• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Haarausfall durch Interferon

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Haarausfall durch Interferon

    Hallo!
    Ich habe im Juni 2014 die Diagnose MS erhalten und Spritze seitdem dreimal die Woche Interferon Beta. Nach vier Wochen fing der Haarausfall an und besteht seit heute. Laut Trichoscan hab ich 70% der Haare verloren und hab nur ein Wachstum von 55% momentan. Ich habe jetzt Angst, dass der Ausfall bis zum äußersten geht, da kein Ende in Sicht ist. Die minox Lösung habe ich abgesetzt, da der Ausfall darunter genauso stark war wie ohne und sich jetzt der Haarausfall ohne nicht schlimmer geworden ist.
    Blut- und Hormonspiegel sind in Ordnung. Allerdings reagieren meine Haare wohl empfindlich auf Testosteron. Als ich mal die Pille abgesetzt hatte, vielen mir die Haare diffus aus. Danach hab ich wieder angefangen mit der Pille und der Ausfall war vorbei. Danach kam das Rebif und der Ausfall fing wieder an.
    Ich weiß nicht was ich tun soll. Da jedes MS Medikament Haarausfall auslösen kann überlege ich, ob ich es absetzen soll. MS ist schon schlimm genug, aber ohne Haare ist eine zusätzliche psychische Belastung.
    Ob mir alle Haare ausfallen werden?

    Glg, Anneke


  • Re: Haarausfall durch Interferon

    Hallo,
    in der Tat kann Interferon einen verstärkten HA mit sich bringen. Dabei handelt es sich um eine sog. diffuse Alopezie. Ist dies der Verursacher können Sie sich Minoxidil sparen.
    Auch wenn Ihnen der HA schlimm erscheint und natürlich belastet, wachsen ja immer auch Haare nach. Sie werden nie alle Haare verlieren. Im schlimmsten Fall dünnt es ein wenig aus. Aber das lässt sich super kaschieren mit ein paar Tricks.
    HG
    Jenny Latz

    Kommentar


    • Re: Haarausfall durch Interferon

      Na ja ein wenig ist gu. 70% der Haare sind ja schon sehr viel. Ich befürchte ich muss wohl weiter durchhalten, die einzige Option wäre nur das Medikament abzusetzen leider.
      LG

      Kommentar


      • Re: Haarausfall durch Interferon

        Wie wäre es mit einer gut gemachten Haarverdichtung als Lösung?

        Kommentar



        • Re: Haarausfall durch Interferon

          Hallo Frau Latz,

          es ist mittlerweile so extrem geworden, dass ich das Medikament abgesetzt habe.
          Wie lange dauert es c.a., Bis sich der Haarausfall legt und neue Haare nachwachsen?
          Ich verliere aktuell bei jeder Haarwäsche um die 600 Haare.

          Eine Haarverdichtung? nützt dass überhaupt etwas, wenn die TrägerHaare ausfallen? Und kostengünstig wird es wohl leider auch nicht sein.

          Glg, Anneke

          Kommentar


          • Re: Haarausfall durch Interferon

            Ich hoffe, dass Sie das Absetzen mit Ihrem Arzt besprochen haben?
            Wenn das der Verursacher war, kann es einige Wochen dauern.
            Bei einem seriösen Anbieter von Haarverdichtungen werden Sie entsprechend beraten. Dort sagt man Ihnen auch, ob es Sinn macht oder nicht.
            Darüber hinaus gibt es auch noch Haare aus der Dose als Übergangsmöglichkeit.
            HG
            Jenny Latz

            Kommentar


            • Re: Haarausfall durch Interferon

              Hallo Frau Latz, ja mein Arzt ist informiert. Ich werde erst mal übermorgen eine Reha für vier Wochen antreten.

              Können Haare sich an den Ausfall gewöhnen und evtl komplett ausfallen, weil sie das wachsen verlernen sozusagen?
              Gerade ist der Ausfall so schlimm, dass ein kompletter Ausfall durchaus möglich ist.

              Laut Blutwerten ist soweit alles ok, Eisen Schilddrüse, Hormone. Nur Prolaktin ist auf 30 erhöht.
              Ich nehme die Pille und Androcur.
              Was meinen Sie, liegt der Ausfall am Interferon und werden die Haare wieder anfangen zu wachsen nach 3-4 Monaten nach absetzen?

              Von Ärzten bekommt man leider auch keine wirklich brauchbaren Antworten. Ihre Meinung wäre mir daher wichtig.

              Glg, Anneke

              Kommentar