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psychologische Hilfe bei Haarausfall und den Folgen

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  • psychologische Hilfe bei Haarausfall und den Folgen

    Hallo liebe Forennutzer,
    hallo liebe Frau Latz,

    ich war vor einiger Zeit schon im Forum wegen meines Haarausfalls seit September/Oktober letzten Jahres.

    Mein Haarausfall hat sich gebessert. Ich nehme fleißig Pantovigar, Zink, Biotin, Selen und Kieselsäure. Auf jegliche Stylingmittel bei den Haaren verzichte ich und benutze das Physiogel Shampoo nebst einer NK-Spülung. Festgestellt wurde bei mir ja ein diffuser Haarausfall.

    Mein Haarausfall ist besser geworden. Trotzdem wollte ich gerne die Ursache erforschen, auch aus Angst, dass dies nochmals passiert oder etwas unentdeckt bleibt. Seit voriger Woche bin ich bei einer Haarspezialistin, welche auf der Seite von Frau Latz genannt wird und diese kümmert sich richtig um mich. Morgen bekomme ich die Werte der Blutuntersuchung, welche bei der ersten Untersuchung schon auf eine Schilddrüsenentzündung hindeutete. Auch einen Allergietest bekomme ich gemacht. Bin gespannt, was dabei raus kommt.

    Meine Frage ist nun, da meine Haare total dünn und fusselig geworden sind durch den massiven Haarausfall, ob das sich nach Behebung der Ursache wieder legt. Ist es normal, dass man so "fliegende Haare" bekommt. Sehe im Moment aus wie ein angeschossener Wellensittich :-(
    Da ich sehr viele Haare hatte, hat mich der immense Haarausfall in ein ziemliches Loch fallen lassen. Hab ja immerhin 44 Jahren mit meinen Haaren verbracht :-)

    Die andere Frage wäre, ob es irgendwelche Bücher gibt, die mir in dieser psychischen Situation vielleicht ein wenig Auftrieb geben. Vielleicht solche, wie ich mit der Situation umgehen kann. Einen Termin beim Psychologen habe ich schon, da es mir sehr schlecht ging in letzter Zeit.

    Wäre das Buch von Ihnen, Frau Latz, etwas für mich in dieser Situation?

    Vielen Dank für die Hilfe.

  • Re: psychologische Hilfe bei Haarausfall und den Folgen

    Hallo,

    zuerst muss ich sagen, dass mir das Bild mit dem Wellensittich gut gefällt. Sie haben also den Humor noch nicht verloren?!
    Bei diffusen Formen wachsen die Haare zeitversetzt wieder, wenn die Ursache "bekämpft" wurde. Sie sollten jedoch die Ärztin auf die Haarstruktur hinweisen beim nächsten Besuch - gerne unter Berufung auf mich. Das muss man sehen, um ein Urteil fällen zu können.
    Ja, eines meiner Bücher wäre sicher hilfreich. Kann hier keine Werbung dafür machen, auch wenn man mit Schreiben nix verdient.
    Es ist aber das Wahre Schönheit ---
    Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen.
    HG
    Jenny Latz

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    • Re: psychologische Hilfe bei Haarausfall und den Folgen

      Hallo Frau Latz,
      vielen Dank für Ihre Antwort. Sie werden es nicht glauben, aber das Buch, welches Sie mir nannten, habe ich gestern schon rausgesucht und mir bestellt :-) Ich freue mich drauf, es zu lesen und erhoffe mir dadurch auch mal eine andere Sicht der Dinge. In dieser Phase denke ich, muss ich vor allem meine Seele stärken. Ich merkte an mir, dass ich immer deprimierter wurde, da leider Geduld nicht zu meinen Stärken gehört.
      Mitte März habe ich den Termin zum Allergietest, da werde ich dann auch die Ärztin (Dr. Steimer) auf meine Haarstruktur ansprechen. Trotz allem habe ich einen Termin in einem Haarstudio, vielleicht um die Haare noch etwas kürzer schneiden zu lassen. Und auch um mich gleichzeitig wegen Haarersatz zu erkundigen.
      Ich kämpfe, liebe Frau Latz :-)

      Ganz viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
      Tanja

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      • Re: psychologische Hilfe bei Haarausfall und den Folgen

        Hallo Tanja,
        das freut mich sehr!
        Das Buch ist als Arbeitsbuch konzipiert. Arbeit an sich selbst!
        Den ersten Schritt haben Sie ja schon super selbst unternommen, indem Sie zur Tat schreiten und sich nicht unterkriegen lassen.
        Bestellen Sie Frau Doktor liebe Grüße von mir.
        Ich drücke Ihnen die Daumen.
        HG
        Jenny Latz

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        • Re: psychologische Hilfe bei Haarausfall und den Folgen

          Hallo liebe Frau Latz,

          da bin ich wieder.... Mein Haarausfall ist leider weiter gegangen, bzw. seit April hat er sich wieder verstärkt. Mittlerweile trage ich eine Kurzhaarfrisur, welche aber schon sehr ausgedünnt ist.
          Mit der auf Haarausfall spezialisierten Ärztin Dr. Steimer bin ich sehr zufrieden. Sie hat sich viel um mich gekümmert.
          Durch die ganzen Untersuchungen ist herausgekommen, dass ich an Hashimoto leide, ich habe erhöhte Antikörper, die eigentlichen Werte (TSH usw.) sind aber noch im Normbereich. Meine Ärztin geht davon aus, dass ich den Haarausfall durch die Schübe der entzündeten Schilddrüse habe. Sobald sich die Werte in einer Unterfunktion manifestieren, könne ich medikamentös eingestellt werden.

          Soweit so gut. Leider habe ich dazu ein Sebhorroisches Ekzem bekommen und generell durch den Hormonhaushalt (wahrscheinlich auch Beginn der Wechseljahre) eine schwierige Haut bekommen (Rosacea).

          Die Ärztin meinte, ich solle es mit Minoxidil versuchen, ich habe aber Angst, dass dadurch das SE nur noch schlimmer wird. Was meinen Sie dazu?
          Mir wäre es eigentlich lieber, meine Kopfhaut würde sich erhohlen und wenn es nicht anders geht, denke ich dann halt über eine kosmetische Lösung nach.
          Ich denke, es bringt mir doch nicht viel, jetzt auf die gereizte Kopfhaut noch Minox aufzutragen, welches ich dann später doch wieder absetzen muss.
          Ich wäre Ihnen unheimlich dankbar, wenn Sie mir hierzu einen Rat geben würden, wie Sie darüber denken.

          Minox ist halt die letzte Alternative. Ansonsten nehme ich schon sämtliche Nahrungsmittelergänzungen sowie Priorin/Pantovigar ein, ernähre mich gesund, habe meine Arbeitszeit runtergeschraubt und bin nun auch in psychologischer Behandlung.
          Für die Kopfhaut nehme ich im Moment Sebamed Schuppen-Shampoo, um sie nicht zu sehr zu reizen. Sämtliche alkoholische Haarwasser lasse ich weg. Wichtig ist mir halt, dass meine Kopfhaut gesund wird.

          Jetzt habe ich soviel geschrieben und hoffe, ich überlade Sie damit nicht. Sie haben mir vor einem halben Jahr schon sehr weitergeholfen.

          Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir nochmals schreiben würden.
          Vielen Dank.


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