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Entzündung im Ohr, Brummenn, Druck, Sekret - was tun?

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  • Entzündung im Ohr, Brummenn, Druck, Sekret - was tun?

    Schönen guten Tag,

    ich bin 70 Jahre alt und würde mir gerne ein Zweitmeinung holen:

    Ich leide seit einigen Wochen an Brummen, Druck und Schmerzen im linken Ohr. Mittlerweile höre ich auch kaum noch was auf dem Ohr.
    Hinter meinem Trommelfell ist Sekret vorhanden, das Trommelfelld war wohl auch etwas gewölbt. Es liegt eine Entzündung vor, die scheint wohl chronisch zu sein und wnen ich das richtig verstehe, spricht man hier von einer Mittelohrentzündung.
    Bislang wurde das mit abschwellenden Nasentropfen behandelt und einem Medikament, welches das Sekret verflüssigen sollte.
    Da dies nichts geholfen hat, hat der HNO Arzt nun das Trommelfell angeschnitten und das Sekret abgesaugt. Zusätzlich kam Antibiotika ins Ohr und ich habe Antibiotika Clindamycin zur Einnahme erhalten. Auch das hat nur kurzfristig geholfen, nach einer Woche waren alle Symptome wieder da, auch das Sekret.
    Daher wurde das Sekret abermals abgesaugt und ich habe abermals Antibiotika, dieses Mal Ciloxan 3mg erhalten, für drei und nicht für zehn Tage. Nach ein paar Tagen ist bereits erkennbar, dass die Symptome wieder da sind und das Ohr auch wieder voll Sekret ist. Mir wurde mitgeteilt, dass der nächste Schnritt dann die Klinik wäre.

    Meine Frage ist nun, was sollte nun weiter getan werden? Was wird man wahrscheinlich in der Klinik tun? Und was bedeutet das alles für mich, wieso helfen die Antibiotika nicht und was hilft mir dann?

    Vielen Dank
    Tobi Schmidt


  • Re: Entzündung im Ohr, Brummenn, Druck, Sekret - was tun?

    Entzündungen des Mittelohres können oft hartnäckig sein. Die abschwellenden Nasentropfen sind sicherlich hilfreich, die Belüftung im Mittelohr zu verbessern.
    In einer HNO-Klinik könnte z.B. ein Paukenröhrchen gelegt werden, dass längere Zeit das Sekret abfließen lässt. Bei sehr ausgeprägten Befunden kann auch eine größere Operation nötig sein. Zudem hat eine intravenöse Gabe der Antibiose oft eine bessere Wirkung als in Tablettenform. Bei der Wahl des richtigen Antibiotikums ist häufig ein Abstrich sinnvoll. So kann die Wirksamkeit der Medikamente und eventuelle Resistenzen erkannt werden. Manchmal spielen auch Vorerkrankungen, wie beispielsweise Diabetes eine entscheidende Rolle und können die Heilung verzögern.

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