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eustachische Röhren

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  • eustachische Röhren

    Guten Tag,

    ich habe seit etwa 10 Jahren nicht von selber
    durchlässige eustachische Röhren.
    Nur durch weites Mundöffnen werden sie kurzzeitig
    durchlässig (Jack Lemmon in "Ein seltsames Paar"),
    nur so kann mich von dem nicht damatischen aber
    doch unangenehmen Druckanstieg im hinteren
    Kopfbereich befreien. Zahlreiche Ärzte
    konnten mir nichts Hilfreiches dazu sagen.
    Gibt es vielleicht doch etwas, das ich tun kann?

    Danke für jede Antwort.
    Michael


  • RE: eustachische Röhren


    Manchmal hilft eine Operation an der Nasenscheidewand. Diese empfehle ich aber nur den Patienten die an gravierende Problemen wie z.B. eine chronische Mittelohrentzündung leiden. Bei Ihren sehr geringen Beschwerden wäre eine solche Op meiner Ansicht aber nicht sinnvoll.

    Kommentar


    • RE: eustachische Röhren


      Hallo,

      evtl. müssten Sie einmal Gewichtsveränderungen vornehmen und/oder den Körperfettanteil messen lassen und ggf. verändern. Warum??? Ich werde versuchen es Ihnen zu erklären!

      Also, die eustachische Röhre (der Verbindungsgang zwischen Mittelohr und Nasen-Rachenraum) ist umgeben von einem Fettpolster und einem Venengeflecht. Diese beiden Strukturen halten die Ohrtrompete in einem bestimmten Spannungszustand. Ist nun ein Mensch sehr dünn, so dass sogar dieses Fettpolster abgebaut wurde, oder hat der Patient einen sehr niedrigen Blutdruck, so dass der Füllungsdruck dieser Venen gering ist, dann klafft die eustachische Röhre und es resultieren die beschriebenen Beschwerden. Für diese Blutdruckhypothese spricht u.a., dass die Symtome wenn man im Bett liegt, also bei orthostatischer Änderung beeinflußbar sind. (Orthostatisch heißt soviel wie "die aufrechte Körperhaltung betreffend", z. B. Kreislaufdysregulation oder auf deutsch: eine vor allem im Stehen auftretende Störung des Blutkreislaufs durch Hypotonie (erniedrigter Blutdruck) mit Schwindelzuständen, Ohrensausen, herabgesetzter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, vor allem aber Gang- und sogar Stand-Unsicherheit bis hin zur Sturzgefahr, evtl. sogar Bewusstseinsstörung.)
      Bei Übergewicht ist der Füllungsdruck, wie oben beschrieben, einfach zu groß. Ein gesundes Mittelmaß an Körpergewicht ist deshalb als Vorbeugung verschiedener Auslöser von Krankheiten immer sehr empfehlenswert.

      Hat man weder Unter- noch Übergewicht, sollte man den Körperfettanteil ebenfalls als Problemauslöser in Betracht ziehen, denn hier könnte dann z.B. auch ein Knackpunkt liegen. Es kommt nämlich nicht nur darauf an, ob das Gewicht nicht in Ordnung ist, sondern auch wieviel Fettanteil in diesem Gewicht enthalten ist. Also ruhig einmal abchecken lassen. Ein Versuch ist es meiner Meinung nach wenigstens Wert und Schaden kann es auch keinen hinzufügen. Alles Gute für Sie.

      Kommentar


      • @Anja


        Ich habe immer einen Körperfettanteil von 23-25 Prozent. Ist das gut oder schlecht?

        Ich bin 1,70m und wiege 64 kg. (22 Jahre und weiblich)

        Kommentar



        • RE: @Anja


          Hallo,

          bei Frauen zwischen dem Alter von 20-24 Jahren gilt:

          als gut - ein Fettanteil von 22,1 %
          als mittel - ein Fettanteil von 25,0 %
          und als erhöht - ein Fettanteil von 29,6 %

          Sie liegen also nicht sooooo schlecht! Bei Problemen der eustachische Röhren könnte aber auch hier noch eine Abnahme des Fettanteils evtl. einen kleinen Erfolg bringen. Schaden kann es in jedem Fall nicht. Halt nur nicht abrupt irgendetwas durchführen. Keine Nulldiäten oder so einen Quatsch, weil das zulaufen auf ein Untergewicht ja auch nichts bringt - im Gegenteil. Hier gilt nur der Fettanteil ..

          Kommentar


          • RE: eustachische Röhren


            Hallo Anja!
            Zunächst herzlichen Dank für Ihre Antwort!
            Lang hat's gedauert (die erste Fettanteil-Waage,
            die ich mir zugelegt habe, war defekt.)
            Nun weiß ich aber: mein Fettanteil liegt bei 20,5 %,
            Wasser bei 55,4 %, mein Gewicht ist 74,7 kg, ich bin 52 Jahre alt.
            Ich bewege mich gerne, laufe hin und wieder und bin ansonsten gesund, soweit bekannt.
            Nur meine eustach'schen Röhren entlassen den Druck
            aus dem Kopf durch diese Röhren nur wenn ich sie
            "mechanisch" - durch Aufreißen den Mundes -
            dazu zwinge.
            Tja, und keiner kann mir erklären wie das kommt.
            Beste Grüße
            Michael

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