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Grund für Hörsturz

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  • Grund für Hörsturz

    Hallo,
    ich bin 23 und doktere soeben mit hörsturz nr. 2 herum (nr. 1 vor 4 jahren auf dem linken ohr, eine woche krankenhaus, jetzt keine beschwerden mehr, nr. 2. jetzt, wird aber auch schon wieder).

    jetzt wollte ich mich einfach mal nach den möglichen gründen erkundigen:

    ich habe einen fettwert von 20%, keinen bluthochdruck (eher zu niedrig), bin sonst sehr gesund und sportlich. und: ok, ich hatte gerade beruflich und privat jede menge stress, aber eigentlich wurde es jetzt besser.

    nachdem ich eigentlich nicht vorhabe, mein gehör irgendwann mal völlig zu verlieren würde ich gerne wissen, was ich meinem körper gutes tun kann, um das risiko für hörsturz nr. 3 zu minimieren.

    Glöckchen


  • Vorbeugung Hörsturz


    Allgemein anerkannte Maßnahmen um einem Hörsturz vorzubeugen gibt es nicht. Eine Reihe von Studien, und das ist auch meine persönliche Meinung, gehen davon aus, dass für den hörsturz die gleichen Risikofaktoren zutreffen wie für andere Durchblutungsbedingte Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt und Schlaganfall). Von diesen sogenannten kardiovaskulären Risikofaktoren gibt es eine ganze Reihe die man selbst beinflußen kann oder die vom Arzt mit Medikamenten beeinflußt werden können. Wenn Sie 40 Jahre oder älter sind würde ich Ihnen empfehlen die folgenden Punkte zu berücksichtigen:

    nicht Rauchen
    übberprüfen des Cholesterin
    Messung des Blutdruckes
    Bestimmung des Blutzuckers
    Reduktion von Übergewicht, körperliche Aktivität
    Vermeidung von krankmachender Streß
    Vermeidung von erhöhtem Alkoholkonsum
    Bestimmung der Blutviskosität (Fibrinogen)

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    • RE: Vorbeugung Hörsturz


      und was gilt für Leute unter 40 jahre?

      bei niedrigem Blutdruck, normalem Cholesterin,
      aber Übergewicht (BMI 33)?

      wie und bei welchem Arzt bestimmt man die Fibrinogene und zahlt das die Kasse?

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      • RE: Vorbeugung Hörsturz


        Würde mich auch interessieren, da eben wie gesagt genau Durchblutungsschwäche bei mir NICHT vorhanden ist...

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        • RE: Vorbeugung Hörsturz


          Hallo !

          Hatte meinen ersten Hörsturz auch mit 19, dann kein halbes Jahr später schon wieder.. wurde recht schnell behandelt und war dann bzw. bin immer noch beschwerdenfrei :-) Bei mir kams damals wahrscheinlich davon dass ich einen Monat vorher meine Weisheitszähne gezogen bekam wobei die Kieferhöhle verletzt wurde... mir hat das später mal jemand gesagt dass die Weisheitszähne auf einem Akupunkturpunkt liegen und ab und zu mal solche Beschwerden auslösen... tja, kann man jetzt glauben oder nicht !!! Mein HNO wollte damals auch dass ich zum MRT gehe zum Ausschluss eines Akustikusneurinoms und einen Test auf Borreliose machen lasse... ersteres habe ich gemacht, war aber Gott sei Dank alles in Ordnung :-))) Und nu möcht ich da áuch nicht mehr drandenken :-))) Wirst du ambulant behandelt ??

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          • RE: Vorbeugung Hörsturz


            Hallo,
            bin auch davon betroffen. Mein generelles Problem ist die Steilstellung der Wirbelsäule. Angefangen hat es nach einem Computerarbeitsplatz mit Schwindel und Ausfall eines Gleichgewichtsorganes. Dann gesellte sich der Tinnitus dazu. Den habe ich heute immer noch kann aber damit leben. Über meherer Jahre gabe es dann einen Mix aus Hörsturz + Schwindel. So zwei mal im Jahr bin ich davon betroffen, meist im Frühjahr und im Herbst. Die Infusion mit HAES und Physiotherapie richten es dann wieder. Dabei überzeugt mich die Physiotherapie eigentlich mehr, weil meist schon nach der ersten Behandlung der HWS eine wesentliche Besserung eintritt. Das Auftreten der Beschwerden gerade im Frühjahr und Herbst soll öftres vorkommen als in den anderen Monaten. Ich lasse mir demnächst auch zwei Weisheitszähne entfernen. Der Zahnarzt meint die werden früher oder Später Probleme bereiten. Aufgrund der Röntgenaufnahme ist mir das auch klar geworden. Beide sind noch nicht durchgebrochen. Der eine liegt so hoch, dass er nach der Ausssage eienes ganzheitlichen Zahnmediziners die Ursache für meinen Tinnirus seien könnte (drückt auf einen der Gesichtsnerven). Mag ja sein, aber ob das für einen Hörsturz ausreicht? Ich tippe mehr auf die HWS. Angst vor dem Ziehen habe ich nicht, nur mache ich mir dabei mehr sorgen um meine HWS wenn ich auf dem Zahnarztstuhl bin. Die Überdehnung könnte nämlich wieder zu den alt bekannten Problemen führen da ich an zwei Wirbeln Randzacken habe (ist ein Hinweis auf Bandscheibenprobleme). Die könnten ein Blugefäß z.B. A. vertibralis abdrücken oder wie im Moment die Nerven im Spinalkanal. Man sollte die Sache doch mehr ganzheitlich betrachten. Wie heißt es so schön, "man kann ja auch schließlich Flöhe und Läuse zur gleichen Zeit haben". Bin heute beim MRT (HWS und Kopfgelenke). Melde mich nach der Auswertung wieder. Noch etwas zur Vorbeugung: Das Blut dünn halten, mit viel gesundem Wasser (3 Liter dürfen es ruhig sein; bei Kafffee oder Biergenuß noch mehr Wasser trinken), ausreichend Vitamin C, Vitamin E, Fischölkapseln oder wer es mag ASS.
            Nachrichtlich: habe im Internet im Zusammenhang mit Tinnitus mehrfach Hinweise auf Quecksilber gefunden, Amalgamprobleme ob aber, ... ???

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