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massive polypöse Schwellung des Tubenwulstes

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  • massive polypöse Schwellung des Tubenwulstes

    Guten Tag,

    kurz zur Krankheitsgeschichte (w., 37 Jahre, Nichtraucher, wenig Alkohol).
    Ende Mai bekam ich vermutlich durch Verkühlung im Urlaub einen grippalen Infekt mit zunächst 1 Woche leicht erhöhter Temperatur, Kopfschmerzen und Husten, daraufhin folgte 1 Woche Halsschmerzen, 2 Wochen Schnupfen und dann im Anschluss 2 Wochen mit leichten Ohrenschmerzen, immer begleitet von einer sehr nasalen Stimme. Da ich dann in der 7. Woche schlecht hörte überwies mich der Hausarzt zum HNO. Er diagnostizierte einen beidseitigen Paukenerguss. Nachdem er das Ohr durchgepustet hat war wieder ein Druckausgleich möglich und seither höre ich auch wieder sehr gut (bekomme aber noch Cortsionspray) und die nasale Stimme ist auch so gut wie weg.

    Der HNO führte außerdem eine Endoskopie des Nasenrachenraumes durch (in dem er vorher mit getränkter Watte betäubte) und diagnostizierte eine massive polypöse Schwellung des Tubenwulstes beidseits. Ich hatte das so verstanden, als seien das die "Polypen". Im Arztbrief, den ich nun als Kopie bekommen habe, steht nun drin, dass er eine Kontrolle der Tubenwülste in 3-4 Monaten zum Ausschluss eines Tumors empfiehlt. Das hat mich total schockiert und nun habe ich natürlich auch Angst, dass es etwas schlimmeres sein könnte. Ist das denn wirklich eine Option, wenn man nach einem längerem Infekt beidseitig diese massive Schwellung hat, dass es sich hierbei um Tumoren handeln könnte?

    Ich achte jetzt natürlich auf jedes Zipperlein (habe einseitig rechts immer dumpfe Kopfschmerzen die von der Augenbraue über die Schläfe gehen, etwas Druck auf dem rechten Ohr, immer etwas komisch schmeckenden Schleim, der den Rachen runter fließt und wache nachts manchmal mit einem lauten Atemzug und Herzrasen auf). Können das auch Symptome von "harmlosen" Polypen sein?

    Mein HNO ist jetzt im Urlaub, dann fliegen wir 4 Wochen in den Urlaub und eigentlich wollen "wir" gerade schwanger werden. Bin jetzt total verunsichert, ob ich mit diesem "Verdacht" überhaupt schwanger werden "darf", bevor das endgültig abgeklärt ist.

    Wie schätzen Sie das ein? Muss ich mir wirklich Sorgen machen? Ich dachte immer, solche Tumoren wären wenn dann einseitig und eher bei Rauchern, Alkoholikern, älteren Männern...


  • Re: massive polypöse Schwellung des Tubenwulstes

    Eine bösartige Erkrankung ist zwar eher unwahrscheinlich, dennoch sollten Sie nicht auf eine Abklärung verzichten. Sollte der HNO-Arzt immer noch eine ungewöhnliche Schwellung sehen oder z.B. eine Vergrößerung, könnte ein MRT zur genaueren Beurteilung erfolgen.

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