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rezidivierende Tiefton-Hörstürze

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  • rezidivierende Tiefton-Hörstürze

    Hallo Herr Dr. Suckfüll, seit November 2011 erleide ich immer wieder kleine Hörstürze auf dem linken Ohr im Tiefton-Bereich - 1x in 2011, 1x 2012, 1x 2014, 1x 2015, 3x 2016 und jetzt vor einigen Tagen, Januar 2018. Bislang hat sich das Gehör immer davon erholt, einmal wurde mir gesagt, "sie hören das Gras wachsen". Ich habe gelesen, dass es sich um einen endolymphatischen Hydrops handeln könnte. Nun habe ich Angst, dass ich einen Morbus Menière entwickele. Wie ist Ihre fachliche Meinung? Meine HNO-Ärztin spricht von einem idiopathischen Hörsturz.


  • Re: rezidivierende Tiefton-Hörstürze

    Hallo Frau Dolle

    Wie äußern sich denn bei Ihnen diese Hörstürze und wie lange dauern diese bei Ihnen ?

    Kommentar


    • Re: rezidivierende Tiefton-Hörstürze

      Guten Abend Herr Dr. Suckfüll,

      sie dauern in der Regel nicht länger als 2 Tage. Immer sind 1 oder 2 Tieftonfrequenzen betroffen, die ich dann nicht mehr hören kann. ( Brauche dann 30 Dezibel, bis ich sie beim Hörtest höre). Ein Druckgefügk gehört auch dazu. Mein Brumm-Tinnitus verschwindet dann oder ist außerhalb meines Kopfes zu hören. In letzter Zeit gesellt sich deutlicher Schwindel hinzu. Zwischen den Hörstürzen hatte ich öfter Lagerungsschwindel, der leider nicht gänzlich verschwindet.

      Vorgestern abend verspürte ich bei einem Konzert (Piano + Gesang, also nichts übertrieben Lautes!) Hyperakusis und auch wieder Druck und Hörbeeinträchtigung. Nach 20 Minuten habe ich das Konzert verlassen. Habe dann noch eine Betahistin 12 mg eingenommen. Gestern morgen wollte ich dann in Urlaub fliegen - die leichte Hörminderung und der Druck bestanden weiterhin, ich musste außerdem brechen und Schwindel baute sich auf. Als ich im Flughafen in der Schlange bei der Security Kontrolle stand, wurde mir so schwindelig, dass ich den Flug nicht antreten konnte. Dann fing ich wohl an, zu schnell zu atmen, ein Kribbeln in der linken Hand und Verkrampfungen kamen hinzu. Ich wurde dann in die Uniklinik in die Neurologie gebracht (HNO lehnte ab), Die konnten nichts feststellen, bin dann wieder nach Hause. Für mich stand fest: ich habe Morbus Menière!

      Besten Dank für Ihr Feed-back,

      ​​​​​​​Claudia Dolle

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