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tinitusstörtberuf

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  • tinitusstörtberuf

    Hallo,
    ich bin ziemlich verzweifelt weil ich seit Jahren an einem tinitus leide, beidseitig, hoch und ziemlich stark.

    Jetz merke ich, daß ich im Beruf (Lehrer) nicht mehr immer alle Antworten höre, die die anderen noch hören können. Z.B. kommt auf meine Nachfrage die Antwort "das hab ich doch gerade gesagt" - und ich hab es nicht verstanden,

    Das irritiert mich. Ich weiß nicht was ich machen soll, da ein Tinitus ein Grund ist, seinen Beruf nicht mehr ausüber zu können, aber sobald ich weitere, längere Behandlungen antrete wird das über die Schulleitung /Krankenkasse bekannt.

    Was kann ich denn am besten tun?
    Ich kann nicht 2 monate "grundlos" in Therapie gehen.

    Danke für Ratschläge.


  • RE: tinitusstörtberuf


    Ich verstehe das Problem so nicht. Ein Tinnitus führt nicht zu einer Hörminderung und er ist auch kein Grund für eine Berentung. Sollten Sie Tinnitus und eine Schwerhörigkeit haben so kann unter Umständen ein Hörgerät helfen. Näheres müssen Sie mit dem HNO-Arzt absprechen. Sollten Sie "nur" Tinnitus haben und ambulante Behandlungen sind für Sie nicht ausreichend, so kann es in der Tat sinnvoll sein eine stationäre Tinnitustherapie durchzuführen. Die meisten Kliniken haben allerdings deutlich kürzere Behandlungszeiträume. Wenn die Beihilfe die stationäre Behandlung genehmigt wird das behandelnde Krankenhaus Sie für den entsprechenden Zeitraum krankschreiben. Die Krankschreibung erfolgt an Ihren Arbeitgeber ohne Nennung der Diagnose. Wenn Sie Wert darauf legen lästigen Nachfragen zu entgehen so bieten sich noch die Ferien für eine solche Behandlung an.

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    • RE: tinitusstörtberuf


      Ich verstehe das Problem so nicht. Ein Tinnitus führt nicht zu einer Hörminderung und er ist auch kein Grund für eine Berentung. Sollten Sie Tinnitus und eine Schwerhörigkeit haben so kann unter Umständen ein Hörgerät helfen. Näheres müssen Sie mit dem HNO-Arzt absprechen. Sollten Sie "nur" Tinnitus haben und ambulante Behandlungen sind für Sie nicht ausreichend, so kann es in der Tat sinnvoll sein eine stationäre Tinnitustherapie durchzuführen. Die meisten Kliniken haben allerdings deutlich kürzere Behandlungszeiträume. Wenn die Beihilfe die stationäre Behandlung genehmigt wird das behandelnde Krankenhaus Sie für den entsprechenden Zeitraum krankschreiben. Die Krankschreibung erfolgt an Ihren Arbeitgeber ohne Nennung der Diagnose. Wenn Sie Wert darauf legen lästigen Nachfragen zu entgehen so bieten sich noch die Ferien für eine solche Behandlung an.

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      • RE: tinitusstörtberuf


        Herr Dr. Suckfüll,
        ich dachte auch immer, daß Tinnitus NICHT mit einer Hörminderung einhergeht.
        Bis ich jetzt gemerkt habe, daß ich nicht mehr alles höre.
        Alle Hörtests allerdings sind prima, allerdings höre ich die Töne "durch" meine sonstigen Tinnitus-Töne hindurch, die aber wesentlich lauter sind als der zu hörende Ton.
        Also ist der Hörtest immer gut, aber der Tinitus ist laut!

        Krankschreibung an Arbeitgeber bedeutet für Beamte Hinzuziehung der Beihilfe die ein staatliches Organ ist, selbst in den Ferien.

        Berentung: Wenn Sie einen Tinitus haben, werden sie nicht einmal als Beamter auf Lebenszeit übernommen. Gleiches gilt für Übergewicht. Dafür können Sie Aids haben oder sich nicht auf den Beinen halten können (sorry, das klingt jetzt nicht nett, ist aber so), damit werden Sie Beamter.

        Tinitus ist ein Grund für eine vorzeitige Verrentung bei Beamten. Ehrlich. Leider.

        Also: ich bekomme kein Hörgerät, weil meine Hörtests immer gut sind. Aber ich höre den Tinnitus sehr laut, und höre auch nachweislich Dinge um mich herum schlechter.

        Was passiert in einer solchen Tinitusklinik?

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