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Haarausfall Hinterkopf

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  • Haarausfall Hinterkopf

    Hallo ihr Lieben,

    ich entschuldige mich jetzt schon mal für den langen Beitrag, allerdings wollte ich euch keine Informationen vorenthalten.

    Ich, w24, leide nun schon seit 7 Jahren(mal mehr, mal weniger) an Haarausfall. Auffallend ist momentan besonders, dass vorwiegend kurze Haare (ca. 5-12 cm) am Hinterkopf und direkt über den Ohren ausfallen (ich habe derzeit schulterlanges Haar). Wenn man die Foren so durchforstet, hört man in dem Zusammenhang oft vom AGA, was mir zugegebenermaßen etwas Angst macht, v.a. in dem Alter. Allerdings trifft bei mir weder das männliche, noch das weibliche Muster zu. Im Gegenteil.....mein Mittelscheitel erfreut sich gesunder Haare und auch im Bereich des oberen Hinterkopfs ist alles in bester Ordnung. Die Geheimratsecken sind etwas lichter und mit zarteren Haaren bewachsen, allerdings habe ich das schon immer.

    Ich habe in anderen Threads gelesen, dass es an einer Verkürzung der Anagenphase liegen kann, aber was sind die Ursachen dafür?
    Blutwerte top, Ferritin 47, ich beanspruche/färbe meine Haare nicht, mache Sport. ernähre mich relativ gesund (wenn auch fleischarm),nehme keine Medikamente, bis vor wenigen Jahren war ich recht stressresistent (sodass es eigentlich auch nicht daran liegen kann, wobei es mittlerweile anders aussieht dank Haarausfall).
    Was mir auffällt, ist dass ich oft sehr sehr müde und blass bin und dunkle Augenringe habe. Außerdem bin ich ständig verspannt, besonders im Nackenbereich und ich knirsche (leider) mit den Zähnen. :/ Vielleicht gibt es da ja einen Zusammenhang? Herzstolperer habe ich auch schon seit 7 Jahren......allerdings haben die laut Kardiologe keine organische Ursache. Beim Hautarzt war ich vor einigen Jahren schon.....ich war entsetzt über dieses unprofessionelle Verhalten. Trichoscan und Haartablette, das wars. Keine Anamnese, Blutuntersuchung, nichts. Man solle sich damit abfinden, dass nicht jeder eine Löwenmähne hat.^^

    Der Haarausfall fing (meiner Meinung nach) mit der Einnahme der Pille an. Meine Gynäkologin meine aber, es kann nicht mit der Pille zusammenhängen. Ich bin mir da allerdings nicht so sicher und konnte sie davon überreden, mir ein anderes Präparat zu verschreiben (von Novastep mit Levonorgestrel zu Stella mit Dienogest). Sollte keine Besserung eintreten, weiß ich wenigstens, dass es auch mit antiandrogener Pille nicht besser wird.

    Meine Fragen:
    1. Was könnten Ursachen dafür sein, dass die Haare vor allem in den Bereichen vorzeitig ausfallen, die doch eigentlich resistent gegen DHT sind?
    2. Welche Ursachen könnten einer verkürzten Anagenphase zugrunde liegen?
    3. Kann der Haarausfall auch vom Ethinylestradiol in der Pille kommen?
    4. Kann solch ein schlimmer Haarausfall allein vom Stress und der inneren Anspannung kommen?
    und die wichtigste
    5. Kann ich damit rechnen, dass sich die Haarfolikel wieder erholen und die Haare irgendwann länger werden?


    Ich wäre dankbar für jeden Tipp. Die ganze Sache belastet mich unheimlich! Früher hatte ich tolle, gesunde Haare. Mittlerweile sind ein paar Fransen übrig geblieben.

    Liebe Grüße


  • Re: Haarausfall Hinterkopf

    [QUOTE=Sunny_200690;n2017687]Hallo ihr Lieben,

    ich entschuldige mich jetzt schon mal für den langen Beitrag, allerdings wollte ich euch keine Informationen vorenthalten.

    Da sind Sie nicht die einzige. Das macht doch nichts!
    Aber:
    Je mehr Sie im Internet auf eigene Faust suchen, um so weniger tut dies Ihrer Psyche gut.

    Fangen wir mal mit Ihren Fragen an...

    Meine Fragen:
    1. Was könnten Ursachen dafür sein, dass die Haare vor allem in den Bereichen vorzeitig ausfallen, die doch eigentlich resistent gegen DHT sind?

    Um die Anagenphase zu beurteilen sollten Sie ein Trichoscan machen lassen.
    Grund für den Abbruch der Anagenzeit können innere Störungen oder Erkrankungen sein. Ihr Ferritinwert ist hier auffällig, sollte für die Haare bei bis zu 79 liegen.

    2. Welche Ursachen könnten einer verkürzten Anagenphase zugrunde liegen?

    siehe oben.

    3. Kann der Haarausfall auch vom Ethinylestradiol in der Pille kommen?

    Jedes An- und Absetzen einer Pille kann einen vorübergehenden HA mit sich bringen.

    4. Kann solch ein schlimmer Haarausfall allein vom Stress und der inneren Anspannung kommen?

    Das liegt immer im Bereich der Spekulation, wenn körperlich nichts gefunden wird.

    und die wichtigste
    5. Kann ich damit rechnen, dass sich die Haarfolikel wieder erholen und die Haare irgendwann länger werden?
    Im Grunde genommen kann man diese Frage mit JA beantworten, denn Ihren Haarfollikeln ist eigentlich nichts zugestoßen. Bei diffusen Formen von HA sind sie nur ein wenig aus dem Rhythmus gekommen.


    Ich wäre dankbar für jeden Tipp. Die ganze Sache belastet mich unheimlich! Früher hatte ich tolle, gesunde Haare. Mittlerweile sind ein paar Fransen übrig geblieben.

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Haarausfall Hinterkopf

      Hallo Frau Latz,

      vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Ich werde die nächsten Wochen/Monate einfach mal abwarten und versuchen, mich nicht verrückt machen zu lassen (was sicherlich nicht ganz leicht sein wird^^). Vielleicht hat die Pille ja tatsächlich eine positive Wirkung auf meine Haare......hinsichtlich des Ferritin-Wertes werde ich mich auch noch einmal einem Arzt vorstellen. Mal schauen, was da raus kommt. Zumal meiner Oma (die auch schon immer eher feines Haar hatte) nach Eiseninfusionen mit 90 (!!!) wieder dunklere Haare nachwachsen und der Haarverlust gestoppt wurde.

      Sollte sich etwas tun, werde ich mich noch einmal melden, vielleicht bringt das auch andere Betroffene weiter in ihrer Suche nach der "Nadel im Heuhaufen":

      Bis dahin....viel Kraft an alle!


      Viele Grüße,
      Carmen

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      • Re: Haarausfall Hinterkopf

        Hallo Carmen,

        Sie haben vollkommen recht, die Suche nach den Ursachen bei diffusen Formen von HA ist oft die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
        Übrigens liegt der Ferritin-Normwert der Haar-Dermatologen deutlich über dem üblichen bei normalen Blutuntersuchungen. Sollte sich zwischen 40 und 70 γg/l befinden.

        Viel Glück!
        Jenny Latz

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