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Entzündung o.Ä. im Rachen.

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  • Entzündung o.Ä. im Rachen.

    Guten Tag,
    Seit Anfang April beobachte ich eine geschwollene Rötung in meinem Rachen, da zu diesem Zeitpunkt ein Kloßgefühl im Hals auftrat, welches aber nach etwa 2 Wochen verschwand.
    Mein Hausarzt hat sich bei der Anfertigung eines Blutbildes auch meinen Rachen angeschaut und den Hals abgetasten, er konnte keine Auffälligkeit feststellen.
    Seit etwa vier Tagen beobachte ich die Bildung eines Eiterbläschens (?)
    Da ich aufgrund einer Angststörung und weiteren psychischen Leiden in Behandlung bin, wird es wohl kein großes Wunder darstellen, dass mich diese Entwicklung beunruhigt (wie fast jede Veränderung am Körper).
    Auch wenn bereits große Fortschritte zum Beispiel das Ermöglichen einer Blutuntersuchung trotz Phobie vor spitzen Gegenständen erfolgten, ist dies noch immer ein großer Knackpunkt.

    Hier nun die Bilder:
    9.4.2019
    https://www.bilder-upload.eu/bild-5e...12177.jpg.html
    7.5.2019
    https://www.bilder-upload.eu/bild-5b...12346.jpg.html
    8.5.2019 (Bläschenbildung)
    https://www.bilder-upload.eu/bild-13...12467.jpg.html
    9.5.2019 (Eiterbläschen (?) verkleinert)
    https://www.bilder-upload.eu/bild-b2...12509.jpg.html

    >Farbintensität der Bilder variiert aufgrund falscher Einstellungen der Kamera, die Färbung ist so nicht zu 100% akkurat (insbesondere bei Bild 1 wurde die Helligkeit stark erhöht)

    Mein nächster Kontrolltermin (mit Blutabnahme) findet in etwa 4 Wochen statt.
    Kein langer Zeitraum, das weiß ich, aber eventuell könnte mich eine grobe Einschätzung etwas zur Ruhe bringen.

    Mit freundlichen Grüßen!


  • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

    Eine genau Diagnose aufgrund von Bildern im Internet ist leider schwierig. Es könnte sich durchaus um eine Entzündung des sogenannten Seitenstrangs handeln, was fast immer unbedenklich ist. Auch das vorübergehende Kloßgefühl könnte zu einem akuten Infekt passen, der aktuell am abklingen ist. Trotzdem wäre es sicherlich sinnvoll, einen HNO-Arzt aufzusuchen. Dieser kann den Rachen genau untersuchen und auch gegebenenfalls mit einer Panendoskopie eine Probe entnehmen und pathologisch untersuchen lassen.

    Kommentar


    • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

      Guten Abend,
      vielen Dank für ihre Einschätzung!
      Ich habe mich etwas in die Thematik gelesen und erfahren, dass die Seitenstrangangina wohl oft eine Folgeerkrankung einer Erkältung o.Ä. ist.
      Vor etwa zwei Monaten hatte ich mit einem harnäckigen viralen Infekt der Atemwege zu kämpfen, um einen bakteriellen Infekt auszuschließen, erfolgte auch hier eine Blutuntersuchung, in welcher sich jedoch keine Bakterien nachweisen lassen konnten.
      Nachdem diese Erkrankung endlich ausgeklungen war, fingen direkt Beschwerden mit dem Hals an.
      Die Lymphknoten sind nicht angeschwollen, weich und gut beweglich, dies stellte der Hausarzt beim letzten Besuch auch nochmal fest.

      Ab und zu habe ich leichte Halsschmerzen, jedoch nichts dramatisches.
      Schnell fühlt sich der Hals trocken an, dies lässt sich mit einer Flasche Wasser aber auch direkt wieder beheben.
      Das Kloßgefühl (mittlerweile nur noch recht leicht und nicht dauerhaft) ist meist beim Gefühl eines trockenen Rachens vorhanden.

      Noch ein paar weitere Informationen:
      Ich bin Mitte 20 und habe (Gott sei Dank) bisher keine Krebserkrankung erlitten.
      Ich konsumiere absolut keinen Alkohol, Tabak auch wirklich nur sehr selten und wenn, dann auch sehr wenig (mal an einem Abend, wenn man mit dem Freundeskreis unterwegs ist).
      HPV wäre bei mir auch nicht bekannt, eine Neuinfektion wäre auch eher auszuschließen, da ich seit nun einigen Jahren die selbe Partnerin habe.
      Mein einziger (bekannter) gesundheitlicher Markel sind nicht mehr wirklich funktionsfähige Schwellkörper in der Nase, da über Jahre Nasenspray mit Xylometazolin verwendet wurde und die Schwellkörper nicht mehr abschwellen, hier wird wahrscheinlich eine OP nötig sein, da auch durch einen Entzug keine Besserung festzustellen war.

      Hier möchte ich noch ein aktuelles Bild (heute geschossen) beifügen:
      https://www.bilder-upload.eu/bild-19...85577.jpg.html

      Der "Eiter"(?) ist vollständig weg, zur Zeit als Dieser auftrat würde ich auch sagen, hatte ich am öftesten einen leichten ziehenden Schmerz im Hals.
      Ich trinke aktuell viel Wasser und Tee, was ja bei einer Entzündung vorteilhaft für eine gute Genesung sein sollte.

      In drei Wochen habe ich einen Termin beim Hausarzt, um erneut meine Leberwerte unter die Lupe zu nehmen, da ich Valdoxan einnehme.
      Da momentan die Gewöhnungsphase ist, bin ich ab und an innerlich sehr unruhig.
      Ich leider u.A. an einer wirklich massiven Cancerophobie, da ich durch Hirntumore bereits drei Menschen verloren habe (und da sagt man, dass diese Erkrankung sehr selten ist....), weshalb mir diese Veränderung des Rachens auch starke Unruhe bereitet.

      Wenn Sie sich den Verlauf ansehen, würden Sie zu einem zeitnahen Arztbesuch raten oder würde die Kontrolle in 3 Wochen (mit ggF. Überweisung zum HNO Arzt) ausreichen?


      Kommentar


      • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

        Ein Nachtrag:
        Da mein HNO-Arzt bald Urlaub hat und ich so lange nicht warten mag (auch wenn es nur etwas Harmloses ist), habe ich einen Termin für den 16. ergattern können.

        Kommentar



        • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

          Guten Tag,
          am 16. ergab sich beim HNO-Arzt, dass meine Nasenschleimhaut zu trocken ist, dies war abzusehen, auch die Fehlfunktion der Schwellkörper wurde nochmal bestätigt.
          Hier wird nun mit Nasenspray mit Cortison gearbeitet.

          Die Rötung am Seitenstrang wäre laut HNO-Arzt nichts dramatisches.
          Etwa zwei Tage nach der Untersuchung ließ das Kloßgefühl auch nach und die Rötung ging ein wenig zurück.

          Leider heilte es nicht vollständig ab, sondern kam nun wieder in vollem Ausmaß zurück.
          Hier ein Bild:
          https://www.bilder-upload.eu/bild-d6...12285.jpg.html

          Das Kloßgefühl ist wieder da, mein Hals ist verschleimt und die Schmerzen sind auch zurück.
          Am Dienstag habe ich einen Termin beim Hausarzt, den werde ich das mal anschauen lassen und auch die Entzündungswerte bestimmen lassen.
          Nicht dass es chronisch wird, da keine ordentliche Behandlung stattfand.

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          • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

            Guten Abend,
            über einen Monat später ist keine Besserung eingetreten:
            https://www.bilder-upload.eu/bild-6b...88812.jpg.html

            Es sieht sogar eher nach einer Verschlechterung aus.
            Tatsächliche Schmerzen habe ich nicht, nur ein Trockenheit-/ Kloßgefühl.
            Weder mein HNO noch mein Hausarzt hielt diese Veränderung des Seitenstranges für bedenklich, jedoch mache ich mir langsam sorgen, da es nicht besser wird.

            Es könnte natürlich auch nur eine chronische Entzündung sein, die durch die Problematik mit meiner Nase und die häufige Mundatmung enstanden ist.
            Jedoch kann ich natürlich keine ernsthafte Erkrankung ausschließen, was bei mir für starke Unruhe sorgt.

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            • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

              Guten Morgen,
              leider ist noch immer keine Besserung eingetreten.
              Einen Termin beim HNO habe ich für Ende dieses Monats bekommen.
              Die Hausärztin hat es sich auch einmal angeschaut.
              Epstein-Barr schließt sie aus.
              HPV käme für sie auch eher weniger in Betracht.
              Sie verschrieb mir eine Mundspühlung, welche ich leider nicht vertagen habe.
              Das tägliche Gurgeln mit Listerine hat auch nichts bewirkt.

              Der Seitenstrang verursacht immer wieder einen recht leichten stechenden Schmerz, welcher jedoch sporadisch auftritt und sich durch nichts aktiv auslösen lässt.

              Das linke Nasloch ist auch trotz des Absetzens des alten Nasensprays und der Nutzung eines schonenden Allergiesprays zu 80% der Zeit verstopft.

              Ich habe den Verdacht, dass die Rötung des Seitenstangs mit den Problemen zusammenhängt, die das linke Nasloch verursacht.
              Der HNO erwähnte Mitte des Jahres bereits, dass es möglich ist, dass der Schwellkörper trotz Absetzen des Sprays nicht mehr seiner eigentlichen Funktion nachgehen kann und operativ verkleinert werden muss.
              Bestätigt sich der Verdacht, dass dies wirklich die Ursache für die Veränderungen des Seitenstrangs ist, werde ich mich wohl oder übel der Operation unterziehen, damit es hier endlich mal ein Ende nimmt.


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              • Re: Entzündung o.Ä. im Rachen.

                Ps.
                Ich habe vergessen das Bild anzuhängen!

                https://www.bilder-upload.eu/bild-25...46268.jpg.html

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