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Lymphadenopathie

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  • Lymphadenopathie

    Meine Geschichte (ich bin 37J., weibl.) begann vor ca. 8 Monaten. Kurz vor dem Sommerurlaub bekam ich auf einmal Halsschmerzen. Beim Schlucken tat es nicht weh, aber ich wurde nachts munter, da ich beim seitlichen Liegen furchtbare Schmerzen am Hals hatte. Der Arzt meinte ich hätte eine Seitenstrangangina und verordnete Antibiotika. Ich konnte keine Besserung feststellen. Im Urlaub wurde es dann doch etwas besser.

    So ging es nun mehrere Monate - einmal besser, einmal schlechter - ich hatte 3 versch. Antibiotika, immer ohne Besserung. Meine Blutwerte wurden auch oft kontrolliert - ich hatte immer erhöhte Entzündungswerte und erhöhte weiße Blutkörperchen. Ich fühlte mich aber bis auf diese Halsschmerzen nie krank. Einmal bekam ich zu den Halsschmerzen auch Ohrenschmerzen mit starkem Juckreiz hinter dem Ohr. Kein Arzt fand eine Ursache dafür.

    Ebenfalls habe ich links am Hals oft ein Hitzegefühl, dort wo ich den geschwollenen LK vermute...

    Im November hatte ich ein MRT mit folgender Diagnose: Mäßige submandibuläre und zervikale Lymphadenopathie links mehr wie rechts (entsprechend den Robbinschen Stationen 2a und 3) ohne MR-tomographischen Anhalt auf Äthiologie - klinischer Krankheitswert? Entzündlich reaktiv? Etwas prominente Rachentonsillen links mehr wie rechts - Klinik? Anamnese? Streckfehlhaltung der HWS, polipoide Schleimhautschwellung im Recessus alveolaris maxillaris sin.
    Mein HNO meinte dazu es wäre eigentlich alles ok. Aber im Befund steht auch noch das am Kieferwinkel mehrere LK mit einer Gesamtausdehnung von 3,4 cm zur Darstellung kommen mit mäßiger Kontrastmittelaufnahme. Was bedeutet das?

    Eine Biopsie eines LK wurde nicht gemacht, da die anscheinend so "blöd" an der Schlagader liegen, das es zu gefährlich wäre, und laut Arzt nicht notwendig ist.

    Außerdem habe ich seit Herbst ab und zu das Gefühl das etwas im Hals kratzt und nicht weggeht, d.h. ich spüre es auch beim Schlucken. Aber nicht immer. Oft ist dieses Gefühl auch mal eine Woche weg, auf einmal spüre ich es wieder....

    Ich habe trotzdem Angst das eine ernste Erkrankung vorliegen könnte, die einfach nur nicht erkannt wurde. Außerdem würde ich schon gerne eine Biopsie machen lassen, vielleicht kennt jemand einen Spezialisten, der sich da ran traut... (ich komme aus Österreich)!

    LG


  • Re: Lymphadenopathie

    Ich rate Ihnen einen unverbindlichen Beratungstermin im nächsten größeren Spital auszumachen. Die Kollegen in Wien sind z.B. sehr gut.

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    • Re: Lymphadenopathie

      Vergessen Sie hierzu aber nicht alle Befunde, insbesondere die CT Bilder mitzunehmen.

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      • Re: Lymphadenopathie

        Danke für Ihre rasche Antwort. Aber was denken Sie persönlich: ich war beim Hausarzt, im KH Braunau in der HNO-Ambulanz und bei 2 versch. HNO-Ärzten. Keiner hatte eine Erklärung und jeder meinte, die Schwellung ist unbedenklich, meine Sorgen unbegründet. Eine Biopsie oder Entfernung nicht nötig.... Denken Sie, ich sollte unbedingt in einem Spital vorstellig werden, oder nur zu meiner Beruhigung....?

        Würde man jede Veränderung im MRT sehen, oder ist trotzdem noch zB. eine Spiegelung anzuraten?

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        • Re: Lymphadenopathie

          Solange der Knoten nicht entfernt wurde und der Pathologe eine Diagnose gestellt hat, kann keiner der Kollegen eine Erklärung haben.

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