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brauche Mut

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  • brauche Mut

    Hallo alle zusammen,
    ich sitze hier gerade und bin im Moment einfach nur verzweifelt. Hatte am Wochenende (mal wieder) einen Hörsturz. Nur dieses Mal ist er nicht einfach so wieder verschwunden. Auf dem rechten Ohr bin ich so gut wie taub. Ich kriege täglich Infusionen mit Cortison und zusätzlich Trental. Was ich brauche ist einfach nur eine riesen Portion Zuversicht und Hoffnung, dass ich bald wieder Besserung verspüre. Ich habe einfach Angst, dass dieser Zustand bleibt oder dass ich beim nächsten Hörsturz auch das Gehör auf dem anderen Ohr veliere. Meinen Sohn nicht mehr lachen zu hören wäre unerträglich...


  • Re: brauche Mut


    Hallo Janni,

    wurden denn bei Dir schon alle möglichen Ursachen abgeklärt? Halswirbelsäule, Kiefergelenk, Blutuntersuchung (Schilddrüse, Hormone) etc.? Es ist wichtig, dass alles abzuklären...
    Ansonsten vorbeugen durch ausreichendes Trinken, gesunde Ernährung, Entspannungsübungen...

    Wünsche Dir alles Gute,
    Selena

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    • Re: brauche Mut


      Hallo Selena,
      nein, so etwas hat noch kein Arzt bei mir erwähnt! Und ich habe schon ein paar mehr Hörstürze in diesem Leben gehabt... Ich habe vom meinem Zahnarzt vor längerer Zeit einmal eine Unterkieferschiene bekommen, in der Hoffnung, dass sich der Tinitus verringert - leider Fehlanzeige. Da ich ständig Nackenverspannungen habe, habe ich auch das einmal meinem Arzt gesagt - hätte keine Ursache. Da ich mit diesem Hörsturz meinen HNO-Arzt gewechselt habe und bisher doch zufrieden bin, sollte ich diese Punkte wohl mal anfragen?! Vielen Dank schon mal für Deinen Hinweis.
      Heute, nach 1 1/2 Wochen, ist mir von den Medikamenten übelst schwindelig. Aber immerhin habe ich ein subjektives Gefühl, dass sich etwas zum positiven tut. Noch 4 Tage Infusionen - mal sehen, wie es dann ausschaut.
      Vielen Dank und viele Grüße
      Janni

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      • Re: brauche Mut


        Die Heilungschancen nach einer kompletten Ertaubung sind zwar nicht so gut wie bei einem "normalen" leichterem Hörsturz aber Sie sind durchaus vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch auf der anderen Seite einen Hörsturz erleiden ist sehr gering.

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        • Re: brauche Mut


          Mir geht es genau so, Mut und Zuversicht und
          vor allem die Beeinträchtigung aktzeptieren und
          nicht daran zu zerbrechen, sich nicht isolieren
          oder den Leidenden spielen, sondern versuchen
          damit zu leben und immer die Hoffnung haben daß
          es besser wird,
          Habe den Hörsturz 2 Wochen, leider keine Besserung, belastende Geräusche meiden, das Rauschen im linken Ohr überhören, sportliche
          Betätigungen, Reha psychologische Betreuung oder
          auch Selbsthilfegruppen in denen man sich mit-
          teilen kann. Würde mich freuen wenn jemand sich
          bei mir mit der gleichen Symthomatik meldet.

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          • Re: brauche Mut


            Hallo !
            Hatte am 13.12.06 einen Hörsturtz.(3 Tage nach der geburt meines Sohnes)Bin links so gut wie taub.Nach vielen Medikamenten, 3 Infusionstherapien..bin leider immer noch Taub.Ich soll mich nicht so stressen..Das ist bei einer Mama von einem 12Monate altem Kind schwierig. Im Moment probiere ich ein Hörgerät aus.Es kann mir keine Sprache verständlich übermitteln, aber Geräusché. Und das ist für mich auch wichtig,schon alleine fürs Gleichgewicht.
            Bin 31 und heiße Bettina.Würd mich freuen, wenn du dich mal meldest.B)

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            • Re: brauche Mut


              Hallo Bettina,
              ich kann Dir so nachempfinden was Du jetzt durchmachst. Ich hoffe sehr für Dich, dass sich in der kommenden Zeit Dein Gehör wieder einstellt.
              Ich habe nach der Infusionstherapie nach etwa zwei Wochen mein "altes Gehör" wiedererlangt. Ich bin allerdings vererbungsbedingt eh leicht schwerhörig. Ein Hörgerät besitze ich auch - trage es aber nie. Ich hatte mit einem "aha-Effekt" gerechnet. Ähnlich wie mit einer Brille. Stattdessen empfand ich mehr Rauschen und alles total unangenehm. Die eigene Stimme über das Hörgerät zu hören ist einfach abartig. So liegt das gute Stück in der Schublade.
              Mittlerweile hatte ich vor ein paar Wochen mal wieder einen Hörsturz - nach ein paar Stunden hat sich mein Gehör aber wieder eingestellt.
              Nach der Geburt meines Sohnes häuften sich die Aussetzer in meinem Ohr. Wie soll man sich mit einem kleinen Kind die Ruhepausen gönnen, die man in so einer Situation braucht???
              Ich mache auch den Fehler, dass ich viel zu sehr auf mein Ohr achte. Sind die Geräusche nicht lauter? Hör ich gerade anders? Da ist doch ein Druck im Kopf? Und so weiter. Nicht gerade förderlich... Täglich habe ich neben dem chronischen Tinnitus zusätzlich kurzes Pfeifen und kurze Höraussetzer mal auf dem einen, mal auf dem anderen Ohr. Die machen mich sofort nervös und ich habe Angst, dass es bleibt oder sich ein Hörsturz anbahnt. Sich im Alltag dann zurückzunehmen und sich zu entspannen fällt mir schwer. Ich nehme dann meist eine Ginko-Tablette - vielleicht hat sie in meinem Falle ganz einfach den gewünschten Placebo-Effekt?
              Ich war dank dem Tipp von "Selena77" beim Zahnarzt und beim Orthopäden. Ich trage seit knapp zwei Wochen eine Unterkieferschiene (obs Erfolg verspricht - wer weiß das schon). Meine HWS ist auch untersucht worden - alles bestens. Immerhin wurde ein bisschen Ursachenforschung betrieben.
              Soviel zu meinem Stand der Dinge. Für Dich hoffe ich das Beste. Dass sich Deine Lebensqualität wieder einstellt und Du Dich in vollen Zügen an Deinem Sohn erfreuen kannst. Muttersein ist schön aber eben auch mal sehr stressig. Vielleicht findest Du die ein oder andere Rückzugsmöglichkeit. Ich wünsche es Dir. Alles Gute für Dich :-)

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