der Piepton würde wieder verschwinden und verschreibt mir AMOXIBETA; SINUPRET nehme ich weiter.

    6.Tag-bis Heute (7.Tag): Der Piepton ist kein Bisschen besser geworden und die Höhrfähigkeit ist immer noch ein Wenig eingeschränkt.

    3. Woche: Ich nehme 2x 600mgr. Pentoxifillin; kein Erfolg.

    4. Woche ich habe die ersten zwei Pentoxifillin-Infusion bekommen. Bisher erfolglos.

    4. Nebenerscheinung/ Charakterisierung:
    - Bei 3KHz habe ich ein sehr gering beeinträchtigtes Hörvermögen.
    - Meine Sitzhaltung war nicht immer die beste und mein Gebiss ist auch nicht vollokommen gerade, aber beim bewegen der Halswirbelsäule/ Kiefer tritt keine Änderung des Geräuschs ein !
    - Der Tinni tritt schwerpunktmäßig auf dem linken Ohr auf und ist morgens etwas leiser!
    - Ich habe vor dem Tinni mind. 1 WOche nichts lautes gehört !
    - Hörminderung bei 3KHz.

    Erste Theorie:

    Meine erste Theorie basiert darauf, dass der Tinni zeitlich genau festzumachen ist und mit dem Gähnen Wasser zusammen fällt.
    Diese Annahme geht davon aus, dass (durch die Nasenspülung angewendetes) Wasser während des Gähnens durch die Eustachische Röhre ins Innenohr gelangt ist und dort den Tinni auslöst.

    + Zeitliche kausalität ist einleutend (Gähnen, Wasser).
    + Tinni auf dem Ohr stärker, bei dem es geknackt hat (Druckausgleich/Wassertransport ?)
    + Keine Besserung durch Pentoxyfillin.

    - Druckausgleich funktionier zZ. gut (keine Probleme beim Fliegen).
    - Hätte Wasser nicht wieder selbsttätig verschwinden müssen ?

    Zweite Theorie:

    Diese Annahme geht von einer geringen Vorschädigung der Haarzellen aus (befanden sich also im Kippzustand), die durch die Ottitis dann zu meine Ungunsten gekippt wurde (also den "Rest" gegeben)

    + Erklärt Hörminderung bei 3KHz.
    + Einfluss von ASS(allerdings geringe Menge) addiert sich min Geräuschen der vorherigen Wochen.

    - Unwahrscheinlich, dass der Tinni dann genau zum Zeitpunkt auftritt, bei dem ich Gähnen/Wasser kombiniere.
    - Keine besserung durch Pentoxyfillin.
    - Keine besonders lauten Geräusche oder extremer Stress vorhanden.

    Falls sich Jemand wirklich gut mit dem Thema auskennt, wäre ich für eine fachliche Einschätzung der beiden Theorien wirklich sehr dankbar !!!

    Gruß, Michael.


  • RE: Analyse bei Tinnitus


    Das gleiche habe ich ! Toll die genaue Beschreibung !
    Der Ton ist eine Überreizung der Hörnerven durch Deinen Computer (CPU-Klirren, Lüfter, Bildschirm, Flachbildschirm)
    als sog. Elektrosmog auch nach Handybenutzung und Fernsehen (Zeilentrafo !) 3 Wochen ohne diese Einflüsse und täglich 15 Minuten eine Herzfrequenz von über 130 (Laufen, Fahrradfahren, etc.), dann kann es weg sein. Die Tabletten und Infusionen sind höchst unwissenschaftliche Versuchsballons mit nicht zu vertretenden Nebenwirkungen. Gruß

    Kommentar


    • RE: Analyse bei Tinnitus


      Ich glaube sie denken zuviel über Ihren Tinnitus nach - so festigen Sie das eigentlich harmlose Symptom. Ich würde empfehlen sich abzulenken und das Pfeifen zu ignorieren.

      Kommentar