• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Hörsturz/Tinnitus/Schallempfindlichkeit

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Hörsturz/Tinnitus/Schallempfindlichkeit

    Hallo und guten Tag !

    Am 03.11.04 habe ich das erste Mal hier zum o.g. Thema gepostet und dort heute noch einmal etwas gepostet. Da es hier aber nicht aktuell erscheint, mache ich dazu noch einmal ein Thema auf - ich hoffe, das ist o.k.!?

    Ich möchte meinen Beitrag deshalb noch einmal aufleben lassen, da ich inzwischen von einer Therapie erfahren habe, die relativ neu ist. Es handelt sich um eine "spezielle Schmerztherapie", die es zwar schon länger gibt und bei den verschiedensten Körperbereichen angewandt wird, aber seit neustem auch bei Hörsturz zum Einsatz kommt und sich bewährt haben soll.

    Sie wird als therapeutische Lokalanästhesie bezeichnet. Dabei wird das Ganglion stellatum (= vegetative Schaltstelle im seitl. Halsbereich) mit einem langwirkenden örtlichen Betäubungsmittel über einen Zeitraum von etwa 10 Tagen kontinuierlich blockiert. Folge dieser Blockade ist eine enorme Steigerung der Durchblutung in der gleichseitigen Kopfhälfte und zwar wesentlich stärker als bei sonstigen entspr. Medikamenten oder der bei Hörsturz bisher eingesetzten Infusionen.

    Ich habe in der Schmerzklinik, die diese Therapie anbietet, per Mail angefragt, ob dies auch bei mir noch Sinn macht,, da mein Hörsturz ja bereits im August letzten Jahres war, oder ob es wie bei den üblichen Infusionen..."nur sinnig innerhalb der 1 Woche nach dem Hörsturz" ist..

    Die Antwort-Mail: (Zitat) "Die von uns durchgeführte Therapie zur Steigerung der Durchblutung macht auch Sinn, wenn der Hörsturz schon längere Zeit zurückliegt, denn wenn diesbezüglich Beschwerden bestehen, besteht ja immer noch eine Minderdurchblutung, die dann auch so therapiert werden kann. "

    Die 5 Infusionen sowie die Durchblutungstabletten haben meinen Hörverlust von etwa 95% auf 70-80% reduziert, Tinnitus u.. Hyperakusis habe ich weiterhin Das ist Stand seit Anfang 11/04. Die "bleibenden Schäden" sind zurückzuführen auf eine zu lange Sauerstoffunterversorgung - diese Aussage meines HNO Arztes passt aber nicht so recht zu der Aussage der Klinik, (s. Zitat).

    Ich würde gerne noch ein Dritte Meinung dazu hören.......
    und hat jemand schon einmal von dieser Therapie gehört oder gar durchführen lassen?


    Für weitere Antworten wäre ich sehr dankbar und würde mich darüber freuen.

    Herzliche Grüße
    Andrea


  • RE: Hörsturz/Tinnitus/Schallempfindlichkeit


    Hallo,
    woher schreibst Du?
    Ich würde gerne wissen, wo diese Schmerzklinik ist, da
    es sich für mich sehr vielversprechend anhört.
    Danke für die Antwort.
    Beate

    Kommentar


    • RE: Hörsturz/Tinnitus/Schallempfindlichkeit


      Hallo Beate,

      es handelt sich um die "Schmerzklinik am Arkauwald" in 97980 Bad Mergentheim. Ich habe gezielt nach Hörsturz+Cluster (letzteres habe ich leider auch) über Google gesucht und bin damit auf die Seite der Klinik gestoßen..

      Die I-Net-Adresse ist: http://www.schmerz.com/

      Am Ende der Seite sind dann die diagnosebezogenen Schmerzthemen aufgelisten. Dort kannst du dann das auf dich zutreffende wie z.B.Hörsturz u.A.. anklicken und nähere Infos erhalten.

      Herzliche Grüße
      Andrea

      Kommentar