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Diffuser Haarausfall durch Gürtelrose?

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  • Diffuser Haarausfall durch Gürtelrose?

    Hallo, schönen guten Tag,

    ich heisse Ina und hatte vor 6 Monaten eine bariatrische OP und habe diese ohne den befürchteten Haarausfall gut hinter mich gebracht. Aufgrund der Op lasse ich meine Werte regelmässig überprüfen. Alle Werte sind gut, nur das Ferritin sowie das Calcium sind etwas erhöht. Mein Vitaminstatus ist auch gut - B1, B6 und B12 alle im oberen Normbereich. Auch beim TSH sowie beim kleinen Blutbild finden sich keine Auffälligkeiten, alles im angegebenen Normbereich.

    Seit ca. 14 Tagen (Anfang der Nervenschmerzen und Missempfindungen; habe erst mal an einen "eingeklemmten Nerv" gedacht) habe ich nun eine Gürtelrose und habe jetzt 7 Tage Aciclovir genommen. Am Sonntag (Feststellung der Bläschen und Besuch der Ambulanz im Krankenhaus) begann ich mit der Einnahme von Acic 800 mg - 5 x 1 Tbl. täglich-, ab Dienstag begann der diffuse Haarausfall. Mittlerweile fallen beim waschen der Haare diese stark aus; auch wenn ich mit den Fingern durch die Haare fahre. Die restlichen Haare sind ganz dünn und weich und fühlen sich an wie Flaum. Habe das Gefühl dass nur noch die Hälfte der vorherigen Menge auf dem Kopf habe.

    Meine Fragen:
    Kann der diffuse Haarausfall mit der Gürtelrose und der Einnahme von Aciclovir zusammenhängen?
    Wie lange nach Absetzen des Medikaments kann sich der Haarausfall fortsetzen bzw. wann bessert sich dieser?
    Mit welcher Zeitspanne muss ich rechnen bis die Haare wieder nachwachsen?
    Was kann ich tun, um das Wachstum zu unterstützen?
    Was sollte ich vermeiden, um die verbliebenen Haare nicht zu schädigen bzw. diese zu kräftigen?

    Ich bedanke mich im Voraus für die Antworten :-)

    Lieben Gruß,
    Ina

  • Re: Diffuser Haarausfall durch Gürtelrose?

    Hallo,
    gerne will ich auf Ihre Fragen antworten:

    Meine Fragen:
    Kann der diffuse Haarausfall mit der Gürtelrose und der Einnahme von Aciclovir zusammenhängen?

    Ja, grundsätzlich kann durch die Gürtelrose ein diffuser HA ausgelöst werden. Das Medikament kann ich seltenen Fällen HA als Nebenwirkung mit sich bringen.

    Wie lange nach Absetzen des Medikaments kann sich der Haarausfall fortsetzen bzw. wann bessert sich dieser?

    Wenn dies die Auslöser sind, so dauert es einige Wochen nach Heilung bzw. Ende der Therapie, bis die Haarfollikel langsam wieder in ihren ursprünglichen Rhytmus zurückfinden.

    Mit welcher Zeitspanne muss ich rechnen bis die Haare wieder nachwachsen?

    Das kann sich über Monate hinziehen. Genaue statistische Werte gibt es nicht, da jeder Körper anders reagiert.

    Was kann ich tun, um das Wachstum zu unterstützen?

    Die Grunderkrankung auskurieren.

    Was sollte ich vermeiden, um die verbliebenen Haare nicht zu schädigen bzw. diese zu kräftigen?

    Hier gibt es eigentlich nichts besonderes zu beachten.

    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Diffuser Haarausfall durch Gürtelrose?

      Hallo Frau Latz,
      danke für die schnelle Beantwwortung meiner Fragen.

      Ich gehe davon aus dass der HA mit der Gürtelrose und dem Aciclovir zusammen hängt aufgrund des doch zeitnahen Beginns. Bis dahin hatte ich keinerlei Probleme, auch die OP hat bei mir keinen HA zur Folge gehabt. Und nach 6 Monaten glaube ich nicht dass es noch von da herrühren könnte. Aber nichts genaues weiss man nicht und möglich ist alles. Dann kann ich nur hoffen, dass der HA bald weniger wird nachdem jetzt die Medikamente abgesetzt und die Gürtelrose fast abgeheilt ist.

      Halten Sie eine Supplementierung mit Biotin, Kieselerde und Zink für sinnvoll?
      Ich nehme zur Zeit (da ich ja aufgrund der Magen-OP keine großen Mengen mehr essen kann) täglich eine Tablette Centrum A-Z 50 + ein.
      Sollte ich diese Einnahme noch durch ein Präparat wie oben beschrieben ergänzen?

      LG
      Ina

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      • Re: Diffuser Haarausfall durch Gürtelrose?

        Falls es so ist, dass die Gürtelrose bzw. das Medikament Verursacher waren, brauchen Sie nichts zu tun, außer Geduld zu haben. Denn unser Körper braucht noch immer so lange wie vor 100 Jahren.
        Weitere Einnahme würde ich mit dem Arzt absprechen.
        HG
        Jenny Latz

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