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Otosklerose

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  • Otosklerose

    Hallo H. Dr. Suckfüll, Hallo liebe Foren-Leser:

    Wer hat schon eine OP bezüglich Otoskerose hinter sich?
    Wer hat eine Stabs-Plastik (ich glaube so heisst das)??
    Wie wars nach der OP? - Besser - Schlechter?
    Wer kann mir genauere Infos geben und nicht nur dieses
    drum rum reden, was eventuell sein könnte oder auch nicht - während und nach der OP. War gestern in Ludwigshafen in der HNO-Klinik zum abklären der vermuteten Diagnose meines HNO. Bin jetzt noch mehr verunsichert als vorher eh schon:
    Bin um jeden Beitrag dankbar!


  • RE: Otosklerose


    Die Stapesplastik ist in den allermeisten Fällen ein sehr erfolgreicher Eingriff. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle lässt sich das Gehör wieder annähernd normalisieren. Die Belastung für den Patienten ist gering , manche Operateure führen diese Operation sogar in örtlicher Betäubung durch. Detailliert kann man Sie aber nur beraten wenn man Sie untersucht hat und Ihr Audiogramm kennt.

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    • RE: Otosklerose


      Hallo Dr. Suckfüll, hallo Tante Anja,

      ich habe zwar noch keine OP hinter mir, aber vor mir. Dazu Folgendes: Ich bin seit mehreren Jahren bei einem HNO-Arzt wegen des Verdachtes auf Otosklerose in Beobachtung. Letztes Jahr im Dezember bin ich erneut hin, weil ich das Gefühl hatte, dass die Schwerhörigkeit auf meinem linken Ohr schlimmer geworden ist., was mich selbst sehr störte.

      Mein Arzt riet mir , mich jetzt operieren zu lassen und schickte mich zur Untersuchung in das Krankenhaus HH - Skt. Georg. Dort kam man zum gleichen Ergebnis.

      Ich fing an, Berichte über diese Krankheit im Internet zu lesen und mich mehr damit zu auseinanderzusetzen. Im März d. J. bin ich dann vorsichtshalber - um eine unabhängige Meinung zu bekommen - noch einmal zu einem anderen HNO-Arzt gegangen, der auch zu keinem anderen Ergebnis kam.

      Bei beiden HNO-Ärzten fiel jedoch der Name eines Operateurs, der sehr gut sein soll - Dr. Isani. Dr. Isani operiert in HH-Skt. Georg. Ich habe mich nun (schweren Herzens) entschlossen - denn ich bin erst 32 - diese Operation durchführen zu lassen und mir einen Termin für den 25.04.05 geben lassen.

      Jetzt lese ich etwas von einer "Stabs-Plastik ". Kann mir jemand verraten, was das ist?
      Weiß jemand, ob es noch einen besseren Operateur in Deutschland gibt?

      Tante Anja, falls Sie sich zu einer OP entscheiden, würde ich mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben könnten, um Erfahrungen auszutauschen.

      Ansonsten wünscht mir Glück, dass alles gut geht...

      Kommentar


      • RE: Otosklerose


        Hallo H. Dr. Suckfüll,

        Angst hat mir bei der Besprechung vor allem gemacht, dass es wahrscheinlich sein kann, dass Ohrgeräusche entstehen bzw. das Rauschen dass ich eh schon hab, noch schlimmer werden kann. Die Aussagen der Ärzte waren für mein Gefühl recht "schwammig" - blos nix genaues sagen, alle Möglichkeiten offen halten.
        Da ich ja eh schon an Tinnitus leide, wäre es für mich psychisch wahrseinlich nicht besonders gut verkraftbar, wenn zu dem Lärm in meinem Kopf noch mehr dazu kommt. Der Tinni bei beginn war schon Horror und jetzt der Gedanke, dass man sich das auch noch "freiwillig" antut - ich weiss ja nicht - da brauch ich schon gleich wieder Baldrian. Leider bin ich, was meine Ohren betrifft, sehr empfindlich und labil.

        Kommentar



        • RE: Otosklerose


          Hallo Largos,

          gerne bleiben wir in Kontakt. In dieser Homepage wird auch sehr schön erklärt was eine Stabesplastik ist.
          Schau mal unter: http://www.m-ww.de/krankheiten/hno/otosklerose.html.
          Melde dich auf jeden fall, wenn du die Op hinter dir hast und wieder fit für den computer bist.

          Kommentar


          • RE: Otosklerose


            Hr. Dr. Suckfüll,

            ist es wahr, dass es sein kann, dass es zu weiteren Geräuschen kommen kann? Darüber wurde ich von den Ärzten nicht aufgeklärt! Da ich auch gelegentlich, aber nicht regelmäßig, ein Pfeifen im Ort habe, würde mich das sehr interessieren, da ich leider auch ein Migränepatient bin.

            Mir wurde erzählt, dass die OP mein Innenohr nicht wieder verbessern würde, aber man evtl. die Verschlechterung aufhalten könnte. Ggf. würde ich hinterher ein Hörgerät tragen müssen. Mein rechtes Ohr ist übrigens top in Ordnung. Wird es durch die OP eigentlich auch schlechter?

            Kommentar


            • RE: Otosklerose


              Hallo Tante Anja,

              auf dieser Homepage werden folgende Untersuchungen empfohlen. Zitat:

              " * Röntgen der Ohrregion (Felsenbeine) zur Beurteilung der anatomischen Strukturen und eventueller Entzündungen
              * Gleichgewichtsprüfung
              * Computertomographie (CT) zum Nachweis anatomischer Veränderungen und Entzündungen
              * Tympano-Cochleäre-Szintigraphie (TCS) zum Nachweis eines aktiven Entzündungsherdes"

              Hat man sie bei Dir durchgeführt? Bei mir nicht. Mein Arzt meinte, das würde nicht viel bringen.

              Kommentar



              • RE: Otosklerose


                Nein.
                Es wurde eine normale Untersuchung der Ohren, der Nase und des Hales (Stimmbänder usw. ) gemacht. Ganz routinemäßig. Dazu wurde in Drucktest und ein Hörtest durchgeführt. Die "Schallleitung" der Schädelknochen wurde getestet.Ansonsten wurden Fragen bzgl. Hörsturz, Schindel usw. gestellt.
                Mir wurde gesagt, dass die Op angesetzt wird, man das Trommelfell wegklappt und dann eben guckt ob es Otosklerose ist oder nicht. Wenn nicht wird wieder zu gemacht, wenn doch dann wird operiert mit evtl. Einsatz einer Stapesplastik.
                Das ganze wird aller vorraussicht nach mit lokaler Betäubung gemacht (wovor ich ziemlichen respekt hab!?!)
                Meine größte Angst ist, dass Ohrgeräusche zu meinen eh schon bestehenden hinzu kommen. Ob ich das psychisch packe weiss ich nicht.

                Kommentar


                • RE: Otosklerose


                  Hallo Tante Anja und largos!
                  Am 15. 2. 05 wurde ich an Otosklerose links operiert.
                  Die OP verlief recht locker, danach hatte ich auch keine
                  Schwerzen. Während der OP hörte ich schon wieder
                  richtig gut.
                  Nach 3 Tagen wurde ich entlassen.
                  Am 5. Tag kam der Schwindel. Bei der zweiten Kontroll-
                  untersuchung mußte ich sofort dableiben.
                  Ich bekam 10 Tage Kordison volle Dosis gespritzt , jede Menge Tabletten pro Tag ca 20 und Transfusionen.
                  Es ging mir furchtbar schlecht, zudem hatte ich schlimme Gleichgewichtsstörungen.
                  Mittlerweile sind die Gleichgewichtst. fast ganz weg, aber der Lageschwindel ist immer noch da, wenn auch nicht mehr so schlimm.
                  Ach ja H ö r e n kann ich leider immer noch nicht.
                  Mein Prof. meint ich brauche Geduld.
                  Na ja ich bin skeptisch.
                  Fakt ist, nie wieder würde ich diese OP machen lassen.
                  Ich wünsche, dass es bei Euch besser gelingt.
                  Brigitte

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                  • RE: Otosklerose


                    Hallo Frankca,
                    besonders erbauend hört sich das ja nicht an.
                    ich habe gerade eben meinen op-termin ausgemacht und kurz dananch hab ich deinen kommentar gelesen. da würd ich ja am liebsten absagen.
                    was heisst - du hörst immer noch nichts? vorher hast du doch geschrieben dass due wieder hören konntest?!?.
                    Das mit dem Schwindel das ist mir bekannt dass das auftreten kann doch nach meinen infos nur ca 20% der operierten patienten. hattest du vorher auch schon probleme mit schwindel usw.???

                    Kommentar



                    • RE: Otosklerose


                      hallo largos.
                      mein termin steht! 18.04.
                      aber: nach dem kommentar von franca - ich weiss ja nicht!
                      hat dr. suckfüll dir auf deine frage geantwortet?

                      Kommentar


                      • RE: Otosklerose


                        hallo largos.
                        mein termin steht! 18.04.
                        aber: nach dem kommentar von franca - ich weiss ja nicht!
                        hat dr. suckfüll dir auf deine frage geantwortet?

                        Kommentar


                        • RE: Otosklerose


                          Hallo Tante Anja,

                          auch ich habe eben die Erlebnisse von Franca (Brigitte) gelesen. Das ist wirklich sehr Furcht einflösend, zumal ich diverse Phobien habe (z. B. vor Spritzen und Blut). Aber mein Arzt machte mich auch darauf aufmerksam, dass man auf jeden Fall ganz taub wird, wenn man nicht operieren läßt. Dann doch lieber jetzt die OP, als mit 60. Ich bevorzuge auch die OP unter Vollnarkose (wegen meiner Phobien). Ein Restrisiko besteht natürlich bei jeder OP.

                          Die Ärzte können wohl auch erst bei der OP feststellen, ob es wirklich Otosklerose ist. Ich wünsche uns, dass es etwas Harmloseres ist.

                          Dr. Suckfüll hat leider noch nicht geantwortet...

                          Ich schätze, die Zeit nach der OP wird sehr hart. Trotzdem alles Gute! (Mir graut selbst schon, aber haben wir eine andere Wahl?)

                          Kommentar


                          • RE: Otosklerose


                            Hallo Tante Anja,

                            wie geht es Dir? Bald ist es so weit. Nur noch wenige Tage. Viel Erfolg bei Deiner OP! Die Woche darauf bin ich dran.
                            Viele Grüße, largos.

                            Kommentar


                            • RE: Otosklerose


                              Hallo Largos, Hallo Franca,
                              habe meine OP hinter mir. Während der OP hatte ich heftige Schwindelanfälle aber ansonsten war alles o.k.
                              Der subjektive Hörtest war auch in Ordnung, ich konnte alles super gut verstehen was der Dok mir ins Ohr flüsterte. Am nächsten Morgen war Arztvisite und alles war noch supi, am Nachmittag dann war Chefarztvisite und dann hab ich auf dem Ohr nichts mehr gehört. Tamponade kam sofort raus, und Hörtest war super schlecht, Absolute Bettruhe wurde verordnet und Trental und Kortison. Insgesamt war ich 13 Tage im KH. Innenohr war abgefallen, warum weiss keiner. Ist aber schon etwas besster geworden und wird sich wohl auch mit dem Heilungsprozess vom Mittelohr noch alles bessern. Hoffentlich!. Wie wars bei dir Largos?

                              Kommentar


                              • RE: Otosklerose


                                Hallo Tante Anja,

                                sorry, ich komme erst jetzt zum antworten.

                                Von der OP habe ich - Gott sei Dank - nichts mitbekommen, da ich sie unter Vollnarkose hab machen lassen. Leider wurde aber die Information, dass ich eine Spritzenphobie habe, nicht weitergegeben. Und da die Beruhigungstablette zuvor nicht richtig anschlug, habe ich wohl (fast) das ganze Krankenhaus zusammengeschrien, als man mir die Nadeln für die Zufuhr legte. Das war megaheftig!

                                Was die OP direkt angeht, verlief sie gut. Leider fanden die Ärzte erst etwas anderes, was sie operierten, nämlich den Amboss- und den Hammerkopfknöchel. Die waren fest ver- oder zugewachsen und man hat sie wieder "gangbar" gemacht, sozusagen. So bekam ich also die Hiobsbotschaft, dass ich frühestens in ca. 1/2 Jahr noch mal unter's Messer muss. Na klasse! Warum sie nicht gleich Beides gemacht haben, weiss ich nicht. Ich war damals phychisch nicht in der Lage, das nachzufragen.

                                Außerdem erfuhr ich später, dass nicht mein "Wunscharzt" Dr. Esahni, sondern ein anderer Arzt operiert hat. Das war eigentlich auch nicht in meinem Sinne.

                                Die ersten Tage nach der OP hatte ich starke Gleichgewichtsprobleme. Ich konnte nicht alleine, wenn überhaupt, zur Toilette und mein Essen wurde mir gebracht. Als ich einmal alleine probierte, dieses zu holen, kam ich zwar hin, aber nicht wieder alleine zurück, so dass ich dann wieder Hilfe in Anspruch nehmen mußte.

                                Die Hörtests, die gemacht wurden, fielen positiv aus. Insgesamt war ich 6 Tage im Krankenhaus. Ein Tag hiervon ging für die Voruntersuchungen drauf.

                                Zuhause angekommen, konnte ich nicht telefonieren. Mir wurde immer schlecht.

                                Wasser durfte auch nicht in's Ohr kommen und so wurden mein Mann und ich erfinderisch was das Haarewaschen anging. Wir nahmen einen Waschlappen, den wir um einen Zahnputzbecher klebten. So ging es dann einigermaßen.

                                Mit allem drum und dran war ich vier Wochen krank geschrieben, weil ich am vorletzten Wochenende noch Ohrenschmerzen bekam.

                                Inzwischen arbeite ich schon wieder zwei Wochen. Bei großen Menschenansammlungen habe ich noch Probleme, die Leute zu verstehen. Vor allem, wenn noch Geräusche im Hintergrund sind. Mein Arzt sagt, das ist normal nach so einer OP.

                                Telefonieren tue ich überwiegend mit dem rechten Ohr, da das Hörvermögen auf dem linken noch nicht 100%ig ist.

                                Der gestrige Hörtest hat jedoch ergeben, dass sich mein linkes Gehör etwas verbessert hat. Wahrscheinlich brauch ich jetzt nur noch Geduld....

                                Übringes, ich habe keinen anhaltenden Ton im Ohr.

                                Was das Krankenhaus (Skt. Georg) angeht, denke ich, sollte es an seinem Informationsfluss arbeiten. Da auch dort Personal eingespart wird, sind alle sehr im Streß. Wenn man nicht fragt, bekommt man kaum Auskünfte.
                                Wobei - die Aufklärung im Vorwege war wirklich sehr gut, aber nach der OP sollten sich die Ärzte auch mehr Zeit für die Patienten nehmen und sich nicht alles "aus der Nase ziehen lassen".

                                Zum Wochenende hin wurden noch einige Stationen geschlossen und mit anderen zusammengefaßt. Was das soll, wenn man eh am Samstag entlassen wird, weiß ich auch nicht, aber ich wollte auch auf Nummer sicher gehen, denn ich bin ja auf diesem Gebiet im Vergleich zu den Ärzten eine Laie. Aber macht es wirklich immer Sinn, die Patienten für eine Nacht noch auf eine andere Station zu verlagern?



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