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Polypöse Schleimhautschwellung

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  • Polypöse Schleimhautschwellung

    Sehr geehrter Herr Suckfüll,

    vor einem Jahr bekam ich wegen einer Sache im Hals ein CT (mit Kontrastmittel) und ein MRT gemacht. Damals stellte man eher als Nebenbefund fest, dass ich sowohl in der rechten Kieferhöhle wie auch im hinteren linken Siebbein jeweils eine geringfügige polypöse Schleimhautschwellung habe (ca. 4-5 mm). Weder mein HNO noch der Radiologe schenkte diesem Befund Beachtung. Ein Jahr später, diese Woche, habe ich ein weiteres MRT bekommen. Diese beiden Schwellungen sind immer noch da. Zwar ist die Größe unverändert, aber sie sind definitiv dar. Als ich im Netz recherchierte, stieß ich immer auf die Aussage, wenn so etwas einseitig vorkommt, muss man dies auf jeden Fall näher überprüfen, da sich dahinter auch ein Tumor (gut oder bös) verstecken kann. Beschwerden habe ich diesbzgl. keine, aber nun Angst, dass eine Tumorerkrankung dahinterstecken könnte und keiner kümmert sich darum. Ich sprach mein HNO darauf an, ob man da jeweils zur Absicherung eine Biopsie nehmen könnte. Er meinte aber, dass diese Veränderungen so ungeschickt liegen, dass dies nicht ohne Weiteres bzw. Risiken zu machen ist. Ich habe mir schon überlegt, in eine erfahrene Klinik zu gehen und mir dort Rat zu holen..

    Wie sehen Sie das? Sollten einseitig "vermutete" Polypen immer biopsiert werden, um einen Tumor auszuschließen bzw. zu bestätigen. Diese ganze Sache macht mir momentan einfach große Sorgen.

    Vielen Dank und Grüße

  • Re: Polypöse Schleimhautschwellung

    Haben Sie auch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nasenatmungsbehinderung, Sekretfluss aus der Nase oder in den Rachen? Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung kann die Anwendung eines cortisonhaltigen Nasensprays (z.B. Nasonex) z.B. 6-8 Wochen eine Besserung bringen. Tatsächlich sollte ein einseitiger Befund abgeklärt werden. Da es aber leider aus der Ferne schwierig ist die Bilder (CT) zu beurteilen empfehle ich Ihnen sich bei einem HNO-Facharzt vorzustellen und die Möglichkeiten zu besprechen. Zudem kann der HNO Arzt auch feststellen ob eine Nasenscheidewandverkrümmung vorliegt und möglicherweise Polypen in der Nase mit dem Endoskop erkennen.

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    • Re: Polypöse Schleimhautschwellung

      Sehr geehrter Herr Suckfüll,

      vielen Dank für Ihre Antwort.

      Ich habe tatsächlich seit ca. 4 Wochen das Problem, dass ich eine vermehrte Schleimbildung in der Nase habe und mir dies wahrscheinlich den Rachen hinunterläuft. Ich habe seit vier Wochen das typische postnasal drip syndrom. Ich war deswegen schon mehrmals beim HNO. Der konnte nur weißen schaumigen Schleim in der Nase feststellen, hat dann auch mit Ultraschall die Kieferhöhlen angeschaut. Er sagte dann auch "verschleimt". So nehme ich seit ca. 3 Wochen Kortisonnasenspray und Sinupret, es tut sich aber nichts. Deshalb wurde jetzt zusätzlich noch ein Antibiotikum verschreiben (seit 3 Tagen), obwohl nichts vereitert ist. Ich habe auch keinerlei Schmerzen oder Druck. Vom Gefühl her bekomme ich nur etwas schlechter Luft und eben diesen ständigen Schleim im Hals, von dem man räuspern muss. Raushusten läßt sich da nichts. Die Bronchen sind auch frei. Auf meinen Wunsch hin wurde dann ein aktuelles MRT gemacht, hmm, ein CT wäre wohl besser gewesen. Was mich nun aber wundert, ist, dass in der Beurteilung steht "Keine Sinusitis". Bis auf die o.g. beiden kleineren Schleimhautschwellungen ist alles regelrecht belüftet. Ich habe allerdings hypertrophierte Nasenmuscheln und ein Nasenseptumdeviation nach rechts. Das wusste ich aber schon aufgrund dem CT vor einem Jahr. Da mir das aber bisher keine Probleme bereitete, wollte ich da auch nichts machen.
      Mir machen, wie schon gesagt, einfach diese beiden Schleimhautschwellungen Sorgen. Die haben sich seit einem Jahr zwar nicht verändert, aber die Angst ist da, ob da nicht ein tumoröser Prozess dahinterstecken könnte. Mit dieser Vorstellung möchte ich so nicht weitermachen, da ich mir denke, sollte dies was bösartiges sein, dann kann man jetzt vielleicht noch was tun, wenn diese Veränderungen nur wenige Millimeter groß sind. Kann seit Tagen vor Aufregung nicht mehr richtig schlafen. Ich war bei 2 HNO-Ärzten, die zwar sagten, sie würden da nichts machen. Aber ich werde nächste Woche einen Termin in der Kopfklinik in HD vereinbaren, da ich möchte, dass dies biopsiert bzw. entfert wird. Allerdings glaube ich nicht, dass diese geringen Schleimhautschwellungen für mein derzeitiges Problem verantwortlich sind, da ich diese größenunverändert schon mind. ein Jahr habe, aber meine Probleme erst seit 4 Wochen da sind.

      Vielen Dank.

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      • Re: Polypöse Schleimhautschwellung

        Das CT aus der Ferne genau beurteilen zu können ist leider etwas schwierig. Ich empfehle Ihnen aber sich bezüglich der operativen Möglichkeiten mit einem HNO-Facharzt zu besprechen. Sinnvoll wäre auch falls pulmonale Beschwerden bestehen, also die Lunge durch den post nasalen dip gereitzt wird, die Lunge untersuchen zu lassen.

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