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Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

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  • Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

    Hallo.

    Muss ein bisschen ausholen.
    Ich habe aufgrund einer HWS-Problematik UND Bruxismus seit 2012 linksseitig einen Tiefton -Tinnitus. Ausgelöst wurde der wohl durch falsche Haltung am PC. Das hat sich aber erst durch Behandlungen bei diversen Fachärzten rausgestellt, da der Ton irgendwann relativ laut war und ich Hilfe gesucht habe. Durch MT, Osteopathie und eine Jigschiene, habe ich ihn auf eine Lautstärke reduzieren können, die sehr gut zu kompensieren war. Allerdings ist meine Jigschiene vor 3 Jahren kaputt gegangen und ich habe, weil ja alles gut war, keine neue machen lassen. Und halt keine mehr getragen. So haben sich natürlich die Muskeln die auch Auswirkungen auf das Gehör haben immer mehr verhärtet. Da haben auch die eher unregelmäßigen Osteopathie-Termine wohl nichts mehr ändern können.... Denn: Im Frühjahr 2020, als der Corona-Wahnsinn anfing und sich in der Arbeit eine tiefgreifende und heftige Veränderung ankündigte, fiel mir auf, dass das Geräusch im linken Ohr morgens wesentlich lauter war- aber da sich das im Laufe des Vormittags wieder reduzierte, hab ich dieses Warnsignal natürlich weiterhin ignoriert. Am 06.12. war meinem Körper dann alles zuviel und ich hatte den Ton laut im Ohr. Den ganzen Tag. Wurde quasi "angeschrien". 2 Tage nonstop Arbeit am PC machten das natürlich nicht besser. Ein Nottermin bei der Osteopathin zeigte, dass ich im HWS und Kieferbereich total "zu" bin und ich reagierte auf diese Behandlung so heftig wie noch nie. Nach der Erstverschlimmerung verändert sich der Tinnitus eigentlich ständig. Er ist leiser und manchmal fast auf dem ursprünglichen "Level". Ich bin jetzt 2 Wochen krank geschrieben und versuche, mich weitgehend zu entspannend. Das Ohrgeräusch zeigt mir gerade sehr wohl, wann es meiner HWS zuviel wird...
    War auch beim Zahnarzt und habe Termine für eine neue Schiene bekommen. Allerdings erst im Januar. Ebenso wie die Termine beim Physiotherapeuten. Und wieder Osteopathie.

    Nun meine Fragen:
    Bin ich da auf dem richtigen Weg?
    Bin ich zu ungeduldig, weil ich 1 Woche nach der osteopathischen Behandlung und Tragen meiner alten Schiene (Zahnarzt sagte, das geht noch, besser als nix) noch keine durchgängige Besserung zu merken ist?
    Was mache ich wenn ich wieder arbeiten muss? PC lässt sich nicht komplett vermeiden.

    Sorry für den langen Text.
    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Katl


  • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

    Es dauert sicher eine Weile, bis die Therapien greifen, schließlich hat es auch länger gedauert, bois sich die Symptome entwickelt haben.

    Du könntest auch mal Tebonin versuchen, hilft manchmal bei Ohrgeräuschen, ggf. nach Rücksprache mit dem Arzt.

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    • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

      Ps,
      der HNO sollte sich das natürlich auch nochmal anschauen.

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      • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

        Hallo Tired,
        vielen Dank für deine Antwort.
        Ja, da hast du natürlich Recht, dass das alles dauert. War beim ersten Mal auch so.... Umso ärgerlicher ist es, dass ich es so weit habe kommen lassen. Sollte mir wirklich eine Lehre sein... Achtsamer meinem Körper gegenüber zu sein, vor allem weil ich ja WEISS was mein Problen ist.
        Tebonin hab ich mir bestellt, mal schauen was passiert. Und sollte es kommende Woche nicht besser sein, geh ich wohl nich mal zum HNO. Der kennt mich, hatte mir das Tebonin auch letztens verschrieben.
        Grüße!
        Katl

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        • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

          Dann wünsche ich dir gute und schnelle Besserung.;-)

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          • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

            Was ist Ihre HWS Problematik ?
            Gibt es ein aktuelles MRT ?
            Einen alten u. od. neuen Bericht ?
            -------------------------------------------------------------------
            Betreff HWS ist ein aktueller Bericht ganz wichtig. (MRT)

            Dieser gibt einem Physitherapeuten wichtige Hinweise.
            Er weis dann ziemlich genau wo er ansetzen muß um
            z.B. Reize auszulösen, Blockaden zu lösen.
            Dieser gibt Ihnen auch Übungen für daheim mit.
            --------------------------------------------------------------------
            Möglicherweise schaukeln sich die einzelnen Problematiken
            die Sie genannt haben gegeneinander auf !?
            MfG

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            • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

              Hallo Bagh11,
              ich bin 2008 vom galoppierenden Pferd voll aufs Genick gefallen. Habe eigentlich Glück gehabt dass ich noch lebe. Dabei hat sich wohl meine Wirbelsäule steil gestellt und der Atlas verschoben. Die Steilstellung hat (allerdings Jahre später) ein Röntgenbild beim Orthopäden gezeigt. Den schiefen Atlas hat meine Osteopathin bei der ersten Sitzung festgestellt.
              Ich denke auch, dass meine Kiefergelenkproblematik UND meine HWS beide für das Ohrgeräusch verantwortlich sind. Ich ärgere mich so sehr, dass ich nicht dran geblieben bin und mich um eine neue Jigschiene, regelmäßig Osteopathie und zusätzlich MT gekümmert habe. Vor allem, als mich mein Ohr im Frühjahr ja gewarnt hat!!!
              Jetzt, nachdem mich mein Ohr quasi richtig amgeschrieen hat , bin ich aktiv geworden und muss nun warten, bis die Termine Mitte Januar losgehen.
              Momentan bin ich krank geschrieben und versuche vor allem durch Entspannung, Lockerungsübungen und Wärme, das Ohr wieder zu besänftigen. Ein bisschen besser ist es, aber von dem Zustand, den ich kompensieren kann noch weit entfernt. Aber es "arbeitet". Da muss ich wohl, wie Tired schon schrieb, Geduld haben. Vor 4 Tagen saß ich noch mit "brüllenden Ohr" in der Arbeit vorm PC....
              Grüße
              Katl

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              • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

                Das ist richtig AUA !
                War auch Reiterin, hatte auch einige sehr heftige
                Reitunfälle, glücklichweise zwar mit heftigen Beschwerden
                allerdings ohne bleibende Schäden.

                Mein schlimmster Unfall war ein Abstieg bei einem Jungster
                kopfüber.
                Situation nach im Kopf, buckeln, festbeißen,
                kopfüber zur Bande Absturz.
                Hatte das Pferd schon einige Tage beritten u.
                kannte die Unwilligkeit auch aus der vorangegangenen
                Ausbildung wie longieren, satteln, anreiten.

                Nach dem Abwurf, den ich noch in Erinnerung habe gibt
                es keine weitere Erinnerung wie ich überhaupt auf das
                Pferd gekommen bin, geschweige denn wie ich nach
                Zeugenaussagen zu weiteren Reitaktionen gekommen ist.
                Ich hätte mich wieder auf dieses Pferd gesetzt, dieses
                weiter geritten ohne Probleme.
                Irgenwann bin ich am Eingang gelandet mit dem Pferd,
                es machte knack, ich selbst konnte wieder die Umgebung
                wahrnehemen.
                Zeugen haben mir berichtet das ich direkt danach wieder
                auf das Pferd gestiegen bin, meine Übungen weiter
                gemacht habe es keine Probleme gab.
                Ich selbst konnte mich an nichts erinnern.
                Dauerte wohl ca 10 Min., habe wohl auch reagiert.
                -----------------------------------------------------------------------------
                Bei allem wäre anzuraten hier ganz aktuelle neue
                Untersuchungen anzustreben.
                Spezifisch beim Fachorthopäden !
                CT, MRT betreff HWS !?

                Kiefersituation eventuell eine 2e Meinung einholen !?
                Neues Konzept erstellen ?
                ------------------------------------------------------------------------------
                Was ich auch ganz wichtig finde, leider viel zu wenig
                komuniziert wird , ist die Zusammenarbeit der Ärzte untereinander !!!
                ------------------------------------------------------------------------------
                Hier sind Sie selbst möglicherweise gefordert ?
                Geduld braucht es auf jeden Fall.
                Allein schon um Termine zu bekommen, die Untersuchung
                u. das Ergebniss abwarten.
                --------------------------------------------------------------------------------
                Alternative wäre mit Überweisung einen Sondertermin
                über die KV zu bekommen.
                Hier kann Sie Ihr betreuender z.B Hausarzt beraten.
                MfG



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                • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

                  Hallo Bagh11,

                  ich habe gestern noch mit meinem HNO geschrieben (er macht grad Mailsprechstunde) und habe ihm von meinen aktuellen Problemen berichtet. Er ist auch Fachmann für Tinnitus und meinte, dass mein Weg ein guter ist und ich auf jeden Fall zur Manuellen Therapie sollte. Da habe ich ja schon Termine für Mitte-Ende Januar. Die werde ich mal fragen was die bei der Behandlung sagen- wahrscheinlich wäre es sicher sinnvoll, nochmal zum Orthopäden zu gehen um zu schauen, was die HWS macht. Da hat mir der HNO auch einen empfohlen. Allein um schon was ausschließen zu können
                  Was mir wirklich sehr gelegen kam war, dass meine Osteopathin am Montag nochmal einen Termin frei bekommen hat. Da gehe ich nochmal hin- und werde dann NICHT wie beim letzten Mal danach noch 3 Stunden am PC sitzen.

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                  • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

                    Bei der Zahnschiene ist es eh der zweite Zahnarzt, der da aktiv ist. Die, die kaputt gegangen ist, ist einfach nur auf eine einfache Aufbissschiene aufgebaut worden.
                    Mein jetziger Zahnarzt wird mich vermessen, Röntgen usw. Das ist schon ne andere Hausnummer. Zuvor muss aber der Antrag bei der KV gestellt werden etc...
                    Ja, Geduld ist wohl das, was ich jetzt am meisten brauche.
                    Und was Pferde angeht: Seit dem Unfall saß ich auf keinem mehr drauf. Ist wohl besser so...
                    Viele Grüße!

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                    • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

                      Dann drück ich mal feste die Daumen, dass du damit bald weiter bist und die Probleme Geschichte.;-)

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                      • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

                        Hallo Katl, dann drück ich mal die Daumen !!!

                        Betreff: MRT- HWS
                        Hier würde ich eine Physiotherapie in Anspruch nehmen !

                        Wichtig das der Physiotherapeut neben der Überweisung
                        auch den Bericht des Radiologen bekommt !


                        In der Überweisung sind nur Oberbegriffe für die
                        Symptomatik, Allgemeinsymptome genannt,
                        sogenannte Schlüssel.
                        Im Mrt-Bericht stehen die Details, darauf kann sich
                        ein fachorientierter Physiotherapeut einstellen !

                        Zudem kann dieser Ihnen viele hilfreiche Tipps geben
                        für Übungen daheim ! Speziell auf Ihre Situation
                        ausgerichtet !
                        Ganz wichtig die Komunikation!

                        Leider gibt es nur 6 Verordnungen auf Rezept,
                        man kann jedoch weitere 6 Therapien anhängen od. später
                        noch wahrnehmen.

                        ---------------------------------------------------------------------------------
                        Was das Reiten betrifft hat mich die Weigerung dieses eine
                        Pferd weiter zu reiten den Job gekostet. (Nach dem Unfall).

                        War danach eine harte Zeit.
                        Trotzdem hatte ich immer wieder die Chance Pferde zu bereiten.
                        Habe diese auch wahrgenommen.
                        Inzwischen bin ich auch komplett raus aus diesem Thema.
                        Was überwiegend berufliche Gründe hatte (Schichtarbeit).
                        Denke da teils auch mit Wehmut dran !....
                        ---------------------------------------------------------------------------------
                        Alles Gute,
                        schöne Weihnachten u. einen guten Rutsch,
                        MfG

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                        • Re: Mechanischer Tieftontinnitus- der richtige Weg?

                          Hallo zusammen.
                          Ich hatte mich ja im Dezember wegen meinem Tiefton-Tinnitus gemeldet. Ich bin seitdem ganz schön unterwegs was Behandlungen angeht:
                          MRT HWS (altbekannte Steilstellung, aber Bandscheiben okay, kein Prolaps oder so)
                          Physio
                          Stoßwellentherapie (sehr, sehr verspannte Muskeln)
                          Osteopathie
                          Zahnarzt und neue Zahnschiene
                          Zum HNO gehe ich noch und mein Hausarzt macht ein großes Blutbild und einen Checkup.
                          Der Ursprungston im Ohr reagiert und ist in seinen Frequenzen schon ruhiger und auch leiser geworden, je nachdem wie entspannt ich bin. Auch Bewegung tut ihr Gutes.
                          Aber jetzt habe ich seit ein paar Tagen das Gefühl, als hätte ich meinen Ohren zuviel zugemutet. Links höre ich seit ein paar Tagen immer wieder ein Zischen und auch rechts habe ich zwischendurch leise Geräusche. Alles wird nach einiger Zeit leise oder hört auf, wenn ich z.B. beim Autogenen Training entspannt auf dem Rücken liege und keine Bewegungsimpulse mehr sende. Teilweise nicke ich deshalb auch ein.
                          Was ist da los?
                          Zum Schlafen habe ich mir immer wieder leise Meditationsmusik über Kopfhörer angehört und phasenweise brauchte ich gar keine Musik, da ich den Ton im Ohr gut kompensieren konnte.
                          Aber so wie das gerade ist, schlafe ich seit ein durchgehend mit Musik im Ohr, da ich durch diese "Entladungen" im Ohr total irritiert bin.

                          Zwei Fragen:
                          Muss sich mein Körper erholen und reagiert deshalb mit vermehrten Geräuschen?
                          Ist die Musik in der Nacht schädlich für meine Ohren, da ich sie doch manchmal 6-8 Stunden "höre"? Aber nur so schlafe ich grad gut und tief. Allerdings möchte ich mir keine weiteren dauerhaften Ohrgeräusche dadurch "züchten".

                          Was habt ihr für eine Meinung dazu?
                          Viele Grüße
                          Katl

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