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Liquorrhoe möglich?

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  • Liquorrhoe möglich?

    Hallo,

    ich habe mir vor fast genau drei Wochen den Kopf sehr stark gestoßen (bin von unten beim Aufstehen an eine Kante gestoßen). Es war fast oben in der Mitte des Kopfes.
    Seitdem tröpfelt es aus meinem rechten Nasenloch - mal mehr, mal weniger, je nach Lage. Wenn ich mich nach vorne beuge, tropft es manchmal stärker. Außerdem habe ich fast ständig einen salzigen Geschmack im Mund. In der letzten Woche war ich beim Internisten/ Hausarzt, da ich vor fünf Wochen eine Bronchitis hatte. Ich musste Antibiotika nehmen. Ich habe ihn gefragt, ob es auch Nervenwasser sein kann oder noch vom Infekt kommen kann. Er sagte, Nervenwasser könnte es nicht sein, da müsste ich ja einen Schädelbruch gehabt haben. Allerdings hat er auf meinem Kopf die "Kerbe" vom Stoß ertastet. Danach war ich erstmal beruhigt. Das Tropfen und dieser Geschmack hören aber nicht mehr auf.
    Daher habe ich mir nun Glucoseteststreifen gekauft (Normalwert, 20, 50 mg/dl und höher, insgesamt 6 Abstufungen). Demnach wäre der Wert über 50 mg/dl, was beim normalen Nasensekret doch nicht vorkommen dürfte?
    Kann es sein oder bilde ich mir alles nur ein? Ich traue mich auch nicht mehr zum Arzt, da ich Angst habe belächelt zu werden.

    Viele Grüße

    Lena


  • Re: Liquorrhoe möglich?

    Sie sollten auf jeden Fall noch einmal zu einem HNO-Arzt, damit dieser die Flüssigkeit untersuchen kann. Auch wenn der Austritt von Hirnwasser sehr selten ist und dem ganzen meist ein massiveres Trauma zu Grunde liegt, als das, das Sie geschildert haben, muss man die Beschwerden ernst nehmen. Sie können Ihn auch nach einem CT der Nasennebenhöhlen fragen. Hierbei kann der Radiologe die Knochenstrukturen zwischen Gehirn und Nasennebenhöhlen beurteilen und eine Fraktur sehen.

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    • Re: Liquorrhoe möglich?

      Vielen Dank für Ihre Antwort!
      Ein CT wurde inzwischen gemacht. Es wurde keine Fraktur gefunden. Der Arzt sagte jedoch, es müsse unbedingt noch Beta-2-Transferrin getestet werden, da es sich auch um einen Haarriß handeln kann. In der nächsten Woche habe ich einen OP Termin in einem anderen Bereich. Ist es richtig, dass der Wert unbedingt zuvor abgeklärt werden sollte, weil eine Infektionsgefahr besteht? Oder halten Sie es für so unwahrscheinlich, dass ich darauf verzichten kann? Laut Arzt soll ich es unbedingt zuvor testen lassen. Ich war im Krankenhaus in der HNO- Ambulanz. Dort konnte man den Wert komischweise nicht testen. Es wird schwierig für mich den Wert bis Ende der Woche testen zu lassen. Der überweisende HNO-Arzt konnte es auch nicht testen.

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      • Re: Liquorrhoe möglich?

        Im Krankenhaus hätten sie den Wert nur stationär getestet. Ist es für niedergelassene HNO-Ärzte denn so ungewöhnlich diesen Test durchführen zu lassen?

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        • Re: Liquorrhoe möglich?

          Sie sollten den Test auf jeden Fall durchführen lassen, da bei einer Verletzung der Schädelbasis das Risiko für Infekte im Bereich der Hirnhäute und des Gehirn erhöht wäre. Fragen Sie am besten Ihren HNO-Arzt, wo Sie den Wert bestimmen lassen können.

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          • Re: Liquorrhoe möglich?

            Hat es noch ein, zwei Wochen Zeit oder sollte es schnellstmöglich durchgeführt werden?

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