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Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung

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  • Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung

    Hallo,

    ich bin langsam wirklich verzweifelt. Ich hoffe, es nimmt sich jemand die Zeit und liest sich meine Geschichte durch. Ich war schon bei zig Ärzten, aber diese nehmen sich leider einfach keine Zeit. :-(

    Ich habe seit Sommer 2009 Haarausfall. Durchgehend. Im Winter wird es meist ein bisschen besser. Ansonsten variiert es phasenweise auch ein bisschen. Die genaue Anzahl weiß ich nun nicht, aber es sind auf jeden Fall mehr als 100 täglich. Nach dem Waschen sind es nochmal sehr viel mehr (ich wasche momentan alle 3 Tage). Die Haare fallen nach meiner Einschätzung nach diffus aus. Lichte Stellen habe ich zum Glück noch nicht (da bin ich sehr dankbar).

    Ein großes Thema ist bei mir Stress. Der fing eigentlich schon 2007/2008 an, in den letzten Schuljahren. Ich reagierte dann mit Tinnitus. Dann im Studium wurde es nochmal schlimmer, es steigerte sich immer mehr, bis ich ein Jahr aussetzen musste, weil ich Wahrnehmungsprobleme (ich konnte die Reize nicht mehr verarbeiten, konnte kaum mehr raus gehen, oder einkaufen) und Denkprobleme. Leider habe ich bis heute mein Stressproblem nicht richtig gelöst. Ich fühle mich da einfach irgendwie ein bisschen ohnmächtig, weil mich wirklich alles (auch Freizeit) sehr leicht stressen kann.

    Viele Hautärzte sagen, dass es einfach anlagebedingter Haarausfall wäre. Ich glaube aber, das ist eine Verlegenheitsdiagnose. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ich habe Verwandte befragt: Niemand kennt jemanden in der familie, der Haarausfall hätte, nicht mal die Männer. Dann ist es doch eher unwahrscheinlich, dass der Haarausfall genetisch bedingt ist oder?

    Aus Verzweiflung habe ich dann aber doch einfach irgendwann Regaine genommen. Was am Haarausfall hat es nicht geändert. Auch ein Shedding habe ich nicht bemerkt. Wirkt Regaine nur bei erblich bedingtem Haarausfall?

    2009 habe ich beim Gynäkologen einen Hormonstatus machen lassen (allerdings an einem willkürlichen Tag im Zyklus). Das Ergebnis war, dass die männlichen Hormone (ich weiß leider gerade nicht, welche genau), im Normalbereich, aber gerade an der Grenze wären. Nun nehme ich seit 8,5 Monaten eine antiandrogene Pille (die stärkste) und es ist nicht besser mit dem Ausfall. Das heißt doch, dass der Haarausfall nicht hormonell bedingt ist? Ohne Pille hatte ich auch immer einen recht regelmäßigen Zyklus (alle 30+-2 Tage und auch immer in etwa gleich lang). Ich möchte nun die Pille wieder absetzen, weil mir nicht wohl dabei ist, Hormone zu nehmen, aber ich habe Angst, dass nach dem Absetzen der Haarausfall noch schlimmer wird. :-(

    Ansonsten habe ich in den 4 Jahren mehrfach Bluttests beim Hautarzt machen lassen. Es war immer "alles in Ordnung". Als ich dann auf eigene Faust zum Endokrinologen ging, wurde ein erheblicher Ferritinwert festgestellt - der Wert lag bei 10. Seitdem traue ich den Ärzten nicht mehr. Ich habe daraufhin alle 2 Wochen eine Ferritininfusion bekommen. Mitte Juli, nach der 4. Infuision, öag der Wert bei 80. Dann habe ich noch 2 Infusionen bekommen. Jetzt bekomme ich keine mehr. Der Haarausfall hat sich leider bisher noch nicht gebessert. Kann das noch kommen? Irgendwie habe ich es schon fast aufgegeben, dass der Haarausfall je gestoppt wird. :-(
    Zudem frage ich mich, woher dieser Ferritinmangel kommt. Ich ernähre mich nicht vegetarisch und habe keine übermäßig starke Regelblutung. Der Arzt wollte es aber nicht weiter untersuchen, da ich auch keine Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Durchfall habe.

    Was seit einiger Zeit noch dazu gekommen ist, ist Kopfhautjucken. Und: Viele ausgefallene Haare haben am Ende (wo der ausgetoßende "Bipps" von der Haarwurzel ist), einen weißen (vielleicht etwas gelblichen) "Klumpen". Den kann man abstreifen. Er ist fettiger Natur. Talg? Was ist das? Zudem habe ich auch leichte Schuppen (ich hatte vor dem Haarausfall nie Schuppen). Ich habe schon einigen Hautärzten meine Kopfhaut gezeigt. Die meisten meinten, sie sieht gesund aus, und es könnte sich um eine Irritation durch Regain handeln. Dieses habe ich nun reduziert (nehme es nun nur noch ca. jede Woche). Allerdings habe ich Regaine immer nur am Scheitel aufgetragen. Der Juckreiz und diese Klumpen sind zwar v.a. am Scheitel, aber auch an anderen Stellen! Eine Hautärztin verschrieb mir was gegen das seborrhoische Ekzem. Das habe ich aber noch nicht aus der Apotheke geholt, weil ich unsicher bin wegen der Diagnose. Ich habe keine roten Flecken auf der Kopfheut und meine Haare fetten auch nicht schnell (nach 2-3 Tagen sind sie langsam fettig, aber auch weil ich durchs Fahrradfahren auch mal ins Schwitzen komme).

    Danke an alle, die sich bis ans Ende meines Beitrags "gekämpft" haben. Ich hoffe, es kann mir jemand helfen.

  • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


    (Ich habe leider nicht gesehen, wo man den Beitrag editieren kann.)
    Noch was:
    Ich bin leicht untergewichtig, ca. 6 kg zum Normalgewicht laut BMI. Ich esse wohl manchmal auch zu wenig, aber eigentlich esse ich dann nicht "ungesund". Wegen meiner Hautprobleme (Akne), verzichte ich schon seit Jahren weitesgehend auf Zucker. Zumindest esse ich kaum Süßigkeiten. Obst esse ich aber recht viel. In letzter Zeit achte ich verstärkt auf die Ernährung. Ich würde auch gern etwas zunehmen (ich habe Angst irgendwelche Mängel zu haben), aber irgendwie klappt das nicht.

    Kommentar


    • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


      Hallo,

      es ist nicht schlimm, wenn Sie ein wenig mehr Text schreiben. Es geht vielen hier so, dass sie froh sind, endlich mal ihr Herz ausschütten zu können.
      Gerne will ich Ihnen einige Tipps geben:
      Wichtig ist, dass sich der Dermatologe auf Haare spezialisiert hat. Adressen hierzu finden Sie u.a. auf meiner Homepage.
      Woher in Ihren Fall der Ferritinmangel kommt, kann ich Ihnen nicht sagen. Dazu müssten Sie den behandelnden Arzt befragen.
      Fakt ist, dass es nach Auffüllen der Speicher einige Wochen dauern kann, bis sich das bei den Haaren bemerkbar macht.
      Auch das sebb. Ekzem kann HA zur Folge haben.

      Entscheidend ist jedoch, ob es zu einer Lichtung kommt, ansonsten würden auch immer genügend Haare nachwachsen.

      HG
      Jenny Latz

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      • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


        Danke, Frau Latz, für Ihre Antwort und die Mühe, den Beitrag zu lesen!

        Wegen Ärzten schaue ich auf Ihrer Homepage später.

        Ich muss mich nun in den nächsten 7 Tagen entschieden, ob ich die Pille wieder absetze. Am Haarausfall hatte sie ja nichts geändert, aber ich habe Angst, dass nach dem Absetzen der HA umso schlimmer wird - v.a. wenn ich die Pille jetzt weiternehme und erst in ein paar Jahren absetze (weil dann vielleicht irgendwelche unerträglichen Nebenwirkungen erscheinen). Ist es denn so, dass man beim Absetzen der Pille wahrscheinlicher und/oder schlimmeren HA bekommt, wenn man die Pille vorher länger genommen hat (z.B. 10 Jahre Pilleneinnahme statt 9 Monate)?
        Andererseits habe ich auch Angst, dass beim Absetzen meine Haut (Akne) schlechter wird. Die ist momentan sehr gut; war aber auch zu Pillenbeginn gut durch eine vorherige Antibiotikaeinnahme. Ich nehme seit Pillenbeginn für die Haut unterstützend auch noch äußerlich BPO und kann daher nicht sagen, ob meine Haut schlechter werden würde durch das Absetzen der Pille.
        Meinen Sie, ich sollte das Absetzen einfach mal probieren und im Zweifelsfall die Pille ein paar Monate später wieder nehmen, wenn sich der Hautzustand stark verschlechtert?

        Zwecks des seborrhoischen Ekzems: Wie kann ich denn herausfinden, ob diese Diagnose stimmt? Ich würde meine Kopfhaut nämlich nicht als besonders fettig beschreiben. Ich kenne es von anderen, dass sie ihre Haare jeden Tag waschen mussten, weil sie am Ende des Tages wieder fettige Haare hatten. Das war und ist bei mir nicht so. Ich würde sagen, ich kriege in einem "normalen" Zeitraum fettige Haare.
        Zudem kam das Jucken erst mit Regaine. Das spräche ja eher dafür, dass Regaine meine Kopfhaut ausgetrocknet hat oder? Ich würde auch sagen, die wenigen Minischuppen, die ich habe, sind eher trocken. Habe auch gelesen, dass fettige Schuppen größer sein sollen. Nur diese "Klumpen" (die auch manchmal etwas länglich sind oder manchmal auch weiter unten am Haar sitzen) an den Haarenden kann ich mir nicht erklären. Diese sind nicht trocken, würde ich sagen. Kann sowas denn als Symptom beim seborrhoischen Ekzem auftreten?


        "Entscheidend ist jedoch, ob es zu einer Lichtung kommt, ansonsten würden auch immer genügend Haare nachwachsen."
        Bei mir gibt es bisher zum Glück keine Lichtung. Ich habe übrigens gezählt, es fallen bei mir aktuell durchschnittlich ca. etwas über 200 Haare am Tag aus. :-(
        Ich hatte mich auch schon gefragt, ob mir nicht einfach besonders viele Haare ausfallen, weil ich vielleicht viele Haare habe? Mir sagte in der Pubertät mal eine Friseurin, dass ich zwar feine (kleiner Durchmesser der Haare), aber viele Haare habe. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass mir früher schon so viele Haare ausfielen...und es ist wohl eher ein Wunschdenken, dass ich ja vielleicht doch gar keinen Haarausfall habe. :-(
        Wahrscheinlicher ist vermutlich, dass sich die Wachstumsphase der Haare immer weiter verkürzt oder? So würden dann mehr Haare ausfallen, ohne dass es sofort licht wird. Bei welchen Arten von Haarausfall ist das denn so? Kann das auch durch den Eisenmangel und Stress hervorgerufen werden? Oder ist das nur beim erblich bedingten Haarausfall so?

        Kommentar



        • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


          [quote minaa89]Danke, Frau Latz, für Ihre Antwort und die Mühe, den Beitrag zu lesen!

          Gerne, dazu bin ich da! ;-)

          Ich muss mich nun in den nächsten 7 Tagen entschieden, ob ich die Pille wieder absetze. Am Haarausfall hatte sie ja nichts geändert, aber ich habe Angst, dass nach dem Absetzen der HA umso schlimmer wird - v.a.

          Das muss nicht sein, kann...

          wenn ich die Pille jetzt weiternehme und erst in ein paar Jahren absetze (weil dann vielleicht irgendwelche unerträglichen Nebenwirkungen erscheinen). Ist es denn so, dass man beim Absetzen der Pille wahrscheinlicher und/oder schlimmeren HA bekommt, wenn man die Pille vorher länger genommen hat (z.B. 10 Jahre Pilleneinnahme statt 9 Monate)?

          Nein, das hängt einfach damit zusammen, dass sich Ihr Körper jedesmal hormonell neu aufstellen muss.

          Andererseits habe ich auch Angst, dass beim Absetzen meine Haut (Akne) schlechter wird. Die ist momentan sehr gut; war aber auch zu Pillenbeginn gut durch eine vorherige Antibiotikaeinnahme. Ich nehme seit Pillenbeginn für die Haut unterstützend auch noch äußerlich BPO und kann daher nicht sagen, ob meine Haut schlechter werden würde durch das Absetzen der Pille.
          Meinen Sie, ich sollte das Absetzen einfach mal probieren und im Zweifelsfall die Pille ein paar Monate später wieder nehmen, wenn sich der Hautzustand stark verschlechtert?

          Zu Ihrer Haut kann ich Ihnen leider nichts raten. Das müssen Sie mit Ihrem Dermatologen besprechen.

          Zwecks des seborrhoischen Ekzems: Wie kann ich denn herausfinden, ob diese Diagnose stimmt?

          Nur, indem Sie sich an einen zweiten Haarspezialisten unter den Dermatologen wenden.

          Zudem kam das Jucken erst mit Regaine. Das spräche ja eher dafür, dass Regaine meine Kopfhaut ausgetrocknet hat oder?

          Durchaus möglich und als Nebenwirkung bekannt.

          Ich würde auch sagen, die wenigen Minischuppen, die ich habe, sind eher trocken. Habe auch gelesen, dass fettige Schuppen größer sein sollen. Nur diese "Klumpen" (die auch manchmal etwas länglich sind oder manchmal auch weiter unten am Haar sitzen) an den Haarenden kann ich mir nicht erklären. Diese sind nicht trocken, würde ich sagen. Kann sowas denn als Symptom beim seborrhoischen Ekzem auftreten?

          Ich bitte um Verständnis. Aber das muss sich wirklich ein Arzt anschauen.


          "Entscheidend ist jedoch, ob es zu einer Lichtung kommt, ansonsten würden auch immer genügend Haare nachwachsen."
          Bei mir gibt es bisher zum Glück keine Lichtung. Ich habe übrigens gezählt, es fallen bei mir aktuell durchschnittlich ca. etwas über 200 Haare am Tag aus. :-(
          Ich hatte mich auch schon gefragt, ob mir nicht einfach besonders viele Haare ausfallen, weil ich vielleicht viele Haare habe? Mir sagte in der Pubertät mal eine Friseurin, dass ich zwar feine (kleiner Durchmesser der Haare), aber viele Haare habe. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass mir früher schon so viele Haare ausfielen...und es ist wohl eher ein Wunschdenken, dass ich ja vielleicht doch gar keinen Haarausfall habe. :-(
          Wahrscheinlicher ist vermutlich, dass sich die Wachstumsphase der Haare immer weiter verkürzt oder? So würden dann mehr Haare ausfallen, ohne dass es sofort licht wird. Bei welchen Arten von Haarausfall ist das denn so?

          Normalerweise bei der AGA.

          Allerdings fällt mir auf, dass in Ihren Texten sehr häufig das Wort Angst vorkommt. Vielleicht konzentrieren Sie sich momentan zu stark auf Ihre Haare?

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          • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


            Danke nochmal für die ausführliche Antwort. :-)

            Zur Pille:
            D.h. für den Körper ist die hormonelle Umstellung gleich groß, unabhängig davon, wie lang er künstliche Hormone bekommen hat? Ich hatte dieselbe Pille schon zweimal genommen. Das erste Mal in der Pubertät gegen die Akne, 6 Monate. Und dann wegen des Haarausfalls mal für 4 Monate. In beiden Fällen hatte ich nach dem Absetzen keinen (verstärkten) Haarausfall. Ich hatte es eher damit begründet, dass der Körper eben noch nicht zu lange entwöhnt war von seinem eigenständigen Zyklus. ...Aber wenn das Quatsch ist, heißt das dann, dass ich nun generell davon ausgehen kann, dass ich beim Absetzen keinen HA kriegen werde, da ich vorher auch keinen bekommen hatte?


            Zum sebhorrhoischen Ekzem:
            In meiner Stadt war ich schon bei einigen Hautärzten, die sich auch meine Kopfhaut angesehen haben. Bis auf die eine, meinten alle, dass die Kopfhaut normal aussieht. Allerdings waren diese Ärzte nicht auf Haare spezialisiert. Ist das für das Erkennen der sesborrhoischen Ekzems auch notwendig?
            Ich habe mir die Ärzteliste auf Ihrer Homepage angesehen und werde dort in einer Nachbarstadt mal einen Termin ausmachen. :-)



            "Normalerweise bei der AGA."
            Wie verhält sich der Haarausfall denn bei Eisenmangel? Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Fallen dann einfach die Haare aus, und wachsen gar nicht mehr nach (ohne dass allerdings die Haarwurzel vernarbt), bis der Mangel behoben wird?
            Und kann es denn wirklich sein, dass der HA bei mir erblich bedingt ist, obwohl niemand in der Familie (bis 2 Generationen über mir) Haarausfall hatte?
            Und wenn es wirklich erblich bedingt ist: Was lässt sich dagegen unternehmen? Regaine wirkt bei mir ja nicht; zumindest ändert es am HA nichts.


            Zur Angst:
            Angst bei mir wirklich ein großes Thema (verursacht auch den Stress). Nur ist das schwer zu kontrollieren. In Psychotherapie bin ich allerdings schon.

            Danke nochmal!

            Kommentar


            • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


              Damit ich nichts vergesse, will ich auf diese Zitatweise antworten...

              Zur Pille:
              D.h. für den Körper ist die hormonelle Umstellung gleich groß, unabhängig davon, wie lang er künstliche Hormone bekommen hat?

              Nach meinen Erkenntnissen ja.

              Aber wenn das Quatsch ist, heißt das dann, dass ich nun generell davon ausgehen kann, dass ich beim Absetzen keinen HA kriegen werde, da ich vorher auch keinen bekommen hatte?

              Leider sind auch den Fachleuten die genauen Zus.hänge nicht zu 100% bekannt. Aber in der Tat bekommt nicht jede Frau bei hormonellen Umstellungen HA.


              Zum sebhorrhoischen Ekzem:
              Ist das für das Erkennen der sesborrhoischen Ekzems auch notwendig?

              Eigentlich nicht.


              "Normalerweise bei der AGA."
              Wie verhält sich der Haarausfall denn bei Eisenmangel? Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Fallen dann einfach die Haare aus, und wachsen gar nicht mehr nach (ohne dass allerdings die Haarwurzel vernarbt),

              nein, dabei gibt es keine Vernarbungen.

              bis der Mangel behoben wird?

              Ja, aber erst einige Wochen, nachdem der Mangel behoben ist.

              Und kann es denn wirklich sein, dass der HA bei mir erblich bedingt ist, obwohl niemand in der Familie (bis 2 Generationen über mir) Haarausfall hatte?

              Kann auch eine Verlegenheitsdiagnose sein.

              Zur Angst:
              Angst bei mir wirklich ein großes Thema (verursacht auch den Stress). Nur ist das schwer zu kontrollieren. In Psychotherapie bin ich allerdings schon.

              Dabei geht es eben darum, dass Sie unter dem Verlust der Kontrolle leiden, nämlich dass Ihre Haare einfach tun, was sie wollen. Versuchen Sie, das Loslassen zu üben.

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              • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung


                Danke für die Antwort!

                Da kein anderer Hautarzt seborrhoische Dermatitis diagnostiziert hat, nehme ich die verschriebenen Mittel dagegen lieber nicht, denke ich.
                Sattdessen werde ich lieber das Sensinol-Shampoo von Ducray weiternehmen, was irrititierte Kopfhaut beruhigen soll. Zusätzlich habe ich mir nun Amla-Haaröl gekauft, um der Kopfhaut Fett zurückzugeben. Ist dieser Gedanke sinnvoll?

                Ansonsten wollte ich die 2%ige Regain-Lösung ja eigentlich auch absetzen, weil ich keine Reduktion des Haarausfall damit festgestellt habe und ja der Verdacht besteht, dass die Kopfhautirritationen daher kommen. Nun rät mir aber jeder Hautarzt davon ab. Heute sagte mir eine Hautärztin, dass meine Haare dünner werden würden, wenn ich es jetzt nicht weiternehmen würde. Kann das denn passieren, obwohl Regaine den Haarausfall nicht beeinflusst hat? Ich habe schon wieder Angst, das Falsche zu tun.

                Zum Haarausfall bei Eisenmangel:
                Also habe ich das jetzt richtig verstanden, dass in den Haarwurzeln der ausgefallenen Haare während des Mangels erstmal keine neuen Haare gebildet werden, sondern erst nachdem der Mangel behoben wurde?
                Würde das dann quasi bedeuten, dass mein Haarausfall nicht am Eisenmangel liegen kann, da ich ja kaum eine Ausdünnung der Haare festgestellt habe?
                Ich versuche irgendwie, die Ursache für den Haarausfall auszumachen, aber es verwirrt mich alles ein bisschen und AGA finde ich irgendwie doch abwegig bei mir und würde es mir vielleicht auch nicht so gern eingestehen wollen. :-(

                "Versuchen Sie, das Loslassen zu üben."
                Sie meinen, den Haarausfall zu akzeptieren? Das fällt wirklich schwer.

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                • Re: Seit 4 Jahren Haarausfall ohne Besserung

                  hallo du! weißt du, genau so, wie bei dir ist es bei mir auch... mein ha geht jetzt zwei jahre, ich verliere zeitweise 300 bis 500 am tag, wenn ich wasche, dann beruhigt es sich mal wieder. habe aber immer viel neuwuchs... die klümpchen an der wurzel kenne ich auch! denke auch das es zuviel talg ist... meine kopfhaut begann nach dem ersten, durch stress bedingten haarausfall, (ich hatte ein schockierendes privates erlebnis), dazu kamen auch leichte, gelblich fettige schuppen. keine kleinen rieselschuppen... wenn ich schwitze auf der kopfhaut wird es gern schnell mal schlimmer... ich gehe von einem Seborrhoischen Ekzem aus. bei stress oder schwitzen wird es ganz schnell schlimmer...

                  was ich empfehlen kann wenn dich HA und Juckreiz sehr quälen: Stiefmütterchenkrauttee Sud, damit die kopfhaut spülen und einige zeit, ca. 1 bis 12 stunden drauf lassen, je nachdem wie du es möchtest und es sich für dich angenehm anfühlt. dieser tee wirkt ähnlich wie kortison...
                  außerem kannst du das Neem Shampoo von Khadi probieren.. einfach googln. dazu noch logona wachholdershampoo anti schuppen, am besten völlig auf chemie für den kopf verzichten und wenn du den neuwuchs nebenbei ankurbeln willst. nimm abtei haar vital und bierhefe, du kannst auch floradix eisensaft einnehmen und kieselsäuregel kann da helfen... ansonsten viel obst, gemüse, entspannungsübungen wie meditationen oder einfach musik hören die dich aufbaut, oder für dich allein ein bissel tanzen... auch sport kann helfen den stress besser abzubauen.. ich bin übrigens auch so drauf: selbst in der freizeit gestresst...

                  das sind so meine erfahrungen, die mir etwas geholfen haben. weg ist es leider nicht aber ich kriege es schneller unter kontrolle und es gibt einige tage an denen ich auch mal keinen ha habe...

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