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pulssynchroner Tinnitus

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  • pulssynchroner Tinnitus

    Sehr geehrter Herr Doktor,
    ich habe Ihnen schon einmal geschrieben wegen meines Problems mit dem pulssynchronen Tinnitus.
    Ich habe dieses Problem schon etwa 20 Jahre, und in der letzten Zeit hat sich der Tinnitus noch verstärkt, d. h. ich werde morgens oder nachts mitunter wach davon, wobei dann auch der Puls ansteigt.
    Es wurde vor Jahren ein MRT Schädel mit Kontrastmittel gemacht, aber nichts gefunden.
    Nun war ich vor kurzem bei einem Neurologen, der mit Duplexsonographie die Kopf- und Halsgefäße untersucht hat und im Bereich der Arteria Carotis Communis eine Knickbildung festgestellt hat, die evtl. für das Geräusch verantwortlich sein könnte.
    Er empfiehlt ein MRT Angio mit Kontrastmittel.
    Da ich mittlerweile 80 Jahre alt bin, und unter einer Generalisierten Angststörung leide, habe ich große Bedenken gegen diese Untersuchung.
    Ich hätte gern Ihren Rat erbeten, ich bin total unschlüssig.
    Hinzufügen möchte ich noch, dass das Geräusch leiser wird, wenn ich den Kopf nach vorn neige und lauter, wenn ich den Mund weit öffne.
    Vielen Dank
    Chris0901


  • Re: pulssynchroner Tinnitus

    Pulssynchrone Ohrgeräusche können durchaus durch benachbarte Gefäße ausgelöst werden.
    Bei Untersuchungen sollten generell immer Nutzen und Belastung gegeneinander abgewogen werden. Wenn es für Sie wichtig ist, den Ursprung des Geräusches zu kennen, können Sie die Untersuchung machen. Gegebenenfalls kann sie das Rätsel aufdecken. Da es sich bei der Kopfschlagader um ein durchaus lebenswichtiges Gefäß handelt und man es nicht einfach verschließen kann, wird es schwierig sein, im Falle der Diagnosestellung eine Therapie einzuleiten, die das Geräusch bessert und keine belastende Operation ist. Schildern Sie am besten Ihrem Neurologen Ihre Bedenken und fragen Sie Ihn nach dem weiteren Vorgehen, falls der Befund auffällig ist. Ihr Neurologe wird Ihnen auch sagen, falls es noch weitere Indikationen für die Bildgebung gibt.

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